Folge 81 - Bühne frei für Linnemann - Warken verabschiedet sich mit GKV-Stabilisierungsgesetz

Shownotes

Das hatte so schnell keiner kommen sehen. Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause wurde das GKV Stabilisierungsgesetz sowohl von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und damit verabschiedet sich Nina Warken auch schon wieder aus dem Bundesgesundheitsministerium. Auf ihre Beförderung zur Kanzleramtschefin folgt dann ab sofort Carsten Linnemann - zuvor Generalsekretär der CDU.
Somit wollen wir in unserer aktuellen Folge nochmal zurückblicken auf den größten gesundheitspolitischen „Erfolg“ von Nina Warken: Das GKV Stabilisierungsgesetz. Was bedeuten die Gesetzesänderung für die ambulante und stationäre Versorgung? Wir haben uns die wichtigsten Änderungen angeschaut und in praktische Beispiele übersetzt ;-)

**Kapitelmarken:**
00:00 Intro
01:10 Feedback
03:35 Abschied Nina Warken
08:35 Main Part
39:00 Take Home Message
42:30 Outro

**Instagram:** AMS_Podcast
**Email:** aufmessersschneidepodcast@gmail.com

**Liken nicht vergessen! 5 Sterne bei Apple Podcast, Spotify oder der Podcastplattform eures Vertrauens helfen uns dabei unsere Reichweite zu erhöhen. Am 20.08.2026 geht es mit einer neuen, spannenden Folge weiter.**

**Quellen**
Krankenhausreform: Bundesregierung legt Erklärung gegen Ländereinwände vor 25.03.2026
https://www.aerzteblatt.de/news/krankenhausreform-bundesregierung-legt-erklarung-gegen-landereinwande-vor-1ed36f89-7262-4da2-b6a7-a4f426ccb872

Gutachten bestätigt Rechtswidrigkeit bei Finanzierung der gesundheitlichen Versorgung von Bürgergeldbeziehenden 27.04.2026
https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_2251648.jsp?utm_source=chatgpt.com

Nach hitziger Debatte: Bundestag verabschiedet GKV-Finanzreform 10.07.2026
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw28-de-gkv-1184352?utm_source=chatgpt.com

Bundestag beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz 10.07.2026
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/bundestag-beschliesst-gkv-beitragssatzstabilisierunggesetz-pm-10-07-2026

Für ein bezahlbares Gesundheitssystem 10.07.2026
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/gesundheitsreform-kabinett-2425916

Kommentar AOK - Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes 6.07.2026
https://www.aok.de/pp/bv/statement/aok-begruesst-aenderungen-am-sparpaket-aber-stabile-beitraege-in-den-naechsten-jahren-weiter-ungewiss/

Umbildung Kabinett
https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien20/L/linnemann_carsten-857688
https://www.deutschlandfunk.de/warken-leitet-kanzleramt-linnemann-gesundheitsminister-102.html
https://www.deutschlandfunk.de/chance-oder-chaos-was-bringt-der-umbau-in-der-bundesregierung-100.html

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:00: Aber nur um einmal Minister zu sein, dass das irgendwo bei Wikipedia steht.

00:00:05: Das ist nicht mein Ding!

00:00:07: Ich wäre auch nicht erfolgreich gewesen.

00:00:09: Wenn Sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht.

00:00:10: als Gesundheitsminister wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich geworden.

00:00:13: Die Leute haben gesagt warum wird

00:00:14: der Gesundheitsminister?

00:00:15: Was hat er damit zu

00:00:15: tun?

00:00:16: und deswegen schützt

00:00:17: er bleibt aber geil in

00:00:17: Leisten.

00:00:18: macht das was man kann mit.

00:00:46: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:47: Mein Name ist Julia Riem Schneider Und wir begrüßen euch ganz herzlich zu einer neuen Podcastfolge von Auf Messerschneide.

00:00:54: Mir gegenüber hier in Frankfurt sitzt wie immer mein Bruder.

00:00:58: Felix Rehm Schneider, hallo und hallo!

00:01:00: Hallo und halo.

00:01:01: und ja um unsere einleitenden Worte nicht zu vergessen wer wir sind Wir sind Ärzte Geschwister Und wir machen alle zwei Wochen Missstände in unserem Gesundheitssystem sichtbar Wie uns in der Medizin Patientinnen und auch dich täglich betreffen.

00:01:15: So sieht es mal aus meine liebe Schwester.

00:01:17: Vor zwei Wochen haben wir das auch wieder getan und haben uns mit dem Thema von den Physischen Assistants noch einmal beschäftigt.

00:01:23: Da war er der liebe Professor Doktor Med Sebastian Vost zu Gast aus der Köpinghochschule, Allgemeinmediziner und Dozent für Physischen Assistants.

00:01:31: Noch mal vielen Dank an dieser Stelle für das nette Interview!

00:01:33: Ich habe viel Feedback bekommen auch von angehenden Physician Assistant Studentinnen.

00:01:38: die fand es sehr interessant.

00:01:40: also nochmal an dieser stelle vielen dank.

00:01:42: und ich hab auch mal seit langer zeit wieder meine hausaufgaben gemacht und zwar habe ich die kv Hessen angeschrieben ob's Förderprogramme gibt für Physician Assistants

00:01:50: Und?

00:01:51: Nein gibts nicht.

00:01:53: Also gut Das war eine kurze Antwort.

00:01:54: Aber die haben gesagt, melden sich doch mal bei der Landesärztekammer.

00:01:57: das habe ich jetzt aber noch nicht gemacht.

00:01:59: was wir aber beide gemacht haben ist Wir haben uns irgendwie gut präsentiert und wurden eingeladen.

00:02:06: So sieht es aus!

00:02:07: Und bevor ihr im Auto wieder abschaltet, dachten mir, wir machen direkt einmal Werbung hier am Anfang für eine tolle Veranstaltung, die die liebe Stephanie Minkley veranstaltet.

00:02:17: Ihr kennt sie aus unserem Podcast, ihr kennt sie vielleicht auch aus dem Fernsehen oder auch aus der Politik.

00:02:23: Sie ist ja aktuell im Gesundheitsamt Frankfurt tätig, aber auch politisch eben sehr engagiert.

00:02:27: Auch berufspolitischer Landesärztekammer und sie veranstaltet eine Veranstaltung in der Landesärzekamma hier in Frankfurt zum Thema ärztliche Weiterbildung zwischen Machtmissbrauch und Überlastung.

00:02:40: Wie werden wir gute Ärztinnen?

00:02:43: wie Felix schon geteasert hat, wir werden vor Ort sein.

00:02:46: Es ist aber eine hybride Veranstaltung und Hybrid zugeschaltet wird auch sein.

00:02:49: Laura Dahlhaus er kennt sich vielleicht aus dem Podcast fünf Minus.

00:02:53: Hat ja auch schon viel zu sagen zu den aktuellen gesundheitspolitischen Lagen immer und erklärt dort auch immer das Gesundheitssystem.

00:03:02: Und Ja Wir würden euch uns freuen euch entweder vor Ort oder eben hybrid begrüßen zu dürfen.

00:03:06: am fünften august twenty-sixund zwanzig wird es ganze stattfinden ab zehn Uhr dreißig Wie gesagt Hanauer Landstraße, Hundert-Zweiundfünfzig.

00:03:14: Das ist die Landesärztekammer Hessen hier in Frankfurt und den Anmeldeling werden wir dann auch noch mal

00:03:20: verlinken.".

00:03:21: Da wir diese Woche uns im weitesten Sinne ja noch mit News beschäftigen gibt es heute den klassischen Newsblog nicht.

00:03:26: also nehmt das mal als News was Julia gerade gesagt hat und kommt reichlich zum Symposium am fünftzehnten August in Frankfurt.

00:03:35: Wir nehmen heute am achtundzwanzigzebten auf und es ist wieder viel passiert in den letzten Wochen.

00:03:39: Wir wechseln ja mittlerweile auch häufiger die GesundheitsministerInnen als die Bundestrainer, zumindest habe ich so den Eindruck.

00:03:45: Mittlerweile ist das schon unser Dritter der jetzt ansteht und ich hab noch ein paar abschließende Worte von der lieben Nina Waken für euch.

00:04:05: Ja, das war dann unsere Gesundheitsministerin Nina Waken.

00:04:08: Ich sage einfach mal ganz stellvertretend hier für alle da draußen vielen Dank.

00:04:12: Unter dem Strich kann man sagen sie hat es denke ich mal nicht leicht gehabt und zumindestens viel auf den Weg gebracht oder es versucht unter anderem das GKV Beitrag Stabilisierungsgesetz was wir uns heute nochmal anschauen werden.

00:04:22: Sie hat aber auch noch einmal an der Krankenhausreform vom Vorgänger und passionierten Tischtennis Spieler Karl Lauterbach gedreht Und auch da müssen die Folgen und die Konsequenzen noch abgewartet werden.

00:04:34: Zudem gab es eine Apothekenreform, ein Hilfsmittelgesetz sowie einen Gesundheits-Sicherstellungsgesetz für den nächsten Pandemiefall der bestimmt irgendwann mal kommen wird.

00:04:44: Außerdem hat sie noch einige weitere Dinge auf den Weg gebracht beziehungsweise angestoßen zum Beispiel die Gitarreformen die wir kurz angesprochen haben in der letzten Folge und Versprechung unter Leichterungen in puncto Bürokratie.

00:04:55: Ein Fachkräftezuwanderungsverfahren wurde nochmal angestoßend sowie ein Pflegekompetenzgesetz.

00:05:05: Wir werden natürlich weiter alle diese Gesetze verfolgen und auch zu gegebenen Zeitpunkt nochmal darauf zurückblicken.

00:05:11: Was das jetzt alles wert sein wird, muss man an dieser Stelle natürlich noch abwarten und auf die Zukunft warten!

00:05:16: Ich denke wir bedanken uns trotzdem wie gesagt und blagen gespannt was im Bundesministerium für Gesundheit so weiter passiert?

00:05:23: Vielleicht hat sie einen Basketball-Korb irgendwo aufgestellt und kommt zum Basketballspiel in den Abends vorbei Am Rand.

00:05:28: zu erwähnen ist natürlich auch, dass Nina Wagen nicht alleine gehen muss im Bundesgesundheitsministerium sondern auch der Tino Sorge.

00:05:34: Das ist auch ein CDU-Mitdiet und ehemals parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium gewesen.

00:05:40: er war zwölf Jahre im Gesundheitsausschuss also durchaus jemanden der sich fürs Gesundheitssystem interessiert würde ich mal sagen.

00:05:45: Und der wurde jetzt auch geschasst und von seiner Entlassung hat er bei Hat er im Fernsehen erfahren so hatte es zumindest in einem LinkedIn Post selber geschrieben war auf jeden Fall keine gute Kommunikation.

00:05:57: Wer gute Kommunikation sucht, der muss an dieser Stelle leider weiter bei uns im Podcast bleiben oder Julia?

00:06:04: So sieht es aus!

00:06:05: Also ich würde mal sagen bühnefrei für CL.

00:06:08: Keine Sorge ist nicht Comeback von Christian Lindner aber ich habe jetzt auch das Foto gewechselt in unserem schönen Aufsteller und unseren Bilderrahmen.

00:06:17: Es ist nämlich Zeit für Carsten Linnemann.

00:06:21: Wir haben sie eben schon im Einspieler gehört.

00:06:23: Wir hören es an dieser Stelle noch mal an, er ist ja nicht von sich selber so überzeugt im Punkt der Gesundheitspolitik.

00:06:50: Also Julia, was würdest du jetzt schon mal kategorisch für dich ausschließen?

00:06:53: Welches Ministerium machst du niemals und wirst dann vielleicht mal benannt?

00:06:58: Boah!

00:06:59: Das ist eine sehr gute Frage.

00:07:02: Ich glaube wahrscheinlich Verkehr.

00:07:05: Verkehrsminister.

00:07:06: Aber da ist ja auch gerade wieder frei geworden.

00:07:08: Ja

00:07:08: ich weiß aber da liegt irgendwie auch kein guter... Segen drauf muss man sagen.

00:07:12: Ich hätte am wenigsten glaube ich Lust auf Verteidigungsminister.

00:07:16: Also sehen wir uns dann bald in Zukunft im Bundeskabinett wieder, weil wenn man... Vielleicht

00:07:18: kann mir ja eine Doppelspitze dann mal gründen irgendwann.

00:07:20: So was sagt.

00:07:21: Dann ist man auf jeden Fall der, der am Ende ... Ich will nicht auf den Doofen laden, aufpassen!

00:07:27: Auf den Laden aufpassen muss?

00:07:28: Das muss jetzt Carsten Lindemann machen.

00:07:30: Der war zuvor Generalsekretär der CDU.

00:07:32: Er ist forty- acht Jahre alt und kommt ursprünglich aus Paderborn.

00:07:35: Er hat einen klassischen Gesundheitsfachberuf gelernt und ist dementsprechend als Diplom.

00:07:40: Volks wird unter anderem bei der Deutschen Bank und der Deutschen Industriebank tätig gewesen, also vom Background her hat er es genauso drauf wie die Frau Warken.

00:07:47: Jetzt sitzt er seit zwei Tausend neun im Bundestag und war wie gesagt zuletzt Generalsekretär.

00:07:55: Im Politik-Podcast des DLF habe ich übrigens noch die Theorie vernommen dass er sich schnell noch retten wollte und sozusagen freiwillig aus dem Amt des Generalsekreters ausgeschieden Weil es stehen ja Landtagswahlen an, gerade in Ostdeutschland und da steht die CDU ja sehr schlecht darin den Umfrageergebnissen.

00:08:12: Und häufig ist der Generalsekretär der Präibock und der, der das am Ende verkaufen muss und auch der, Der er häufig dann am Ende gehen muss.

00:08:19: Also vielleicht ist deswegen auch Carsten Lindemann ins Gesundheitsministerium gewechselt?

00:08:25: Auf ihn folgt jetzt auf jeden Fall eine Frau als Generalsekreterin Franziska Hoppermann.

00:08:29: Wir sind ja eh für Frauen in der Politik und sie sind ja bekanntermaßen auch bessere Sündenböcke wenn's mal nicht so gut läuft.

00:08:35: Ja, vielleicht Gucken wir jetzt einfach rein, was Nina uns zuletzt hinterlassen hat und würde sagen, wir starten damit einfach in unsere Folge.

00:08:43: Denn es ist soweit!

00:08:44: Ihr habt's wahrscheinlich alle schon mitbekommen – wir haben das auch schon häufig in unserem Newsblog besprochen.

00:08:48: Das Gesetz zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge wurde am zehnten Juli-Zweißen-Zwanzig erst vom Bundestag und im Anschluss direkt vom Bundesrat verabschiedet und damit gibt es die wohl für alle konkretesten Veränderungen im Hinblick auf die Gesundheitspolitik also gesamter medizinische Personal für Patientinnen und eben für jeden Bürger oder Bürgerin, die in der GKV auf jeden Fall versichert ist.

00:09:13: Aber ich denke auch die Patientenversorgung wird vor allem sich prinzipiell ändern.

00:09:18: Und damit fangen wir auch direkt an diese Gesetze, die nun ab sofort in Kraft treten einzuordnen.

00:09:23: das entsprechende Bundesgesetzblatt war Stand gestern immer noch nicht veröffentlicht worden aber so viel wird sich da wohl nicht mehr ändern.

00:09:30: Und abschließend schauen wir auch noch auf ein paar Kommentare bzw.

00:09:33: eigentlich einen großen Kommentar, was denn sonst die entsprechenden Akteure auch davon halten und wie stabil die Aussicht für konstante Krankenkassenbeiträge wohl wirklich sein wird?

00:09:45: Zuerst wurde ja immer gesagt das Gesetz für eine Einnahmen orientierte Ausgabenpolitik.

00:09:50: Ich glaube es wird an dieser Stelle einfach viel zu sehr noch von irgendeiner Form von Reform gesprochen.

00:09:54: Es handelt sich glaube ich kann man ganz klar sagen um ein reines Spargesetz.

00:09:59: keinen krasse Umdenken in der medizinischen Versorgung in Deutschland.

00:10:02: Wir erinnern uns auf jeden Fall nochmal kurz, warum dieses Gesetz überhaupt entworfen wurde?

00:10:06: Wir haben jährlich steigende Beiträge bei den gesetzlichen Krankenkassen und dennoch steuern wir weiter auf eine zunehmende Verschuldung in den nächsten Jahren zu die mehrere Milliarden Euro betragen wird.

00:10:16: Das steigt dann noch mal über die nächsten Jahre auf mehr als fünfzig Milliarden und deswegen muss jetzt was gemacht werden sonst droht der Kollaps.

00:10:22: das ist des Systems.

00:10:24: Deswegen kommen nun folgende Änderungen die auf der einen Seite verschiedenste Arbeitnehmerinnen im Gesundheitssystem betreffen, aber eben auch die in Anspruchnahme von Menschen, die in der GKV drin sind.

00:10:40: In Deutschland also knapp seventy-fünf Millionen Menschen gesetzlich versichert sind.

00:10:44: Das kann man ja mal im Hinterkopf behalten ob sich die Reform unter dem Gesichtspunkt aus wirklich lohnen werden.

00:10:51: Und damit schauen wir uns die erste Veränderung an Es geht los mit den höheren Bundesmitteln für Grundsicherungsempfängerinnen.

00:10:59: Das ist ein absolutes Hot-Topic, was ja auch ein ganz großer Kritikbuch aus ärztlicher Sicht war – gerade von der KBV.

00:11:07: Die Beitragspauschalen für GrundssicherungsempfängerInnen werden schrittweise erhöht und gleichzeitig wird der Bund stärker an deren Krankenversicherungskosten beteiligt.

00:11:16: Das bedeutet praktisch eine dauerhafte Erhöhung um siebenhundertfünfzig Millionen Euro pro Jahr.

00:11:21: Und damit geht es los, zwei taunen siebenundzwanzig mit knapp einer Million eine Milliarde Euro.

00:11:27: Was ist aber der Konflikt dahinter und der Kritikpunkt?

00:11:31: Menschen die zum Beispiel Bürgergeld oder Grundsicherung beziehen zahlen keine eigene Krankenversicherungsbeiträge.

00:11:38: stattdessen überweist Der Bund für jeden Versicherten eine pauschale Zahlung an den Gesundheitsfonds.

00:11:45: Das Problem ist bei dieser Pauschale jedoch dass Sie sich nicht an den tatsächlichen Gesundheitsausgaben eben für diese Patientin orientiert.

00:11:53: Und da die häufig sozialkynopisch schlechter gestellt sind, haben sie natürlich leider Gottes auch häufiger Grundscherkrankungen und damit auch höhere Gesundheitsausgauben und übersteigen damit diesen pauschalen Beitrag.

00:12:05: Da ist jetzt natürlich immer die Frage wer zahlt die Differenz dazu?

00:12:08: Und aktuell ist es eben die gesetzliche Krankenversicherung unter dem Deckmantel der versicherungsfremden Leistung.

00:12:15: Und diese Differenz beläuft sich laut Gutachterin des GKV-Spitzenverbandes leider nicht auf ein bis zwei Milliarden Euro, was ja diese Bundesmittel eben decken würden.

00:12:30: Sondern eigentlich auf ungefähr zehn bis zwölf Milliarden Euro und pro Jahr, genau das ist nochmal wichtig was man jetzt nicht eben schon denken kann.

00:12:39: Also wenn die GKV das zahlt, zahlt es nicht die Gkv sondern dass zahlen natürlich alle Menschen, die in dieser gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind.

00:12:47: also ein absoluter No-Brainer.

00:12:49: und ja jetzt muss man sagen schön ist man da so ein bisschen den Schritt drauf zugeht aber es ist natürlich immer noch viel zu wenig.

00:12:57: Aber dann kann man ja nur hoffen, dass im Bundesgesundheits also im Gesundheitsfonds dann dementsprechend genug Geld drin ist.

00:13:03: Aber da wird der Bundeszuschuss auch mal fest reduziert.

00:13:07: Das ist nämlich der zweite Punkt und zwar am Ende des Tages weniger stark als ursprünglich vorgesehen, aber trotzdem sinkt er auf die über die nächsten Jahre auf minus eine Milliarde, minus zwei Milliarde.

00:13:18: Und das wird so stufenweise abgeschöpft bis zum Jahr zwanzig.

00:13:22: Kurze Begriffsdefinition wir haben es auch einmal in Erfolge erwähnt, aber das schon mehrere Jahre glaube ich sogar her.

00:13:27: Der Gesundheitsfonds ist sozusagen die zentrale Kasse der Krankenkassen, also der Geldtopf wo das Geld rausgeschöpft wird und setzt sich zusammen aus eben dem jährlichen Bundeszuschuss den Beiträgen von Arbeitnehmerinnen und ArbeitgeberInnen.

00:13:39: Und den Beiträge aus der Rentenversicherung für die Rentner innen.

00:13:44: Aus diesem Vorwärten dann am Ende alle Krankenkasten gespeist.

00:13:47: Also der Bund gibt's zumindest im Prinzip keine Hilfestellung obwohl ihr immer gesagt wurde es ein sehr ausgeglichenes Gesetz.

00:13:54: aber

00:13:55: ja war diese Hinzugaben und die hinwegnamen, die gleichen sicher aus wie ihr gemerkt habt.

00:14:00: Näh?

00:14:01: Also der Bund ist auch nicht nur hart sondern er ist auch ein bisschen entgegenkommend weil er verschiebt die Rückzahlung für Bundesdarlehen an die GKV in Höhe von fünf Komma sechs Milliarden werden verschoben und dient damit kurzfristig der Beitrags Stabilisierung.

00:14:18: Ja großzügig!

00:14:19: Super

00:14:19: ne.

00:14:20: aber das jetzt erstmal Aus Sicht des Bundes.

00:14:22: was eher so an Beiträgen leistet zu dieser Stabilisierung?

00:14:26: Aber was tut sich denn im Bereich der stationären Versorgung, Felix?

00:14:30: Also hier wird leider auch kräftig begrenzt und zwar sämtliche Vergütungssteigerungen werden gedeckelt.

00:14:36: Die Vergütungsteigerung in nahezu allen Bereichen der gesetzlichen Krankenversicherung werden bis zum Jahr zwanzig auf die tatsächliche Kostenentwicklung beziehungsweise die Grundlohnrate begrenzten.

00:14:46: Zusätzlich gilt aber noch von zweitern sieben zwanzi bis neunzwanzig Auf diese Rate je nachdem was niedriger ist von einem Prozent.

00:14:53: Was bedeutet das ganz konkret?

00:14:55: Ab jetzt gibt es zwei Orientierungspunkte, die wir uns merken müssen.

00:14:59: Einmal die tatsächliche Kostenentwicklung oder die Grundlohnrate, die jährlich vom Bundesgesundheitsministerium evaluiert wird damit die Aufsgaben der GKV nicht schneller wachsen als Eiträge der versicherten Personen.

00:15:12: und je nachdem welche von diesen zwei Positionen niedriger ist wird noch mal ein Prozent abgezogen.

00:15:19: In der Beispielrechnung würde das so aussehen, angenommen die Inflation und die Krankenhauskosten steigen um vier Prozent.

00:15:24: Die Grundlohnrate beträgt in der Steigerung drei Prozent dann gilt die Obergrenze drei Prozent und von dieser drei Prozentquote wird siebenundzwanzig bis neunzwanzigt nochmal einen Prozent abgezogen.

00:15:33: auf gutdeutsch würde die Klinik dann zwei Prozent mehr Geld erhalten Und das wäre dann erst mal die Verhandlungsgrundlage, auf der man sich mit den nächsten Gehaltssteigerungen umschlagen muss.

00:15:45: Genau vielleicht Was ich noch ganz gut zur Erklärung fand, was das bedeutet letztendlich.

00:15:50: Wenn jetzt zum Beispiel eine Behandlung im Krankenhaus für was auch immer die Kosten um vier Prozent steigen würden.

00:15:57: Das muss man sich nochmal vor Augen halten.

00:15:59: wenn es also einfach teurer wird dann würde die gesetzliche Krankenkasse dass aber nicht mehr diese vier Prozent abdecken sondern nach der Rechnung die Felix genannt hat nur noch zwei Prozent davon und zwei Prozent muss das Krankenhaus selber tragen.

00:16:14: Deswegen hat es einfach deutlich weniger Einnahmen und früher konnte man eben über diese Inflationssteigerung oder eben andere Kosten, die im Krankenhaus anfallen.

00:16:22: Über diese Rechnung eigentlich immer die Einnahmen über die Krankenversicherung deckeln.

00:16:29: Darunter fallen zum Beispiel auch Lohnerhöhungen oder Lohnsteigerungen aber das geht jetzt nicht mehr.

00:16:35: Ja, das hatten wir auch mal in einer anderen Folge den News berichtet dass man sich ja da immer so Hilfsmitteln Gebrauch gemacht hat, um dann einfach diese extremen Kostenentwicklungen abzufedern.

00:16:45: In dem man halt gesagt hat ja unsere Ausgaben sind ja wenn wir das so bilanzieren um XXX Prozent gestiegen.

00:16:50: deswegen brauchen wir XXX mehr Geld.

00:16:53: Und es ist auch einer der größten Kritikpunkte die jetzt zum Beispiel auch der Marburger Bund geübt hatte weil das natürlich klar ist dass zum beispiel Tarifverträge die eben so oder Tariflohnsteigerung erwürgt worden sind so nicht mehr refinanziert werden können und somit auch an Glaubwürdigkeit da natürlich gegenüber von allen angestellten Ärztinnen verlieren.

00:17:13: Was

00:17:13: noch ganz witzig ist, was ich gesehen habe die Grundlohnrate bei Ärzten ist sowieso über ein Prozent punktiefer gewesen in der Steigerung als als die normale Grundlohnrate.

00:17:24: also auf dem Papier hat es erst mal keine Konsequenz weil wir uns der Lone so niedrig gestiegen ist also bei stationär tätigen MedizinerInnen dass das kein Unterschied machen würde.

00:17:36: Nichtsdestotze geht natürlich nicht um uns und die Ärztinnen.

00:17:38: die Frage ist natürlich auch wenn jetzt solche Finanzierungslücken entstehen im Krankenhaus.

00:17:43: Was kann das Krankenhaus tun?

00:17:45: Und das können wir jetzt aktuell ja nur suggerieren, um eben diese Lücken zu schließen?

00:17:49: und da ist natürlich immer das große oder die große Drehe- und Angelpunkt natürlich Sparmaßnahmen zum Beispiel durch Personalabbau, Schließung von Betten oder Stationen, längere Wartezeiten vielleicht auch bei mangelnden OP Kapazitäten weniger Investitionen auch, wo es ja eh schon überall bröckelt Schimmelt es vielleicht zu hart, aber man weiß ja auch um die aktuellen Krankenhäuser, dass da ja auch häufig schon Investitionen einfach verpasst worden sind.

00:18:19: Die erste Maßnahme hat dann auch direkt Auswirkungen auf die folgende.

00:18:23: Und zwar wird das Pflegebudget auch begrenzt?

00:18:26: Auch das Pflegebudget unterlegt künftig der allgemeinen Ausgabenbegrenzung.

00:18:31: Zusätzliches Personal zur Erfüllung von gesetzlichen Personalvorgaben bleibt jedoch vollständig refinanziert!

00:18:37: Noch mal ein kleiner Reminder an der Stelle.

00:18:39: Seit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz von im Jahr zwanzig gilt grundsätzlich, Pflegepersonalkosten am Bett werden von den Krankenkassen vollständig refinanziert, Dienste der Ausgliederung aus den DRGs und irgendwie einer Qualitätsverbesserungen bei erhöhtem pflegerischen Aufwand bedeutete aber auch dass die Finanzierung irgendwie immer weiter steigen konnte.

00:19:00: also darunter konnte man einfach immer sagen ja das wird am Bett gearbeitet am Patienten und damit konnte man es auch besser oder konnte man es bisher refinanzieren, das geht jetzt aber leider auch nicht mehr und orientiert sich bei allem was nicht die Gesetzesvorlage betrifft an der eben definierten neu eingeführten Obergrenze.

00:19:16: Was gibt's denn jetzt überhaupt für gesetzliche Personalgrenzen?

00:19:20: Das schauen wir uns jetzt einmal an, denn die Krankenhauspersonalbemessung wird grundlegend geändert.

00:19:27: Die verpflichtende Einführung von Personal-Bemessungsinstrumenten für Pflege- und ärztlichen Dienst entfällt.

00:19:32: Für Ärzte gab es hier sowieso keiner.

00:19:34: Stattdessen gilt eine allgemeine gesetzliche Verpflichtung zu einer qualitätsgerechten Personalbesetzung.

00:19:40: Ein schönes Wort!

00:19:41: Ist so, aber das muss man sagen ist halt irgendwie auch wieder viel blablar und eine so eindeutige qualitative Verschlechterung und auch ein klassischer Zielkonflikt auf die Krankenhausreform.

00:19:52: denn in der soll es ja eigentlich explizit genau definierte Anzahlen von Ärztinnen geben um zum Beispiel Leistungsgruppen in einem Krankenhaus zugeteilt zu bekommen.

00:20:02: Und auch im Hinblick auf die Pflege waren solche Dinge im Gespräch.

00:20:05: Aber jetzt sagt der Gesetzgeber, stattdessen soll der Leistungskruppen-Ausschuss künftig Empfehlung zur Qualifikation und Verfügbarkeit des Pflegepersonals je Leistungsgruppe entwickeln.

00:20:17: Und es gibt derzeit keine gesetzlichen Auftrag mehr ein bundeseinheitliches ärztliches Personalbemessungssystem einzuführen.

00:20:27: Great!

00:20:27: Also das muss man ja ganz ehrlich sagen.

00:20:31: Wir wollen uns nochmal das an einem praktischen Beispiel für die Pflege anschauen.

00:20:35: Bei Ärztin im Krankenhaus ändert sich ja dann dementsprechend nichts, es gibt keinen Stellenschlüssel und um die Behandlungsqualität zu sichern werden nur Empfehlungen ausgesprochen.

00:20:46: aber in der Pflege kann man sich zum Beispiel einmal plakativ vorstellen.

00:20:53: Man hat eine Intensivstation und hier beträgt er tatsächliche Bedarf an Pflegekräften acht pro Schicht.

00:21:00: Die Untergrenze, wo man sagen kann okay es ist noch akzeptabel dass diese Intensivstation geöffnet bleibt.

00:21:06: Sind sechs Pflegekräfte und bis jetzt hätte man gesagt eine verpflichtende Personalbemessung sagt ihr braucht auf jeden Fall acht aber gibt ja jetzt keine Personalbremessung mehr.

00:21:20: deswegen gilt Es sind mindestens sechs Menschen die anwesend sein müssen.

00:21:25: Die auch in der pflege

00:21:26: arbeiten genau also diese unterkrenzte.

00:21:29: Genau das natürlich klar.

00:21:31: Also die Untergrenze bleibt bestehen, die gelten auch verpflichtend.

00:21:37: Gleichzeitig sollen Sanktionen bei der Unterschreitung jetzt verschärft

00:21:41: werden.

00:21:42: Perfekt!

00:21:43: Also auf gut Deutsch erstmal weniger Leute einfach.

00:21:46: Genau aber unterschreiten darfst du auf gar keinen Fall.

00:21:50: So jetzt schauen wir uns nochmal die Finanzierung der Pflege entlastenden Maßnahmen an.

00:21:54: Die ursprünglich geplante vollständige Streichung wird hier an dieser Stelle zurückgenommen.

00:21:59: Pflegeentlastende Maßnahmen werden in dem Jahr- und Jahrzehnte-Jährige im Jahr-und-Zwischen in reduzierter Höhe weiter finanziert.

00:22:06: Was sind pflegeentrastene Maßnahmen?

00:22:08: Pflegekräfte werden hier nicht nur durch mehr Pflegepersonal, sondern auch durch unterstützende Mitarbeiterinnen entlastet.

00:22:17: Beispiel – wir haben ja schon vorhin darüber gemacht – StationsassistentInnen und StationssekretärInnen.

00:22:23: Zum Beispiel Stations Assistentin die Materialien auffüllen oder Transporte organisieren Servicekräfte, die Essen verteilen, Dokumentationsassistent innen oder auch Logistik und Transportbetriebe.

00:22:33: Wir nennen sie BetenschieberInnen.

00:22:37: Ich hoffe das hat niemand diskriminiert.

00:22:39: Krankenhäuser konnten hier bestimmte Kosten für solche Maßnahmen über das Pflegebudget finanzieren.

00:22:46: Wenn diese Stellen wegfallen müssen halt die Pflegekräfte wieder mehr Zeit für Tätigkeiten aufwenden wie Material holen, Essen verteilten, Transporte organisieren, Dokumentationen Und alles was halt sonst noch so dazu gehört über in Anführungszeichen Hilfsarbeiter oder Zweitfirmen geleistet werden konnte und auch abgerechnet werden konnte.

00:23:03: Das kann jetzt nicht, das geht ja leider nicht mehr.

00:23:05: Das heißt wenn wir jetzt nochmal US Beispiel nehmen ist jetzt keine Intensivstation sondern eine normale Station die auch mit acht Leuten normalerweise laufen würde unter Grenze sechs.

00:23:14: dann zählt zu diesen sechs Leuten auch die Stationssekretärin vielleicht Leute die im Service arbeiten und Essen austeilen.

00:23:21: Das gehört jetzt auch dazu.

00:23:22: Das heisst am Ende hast du vielleicht nur noch vier Pflegekräfte in Anführungszeichen Hilfskräfte.

00:23:28: Beziehungsweise die wird es unter Umstände einfach gar nicht mehr geben, weil wir einfach extra-budgetär überhaupt vergütet worden sind bis dato und dass dieses Budget ja nicht mehr gehen wird irgendwann wahrscheinlich.

00:23:40: Davon ist auszugehen?

00:23:42: Genau also noch mehr Belastung vor unsere fleißigen Pflegekräfte.

00:23:45: so sorry!

00:23:47: So jetzt kommt nochmal ein Punkt den wir auch schon häufiger angesprochen haben und auch kritisiert haben und damit switchen wir auch von stationär zu ambulant

00:23:56: werden nämlich die ambulanten Vergütung wieder stärker budgetiert.

00:23:59: Bedeutet was genau?

00:24:01: Zahlreiche bislang extra-budgetären vergöteten Leistungen werden wieder in die Budgetierung einbezogen, darunter zählen zum Beispiel offene Sprechstunden, Vermittlungsfälle oder auch die Vergütungs für die Befüllung der elektronischen Patientenakte, die wir persönlich ja sehr begrüßt haben.

00:24:18: und das bedeutet halt unterm Strich auf jeden Fall dass es definitiv zu längeren Wartezweiten kommen wird und auch weiter die Durchführung von unnötigen Leistungen passieren wird, weil sich ÄrztInnen zum Beispiel weiterhin nicht abstimmen können.

00:24:32: Keine Informationen eben über diese EPA bekommen, weil einfach der Anreiz fehlt, die sorgfältig zu pflegen.

00:24:39: Besser wäre hier halt gewesen den vielleicht auch missbräuchlichen Gebrauch finde ich jetzt z.B.

00:24:44: von Hausarztfacharztvermittlungstermin oder auch von der Terminservice-Stelle zu evaluieren.

00:24:50: aber ja das ist meine Meinung Und ich glaube, so wird es halt in Zukunft jetzt auch zum Beispiel hier in einer Großstadt wie Frankfurt immer schwieriger werden.

00:24:59: Zum Beispiel Termine beim Rheumatologen oder auch Endokinologen zu bekommen.

00:25:05: Also der Rest fällt wirklich weg?

00:25:07: Aber dann ja!

00:25:08: Der Rest fällt hundert Prozent weg.

00:25:09: also da fällt alles weg auch komplette Leistung zero Euro und von für die offenen Sprechstunden.

00:25:14: die fallen auch weg über extra-budget-Tier aber die werden eins zu eins vom Budget übernommen in die mobilitätsbedingte Vergütung, aber wir können es einfach bei Klassen scheißegal.

00:25:23: In dem Klassensinn ist nicht mehr extra widgetär von da steht.

00:25:27: Was ich da auch gehört habe das ist halt was ganz viele Fachrichtungen relativ unterschiedlich betrifft also zum Beispiel die die am häufigsten offene Sprechstunden zb hatten waren ja Sinti Hanola.

00:25:37: und generell über alle Sparmaßnahmen kann es bei denen schon so fünfzehn bis zwanzig Prozent für die gesetzlichen Krankenversicherung ausmachen.

00:25:44: Einnahmen anbelangt, aber die Wahrheit liegt wahrscheinlich so.

00:25:47: bei sieben bis acht Prozent habe ich in einem Beitrag gelesen was sowohl im Schnitt da an Leistungen wegfällt.

00:25:53: Also zum Beispiel für Orthopäden kann sein das würde bis wir deutlich weniger physiotherapeutische Leistung bekommen werden in der Zukunft.

00:26:02: Katastrophe!

00:26:03: Jetzt schauen wir uns nochmal des Zweitmeinungsverfahrenen an.

00:26:05: Da waren wir erst auf jeden Fall pro.

00:26:08: hier hat er gemeinsame Bundesausschuss ab siebenundzwanzig jährlich für mindestens einen planbaren und Mengen an verlegen Eingriff einverpflichtendes zweit meines Verfahren eingeführt oder es wird eingeführt.

00:26:17: Ab im Jahr ab dem Jahr ab den Jahr ab zwei Jahre sollen dann zwei weitere planbare Eingriffe bestimmt werden, die dahin zukommen.

00:26:23: Das trifft besonders die Orthopädie relativ hart weil besonders geeignet gelten Hüftgelängsersatz, einen Griffe an der Wirbelsäule das kommt alles ab bis zum Jahr ab achtundzwanzig, außerdem chirurgische Entfernung von Geilenblase und Gebärmutter und zum Teil auch Angriffe auf der Schulter, Atroskopische ab einem Jahr ab ein Jahr ab drei Jahre und Teilentfernung der Gaumen Mandel also wahrscheinlich ein Eingriff der häufig Kinder betrifft.

00:26:47: Hier ist es auch so, zum Beispiel anhand der Kneetabs habe ich ein interessantes Beispiel gehört.

00:26:52: Es muss ja auch alles gestemmt werden die Zweitmeiner müssen ja irgendwo herkommen und hier habe ich Zitat gehört dass wir werden britische Verhältnisse bekommen also sehr lange Wartelisten weil es gibt aktuell nur fünfhundert Leute in Deutschland die z.B.

00:27:03: in zweit meines Verfahren zugelassen sind für Knieprothesen.

00:27:06: das heißt kannst wohl nicht zu jedem gehen der eine Zeit Meinung dazu abgeben darf und sagen kann ja passt schon Sondern du bist da schon auf gewisse Expertise auch angewiesen.

00:27:16: Und die wird ja wahrscheinlich auch nicht visant am Meer im System verfügbar sein.

00:27:21: Ja, und wenn man mal überlegt wäre halt überhaupt dann noch solche endoprothetischen Eingriffe durchführen darf?

00:27:26: Nur noch die Krankenhäuser.

00:27:27: Das würde ja am Ende keiner... das wird ja dazu führen dass die ganze ambulante Sihrung, die wir ja so die Jahre fortgeführt haben oder versucht haben aufzubauen, wird am Ende in die Krankenheuse zurückgetrieben weil es macht ja keine mehr.

00:27:41: Absolut!

00:27:46: Eine weitere Berufsgruppe, die weiterhin vor erheblichen Herausforderungen steht sind unsere lieben Psychotherapeutinnen.

00:27:53: Und zwar geht es jetzt um die psychotherapeutsche Versorgung.

00:27:56: hier heißt das die bisher extra-budgetäre Vergütung für psychotherapeutische Leistungen werden zum überwiegenden Teil in das Budget für die Vergütung ambulanter Behandlung gesetzlich versichert hat nämlich die morbiditätsbedingte Gesamtvergüitung auch MGV zurückgeführt Bedeutet das Ausgabenvolumen, dass für die extra-budgetäre psychotherapeutische Leistung gezahlt wurde hat sich in den letzten zehn Jahren insgesamt auf drei Komma neun Milliarden Euro im letzten Jahr fast verdoppelt.

00:28:25: Zudem wird sichergestellt, dass es für den Teil der Vergütung, der jetzt eben in diese MGV überführt wird nicht zu einer Verschiebung des Honorars in andere Fachbereiche kommt.

00:28:34: also es bleibt in der Hand oder es wird dann für die Ausgabe der Psychotherapeuten verwendet.

00:28:40: Des Weiteren werden begonnene psychotherapeutische Behandlungen bis zum Abschluss der Behandlung jetzt im Rahmen der Honorarverteilung ohne Abzug vergütet.

00:28:48: Letztlich ist es dann ähnlich wie eben bei der Pflege schon beschrieben eine gewisse Decklung, der Ausgabenseitens der gesetzlichen Krankenversicherung was eben entgegengesetzt des Bedarfs steht und da muss man natürlich mal schauen welcher Psychotherapeute oder welche Psychotherapeuten das noch weiter so stemmen kann.

00:29:09: dann eben wenn das Geld jetzt nicht mehr oder wenn letztendlich das Budget einfach deutlich begrenzt wird.

00:29:17: Was ich ein bisschen positiv bei der psychotherapeutischen Behandlung meiner Meinung nach tut, ist ein gewisser Schritt in Richtung Entbürokratisierung denn es sollen nämlich die Konzeljahrberichte abgeschafft werden.

00:29:27: vielleicht kennst du einen oder andere der mal eine Psychotherapie machen wollte?

00:29:31: Oder macht.

00:29:33: man geht normalerweise eigentlich zum Psychotherapeuten der stellt die Indikation muss dann aber sich noch mal ärztlicherseits absichern.

00:29:39: Und da gibt es eben diesen Konsiljabericht, der durch den entsprechenden Arzt ausgefüllt wird ist natürlich viel Laufferei für den Patienten oder die Patientin.

00:29:48: Weil man muss zum Arzt extra das Ganze dann ausfüllen lassen und das geht erst einmal in die Krankenkasse.

00:29:54: Dann wird eben die Vergütung geprüft.

00:29:56: Ich finde, ich habe eine ganz positive Entwicklung, weil wir schon immer viel Entwirkatisierung besprochen haben.

00:30:04: Wird Wahrscheinlichkeit Unterschied machen?

00:30:07: Geh ich mal von aus, aber ja.

00:30:08: It's nice to have!

00:30:09: Aber

00:30:10: es wird die Versorgung nicht verbessern.

00:30:11: Nee das ist auch kein Fall.

00:30:12: Darum

00:30:12: gehts ja im Endeffekt.

00:30:14: Ja,

00:30:14: egal.

00:30:15: Bisschen weniger Papier...

00:30:16: Aber das trifft diese ganzen extra-budgeterren Sachen.

00:30:18: bei der Psychotherapie ist ja auch alles die kurze Therapien.

00:30:23: Das heißt, dass die Sachen, die nachweislich am effektivsten sind wo man die Leute noch abfangen kann, die werden abgeschafft beziehungsweise werden nicht mehr refinanziert sein.

00:30:33: dann Wollen wir immer mehr arbeiten?

00:30:35: Das möchte ja unser Bundeskanzler von uns und sagt, dass wir faul sind.

00:30:39: Also von daher führt er jetzt die Teilkrankschreibung ein indirekt.

00:30:42: Und zwar wird es eine Teilarbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit Teilkranken-Dagegeld geben.

00:30:49: der Gemeinsamwundenausschuss muss hierzu allerdings noch die konkreten Ausgestaltungsregeln festlegen.

00:30:54: also auf gut Deutsch ist das im Gesetz was sozusagen noch nicht fertig ist aber man soll es auf jeden Fall machen Und dann soll es eine Teilarbeitsfähigkeit bzw.

00:31:03: Unfähigkeit geben in drei Stufen, twenty-fünfzig und seventy-fünftig Prozent.

00:31:07: Das muss halt der gemeinsame Bundesausschuss dann noch definieren.

00:31:12: Erhoffte Vorteile sollen sein dass man AUs über sechs Wochen verhindert beziehungsweise die Menschen die dann ins Kranken-Tagegeld rutschen natürlich vielleicht teilarbeitsmäßig sind.

00:31:22: und das sind alles auch wieder Leistungen wenn das Kranken-tagegeld natürlich greift die von der GKV in der Regel übernommen werden müssen.

00:31:30: Durch die Teilau AU hofft man halt einfach, dass die Leute früher zum Arbeitsplatz zurückkehren und die Kosten einfach geteilt werden zwischen Arbeitgeber- und gesetzlicher Krankenversicherung.

00:31:39: Wie gesagt aufs Gesetz beziehungsweise aus Definition warten wir gespannt!

00:31:44: Was das am Ende bringen wird muss man sehen.

00:31:48: aber jetzt wird auf jeden Fall fleißig weitergespart mit dem nächsten Punkt.

00:31:52: Genau es gibt nämlich natürlich auch noch weitere Leistungen die reklementiert werden.

00:31:55: dazu gehören Zuschüsse der Krankenkasse beim Zahnersatz, die werden um zehn Prozent reduziert und liegen dabei wieder auf dem gleichen Niveau wie vor dem Jahr zwanzig.

00:32:06: Also wir merken schon, zwanzich war so eine Schwelle.

00:32:09: da wurden viele Dinge schon mal verbessert.

00:32:11: jetzt wird wieder alles zurückgeführt.

00:32:13: Und ganz neu jetzt aber mit dabei sind einmal die Kosten für homöopathische Arzneimittel.

00:32:19: Die werden nicht mehr erstattet.

00:32:21: das war ja schon häufiger im Gespräch.

00:32:22: Jetzt ist es endlich durch und was außerdem auch noch reglementiert werden wird, ist die Kostenerstattung von Cannabisblüten.

00:32:33: Die muss man sich jetzt wieder beim Club holen?

00:32:35: Genau!

00:32:36: Das folgende finde ich persönlich eine absolute Katastrophe.

00:32:40: Zuzahlungen, die steigen werden und zwar werden die um fünfzig Prozent erhöht von aktuell mindestens oder von aktuell fünf Euro auf mindestens sieben Euro.

00:32:49: fünfzig aber höchstens auch fünfzehn Euro.

00:32:52: Hier wurde nur ursprünglich geplante Dynamisierung wieder gestrichen heißt aber auch praktisch Menschen, welche mit einem Rezept ein Medikament aus der Apotheke erwerben zahlen pro Medikamente nun mindestens zwei auf fünfzig mehr Medikamente die genau oder mehr als hundertfünfzig Euro kosten sogar fünfzehn Euro mehr.

00:33:08: Pro Medikamt!

00:33:10: Das ist auf jeden Fall eine große Bockenkostenpunkt.

00:33:13: insbesondere für Menschen die viele Medikmente einnehmen wird das ganz schön teuer werden.

00:33:18: und gerade ihr wisst es die Rente ist nicht so hoch dass es auf jeden fall was was ins Geld gehen wird.

00:33:23: Ja, und das sind ja vor allem auch regelmäßige Ausgaben für Menschen mit Dauermedikation.

00:33:28: Und

00:33:28: Sozial-Schlechtergestellte wahrscheinlich auch wieder?

00:33:30: Genau!

00:33:31: Auch das wieder.

00:33:33: Dann soll der Arzneimittelbereich stärker belastet werden.

00:33:38: Der Herstellerabschlag für Arzneimittel wird deutlich erhöht aber zugleich entfällt die ursprünglich geplante dynamische Erhöhungskomponente.

00:33:46: Für alle Medikamentenabgaben steigt der Herstellaabschlag dann auf ... ... von zuletzt sieben Prozent.

00:33:55: Ein paar Sonderregelungen gibt es zudem für zum Beispiel patentierte Impfstoffe und ein paar andere weitere Ausnahmen.

00:34:03: Wie krass das jetzt ehrlich gesagt ist, kann ich in der Dimension nicht einschätzen.

00:34:07: aber es gibt auf jeden Fall auch da mal eine Steigerung bei eben den Arzneimittelherstellern.

00:34:12: was tut sich sonst noch Felix?

00:34:15: Einer der großen Kostenpunkte der ja von Anfang an diskutiert wurde auch von der Finanzkommission die ja die Vorschläge unterbreitet hat noch vor ungefähr zwei Monaten war ja die Beitragspflicht für Ehepartner in der Familienversicherung.

00:34:26: Da wird sich jetzt, das wird nicht abgeschafft aber es wird sich etwas ändern und zwar ab dem Jahr zwölfundzwanzig wird für viele bislang beitragsfrei mit versicherte Ehe- und Lebenspartner einen Zuschlag von ca.

00:34:37: zwei Prozent erhoben.

00:34:39: Ausnahmen gelten insbesondere bei Kindern bis zwölfe Jahren wenn sie noch im Haushalt leben Und bei einer gewissen Pflegeverantwortung außerdem bei Lebenspartners Innen mit einem Pflegegrad drei oder höher bei Menschen mit Rente, bei voller Erwerbsminderung und Personen mit Grundsicherung.

00:34:56: Und damit – last but not least!

00:34:59: Die Krankenkassen müssen Verwaltungskosten begrenzen.

00:35:03: Verwaltungsausgaben der Krankenkasse werden dauerhaft gedeckelt, Werbeausgaben halbiert und Vergütungen außer tariflicher Führungskräfte werden begrenzt.

00:35:11: Ich hatte auch gar keine Idee was das so für eine Relevanz hat.

00:35:17: ich habe damals die KI gefragt Und im Schnitt betragen jährliche Verwaltungskosten aller Krankenkassen ungefähr dreizehn Milliarden Euro.

00:35:24: Wie viel die Einsparung bewirkt, ist dann letztendlich ungewiss?

00:35:29: We will see

00:35:30: paar hundert Millionen sage ich.

00:35:32: so sieht es aus.

00:35:34: damit werden wir jetzt abschließend erstmal beim Ende angekommen was so die Hauptpunkte dieses GKV Stabilisierungsgesetz betrifft.

00:35:42: Felix hast du noch irgendwelche Gedanken dazu?

00:35:45: Also wie gesagt, es ist keine Reform.

00:35:47: Es ist ein Spargesetz.

00:35:48: Das muss man einfach so ganz klar sagen.

00:35:50: und die größten Verlierer sind mit sich halt die Krankenhäuser und die ambulant tätigen Ärztinnen...

00:35:55: Und die PatientInnen?

00:35:57: ...und die Patientinnen.

00:35:57: aber am Ende des Tages bringt's den Patienten natürlich auch nichts wenn es keinen Arzt mehr gibt.

00:36:02: also er kann sehr viel zuzahlen.

00:36:04: Wie er will.

00:36:04: wenn es kein Arzt gibt der im Rezept ausstellt dann bringt sie also bringt gar nix weil die Leute werden dann einfach aufhören.

00:36:10: gerade wenn es halt alles budgetiert wird dann wirst du ab einem gewissen Punkt einfach die Praxis zu machen.

00:36:15: Also, ich habe ja wie gesagt eine Fortbildungsveranstaltung besucht von den vom Berufsverband für Orthopädie und Unfertiologie.

00:36:21: Die haben gesagt ein zwei Monate kann es bedeuten ist die Praxizeit für Kassenpatienten.

00:36:26: also offiziell gibt's noch offene Sprechstunde oder wie auch immer aber das wird schon zu deutlich ne Einschränkung führen.

00:36:34: was sind jetzt die Gedanken von denen Person dies Jahr eigentlich oder für die dieses Gesetz geschaffen wurde.

00:36:40: Ich habe damals einen ganz spannenden Kommentar meiner Meinung nach rausgesucht, nämlich von der AOK und hier von Dr.

00:36:47: Karola Reimann, die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes.

00:36:51: Und die hat schon kurz im Vorhinein zu dem abschließenden Gesetzentwurf ihren Beitrag dazu veröffentlicht.

00:37:00: Ich hab Ihnen mal zusammengefasst unter Hashtag wenn die für die die Reform gedacht ist nicht an ihre eigene Reform glauben denn sie hat gesagt Eine Umwucht zu Lasten der Beitragszahlen bleibt weiter bestehen.

00:37:12: Aber immerhin hat man die beabsichtigten Belastungen bei den Zuzahlung und bei der Familienversicherung etwas abgemildert.

00:37:19: Die berechtigte Kritik an der Kürzung des Bundeszuschusses zeigt offenbar Wirkung, wir begrüßen es dass man finanzielle Spielräume aus der erhöhten Tabak- und Alkoholsteuer und einer Softdrink Steuernutzen will.

00:37:34: Unter dem Strich ist es gut, dass sich im parlamentarischen Verfahren noch einmal etwas bewegt hat.

00:37:39: Ob die Änderungen auf den letzten Metern aber ausreichend werden um die Beiträge in den kommenden beiden Jahren stabil zu halten bleibt ungewiss.

00:37:46: Diesem Spargesetz müssen deshalb tiefgreifende Struktureformen folgen, die zu mehr Effizienz und einer besseren Patientensteuerung führen.

00:37:54: Also, das finde ich ja schon mal auch auf jeden Fall super gut.

00:37:57: Wenn die Vorsitzenden der Krankenkassen nicht daran glauben, dass dadurch schonmal eine Stabilisierung bewirkt wird und – ich habe hier noch ein kleines Sternchen angeführt – gerade wenn man sagt, man findet es gut was die Bundesregierung im Hinblick auf zusätzliche Einnahmemöglichkeiten bei präventiven Maßnahmen entgegensteuern möchte.

00:38:23: Das sind gute Ideen aber sie sind halt einfach keine Packenbasierten Gesetze, die es hier bis dato gibt.

00:38:30: Wir hatten's ja schon mal vorgestellt gehabt.

00:38:31: Felix schüttelt schon den Kopf aber da wissen wir noch gar nicht ob es definitiv Gewinne gibt, die dann auch vor allem der Gesundheit der Menschen...

00:38:40: Das hat ja gar nichts mit der Steuer zu tun!

00:38:42: Also das sind ja irgendwelche Maßnahmen, die da verglichen werden, die überhaupt nichts mit diesem Gesetz jetzt zu tun haben.

00:38:47: Da wird irgendwas vergleichen was überhaupt noch nie... Es ist erstens überhaupt nicht klar, ob es für das Gesundheitsministerium ist.

00:38:52: Und nur wenn man das mal dazu sagt heißt es ja noch lange nicht dass das irgendwas an diesem Gesetz besser macht.

00:38:57: Genau also das muss dann wirklich sagen und das Schlimmste daran ist ja... ...es ist nicht einmal klar ob es überhaupt reicht um die Beiträge zu stabilisieren.

00:39:04: Das heisst ob dieses Gesetz überhaupt den eigentlichen Sinn erfüllen wird?

00:39:08: Das ist das Problem und ich denke wir sollten es an dieser Stelle dann auch nochmal die Verbesserung Vorschläge beziehungsweise Take-Home-Messages angucken.

00:39:16: Also Angestellte Mitarbeiter im Gesundheitswesen lässt man natürlich hier bis zum gewissen Punkt finanziell ausbluten, weil das sind ja die Menschen, die am Ende auch bezahlt werden müssen.

00:39:25: Bis zum gewisse Punkt und eine geleistete Arbeit muss natürlich auch fair vergütet sein und da kann man sich an irgendeiner Grundlohnrate nochmal zwei Prozent absparen und trotzdem wird die Bezahlung nicht fair sein und es wird dazu für eines Leute aus dem System abwandern, weil sie woanders mehr verdienen oder einfach sagen, dass mir ist halt einfach nicht wert, weil die Belastung ist natürlich einfach höher als in anderen Berufen.

00:39:44: Da muss man nicht darüber diskutieren.

00:39:46: Deswegen schaut auf euch, lasst euch nicht veräppeln.

00:39:49: Nimmt auch eure Rechte vor allem im Anspruch und da können wir uns einfach wieder ins Gedächtnis rufen was Felix ja auch schon mit Herzblut verteidigt habt.

00:39:56: Keiner muss mehr als sechzehntig Stunden arbeiten.

00:39:59: Und gerade wenn man sich überlegt was wir am Anfang gesagt haben drohen der Personalabbau unter Umständen.

00:40:05: Lasst euch einfach nicht ausbeuten!

00:40:17: reglementiert werden.

00:40:19: Natürlich gibt es auch einige Aspekte in diesem Gesetz, die prinzipiell natürlich sinnvoll sind wie die Teilkrankschreibung und die Abschaffung von Homöopathie ist no-brainer das hätte schon vor zehn Jahren passieren müssen und Das zweitmeinungsverfahren.

00:40:29: aber auch da müssten natürlich die Grundlagen geschaffen werden dass sowas überhaupt umgesetzt wird.

00:40:34: Es ist ja auch einfach ein unfertiges Gesetz muss man sagen wenn Teilkrankschreibungen überhaupt nicht ausdefiniert ist.

00:40:38: ich meine wir haben jetzt fast august das heißt so viel zeit ist jetzt auch nicht mehr um sich da noch alles zu überlegen plus die ganzen Kassen.

00:40:47: Vereinigungen, die Kassen erst sich vereinigen müssen sie ja noch überlegen.

00:40:50: Das Budget muss ja runtergebrochen werden das heißt es wird ja ganz viel gespart und jetzt muss ja erstmal geguckt werden wer hat überhaupt noch wieviel zur Verfügung?

00:40:56: Und da sind auch alle Kassen ein bisschen unterschiedlich organisiert weil wir ein föderales System haben und dafür dass diese Reform jetzt Ende Juli oder Mitte Juli in Kraft getreten ist wird es noch ganz schön knapp auch bei den meisten Sachen und er hat sicher auf den letzten Metern auch noch vieles geändert wie wir heute gesehen haben.

00:41:12: Prinzipiell traurig ist weiterhin Feuerlöscher-Taktik.

00:41:16: Es ist keine Reform, es ist ein Spargesetz.

00:41:18: Wir gucken nicht wie können wir denn wirklich mal sinnvoll was im System ändern?

00:41:21: sondern schauen einfach nur dass wir irgendwie das Feuer gelöscht bekommen beziehungsweise eindämmen damit uns das Ganze nicht um die Ohren fliegt?

00:41:28: Was muss man auch an dieser Stelle noch einmal sagen?

00:41:31: Auch diese Woche!

00:41:32: Nein, wir haben jahrelang nichts gemacht.

00:41:35: Wir haben jAHrelang halt einfach nichts gemacht, ne waren satt und haben gedacht wachstum wird immer weiter und jetzt kriegen wir halt einfach mit diesem Gesetz die Quittung.

00:41:42: Das ist halt nicht mehr Jahrzehnteunzechs sondern zwei tausend sechsundzwanzig.

00:41:48: Und damit haben wir das Ganze auch abschließend, glaube ich ganz gut erörtert.

00:41:53: Meiner Meinung nach gerne nochmal eure Gedanken dazu und ich weiß nicht ob unser Abschlusssatz so richtig gut heute dazu passt.

00:42:01: aber wir haben diese Woche wieder viel gelernt.

00:42:04: Wir haben auch gelernt dass ein Missstand kein Grund ist den Kopf in den Sand zu stecken Sondern bei genauer Betrachtung eine Chance für Verbesserungen.

00:42:16: Wie will's sie?

00:42:16: Es kommen auf jeden Fall viele weitere gute Folgen und wenn du dich nicht an Missständen verbrennen willst, sondern scharf bist auf Veränderung dann schalte auch in zwei Wochen wieder ein.

00:42:25: Und wenn es was gebracht hat das ihr jetzt besser Bescheid wisst.

00:42:30: Zwischen Krankenhausdienst und Podcastproduktion

00:42:33: bleibt immerhin Zeit für eine Kaffeepause.

00:42:38: Wir

00:42:40: hatten versucht mehr als nur eine Kaffee Pause zu machen am letzten Wochenende.

00:42:43: Libby Julia da hatten wir uns ja etwas ganz besonderes vorgenommen.

00:42:46: erzähle doch mal unseren Hörerinnen er draußen Was wir vorhatten und was passiert ist?

00:42:52: Wie ihr wahrscheinlich noch wisst, hatten wir vor gar nicht so langer Zeit eine tolle Folge über das Kämpferherzen-Treffen gemacht mit der Liebe Sabrina Lorenz.

00:42:59: Und sie hat uns netterweise sogar zu dem Kämpfeherzen treffen, was sich dieses Jahr zum fünftmal gejärt hat eingeladen.

00:43:06: Da sind wir samstag voller Vorfreude aufgebrochen, sind zusammen in den Zug gestiegen und haben uns auf den Weg nach Kassel gemacht wo wir aber leider nie angekommen sind.

00:43:18: Wir haben es gerade mal bis nach Putzbach geschafft.

00:43:21: Das ist ein kleines Dörfchen oder ich würde sagen eine Kleinstadt südlich von Gießen und Marburg, also so im Mittelhessischen war nicht mehr ein planmäßiger Halt des Zuges sondern vor uns gab's so ein Problem mit einem Güterzug der einen Feuerwehreinsatz nach sich gezogen hat, der relativ lange dauert hat.

00:43:36: in Klammern zwei Stunden würde ich sagen roundabout.

00:43:40: wir wurden natürlich sperrlich mit Informationen von der deutschen Bahn versorgt.

00:43:43: es hieß man kann aussteigen und Man wird informiert wenn es weitergeht.

00:43:46: Wir haben wirklich lange durchgehalten, wir saßen bestimmt anderthalb Stunden im Zug bis wir überhaupt zuerst mal ausgestiegen sind.

00:43:51: Weil wir gedacht haben, als gewinnt es jetzt weiter geht dann ärgern wir uns, dass der Zug weiter fährt.

00:43:55: Sind ausgestiegene haben gesagt okay wir gucken mal wann der wann einen Zug zurückfahren würde überhaupt und... Dann fuhr der Zug einfach los.

00:44:02: das war ziemlich ernüchternd weil das nach unserer eigentlichen Deadline zwei Minuten später war.

00:44:08: also wir hatten so eine Zeitlin-Zeit gesetzt wo wir sagen ok jetzt lohnt sich's nicht mehr weil müssen ja auch wieder aus Kassel zurück fahren Und.. Dann ist der Zug gefahren.

00:44:16: Der ist aber nicht nach Kassel gefahren, sondern der hat nur gedreht und ist dann zurück nach Frankfurt gefahren.

00:44:20: Gott sei Dank muss man mal sagen weil wir hatten schon so ein bisschen geärgert und dachten schon so Gott jetzt sind wir ernsthaft ausgestiegen und er fährt in den Moment los wirklich ja.

00:44:29: dann haben wir noch.

00:44:30: es ist auch der Zug ausgefallen der eigentlich zurück nach Frankfurts sollte und da mussten wir uns letztendlich abholen lassen genau

00:44:35: und das einzige was wir dann wirklich erlebt haben in Butzbach war außer dass wir alle unsere Snacks gegessen hatten inklusive Chips und selbst gemachte Kombucha dass wir ein Falafel und einen vegetarischen Teller beim hiesigen Döner beziehungsweise Kebapstand oder kebabhaus gegessen haben.

00:44:55: Ja, also vielen Dank nochmal falls du gerade die Folge hören solltest Sabrina!

00:45:00: Wir hätten uns wirklich sehr gefreut dich kennenzulernen auch mal in personen.

00:45:03: und vielen vielen dank noch für die Einladung aber es sollte einfach nicht sein.

00:45:08: wir werden es vielleicht nächstes Jahr nochmal probieren.

00:45:12: Ansonsten,

00:45:13: vielleicht noch einmal an der Stelle.

00:45:15: Noch einmal den Aufruf und die Werbung auch gerade im Hinblick auf unsere Verbesserungsvorschläge, die wir gerade gemacht haben und dass man ja sich nichts gefallen lassen soll wenn du vielleicht selber in der ärztlichen Weiterbildung bist und Lust hast am Symposium zum Thema Machtmessbrauch teilzunehmen und wie man einen guten Arzt oder Ärztin wird wo wir teilnehmen werden.

00:45:35: Am fünften August Landesärztekammer Hessen hier in Frankfurt anmelde.

00:45:40: link findet man dann In der BIO.

00:45:45: und ja, genau.

00:45:47: Ansonsten wünschen wir euch einen erfolgreichen Tag!

00:45:50: Und wenn ihr uns dann nochmal eure Gedanken zu dem aktuellen GKV Stabilisierungsgesetz zukommen lassen möchtet, dann könnt ihr das gerne tun unter AMS-Podcast auf unserem Instagram Account per Mail Aufmesserschneidepodcast at gmail.com.

00:46:03: Und wenn ihr Lust habt, dann liked uns doch auch gerne auf der Podcast-Plattform Eures Vertrauens.

00:46:09: Da freuen wir uns auch mal sehr über ein paar Sternchen.

00:46:12: Ansonsten geht's am zwanzigsten, achtendzehnt, zweitensächsendzwanzig mit einem weiteren spannenden Thema weiter!

00:46:17: Das ist schon alles fertig geplant.

00:46:20: da freuen wir es sehr.

00:46:21: und ja damit

00:46:24: hoffentlich strandet ihr nicht auch nicht in der Gesundheitspolitik oder im Gesundheitssystem.

00:46:29: Genau, ihr könnt uns natürlich auch gerne eure Gedanken zur deutschen Bahn nochmal mitteilen.

00:46:32: vielleicht habt ihr auch ähnliche tolle Erfahrungen gemacht Forever together.

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