Folge 80 - Physician Assistants - Letzte Rettung für den Arzt-Zeit-Mangel?
Shownotes
In Folge 80 befassen wir uns mal wieder mit einem unserer Feel Good Themen. Die Physician Assistants befinden sich auf dem Vormarsch und in Gesundheitssystemen wie in Amerika sind sie bereits gar nicht mehr wegzudenken. Doch in Deutschland läuft das ganze etwas schleppender. Wir haben uns bereits in Folge 9 mit dem Thema befasst und zwei PAs zu Wort kommen lassen. Im stationären Bereich haben sie sich zum teil etabliert am in der ambulanten Versorgung sind sie noch allzu rar gesät. Doch gerade hier werden sie im Hinblick auf den demographischen Wandel und die voraussichtlich steigenden Arzt-Kontakt (Primärarztsystem und AU ab Tag 1) mehr benötigt als jemals zuvor. Zu diesem Thema unterhalten wir uns in dieser Folge mit Prof. Dr. med. Sebastian Voß der selber Allgemeinmediziner mit eigener Praxis und Dozent an der Kolping Hochschule für PAs ist. Er zeigt Wege auf, mit denen wir in den nächsten Jahren den PA im ambulanten Bereich etablieren können. Berufstandsgesetz, Fortbildungspflicht und Förderprogramme von den kassenärztlichen Vereinigungen… es gibt viel zu tun aber auch eine riesige Chance fürs Gesundheitssystem!
**Kapitelmarken:**
00:00 Intro
01:45 News I - GVK-Beitragsstabilisierungsgesetz
02:50 News II - Erhöhung Alkoholsteuer
04:30 News III - Erhöhung Tabaksteuer
06:26 News IV - Zuckersteuer soll 650 Millionen einbringen
07:30 News V - neues Digitalgesetz
10:30 Main Part
14:56 Interview mit Prof Dr. med. Sebastian Voß
21:00 Skill Mix Ansatz
01:02:10 Take Home Message
Outro
**Instagram:** AMS_Podcast
**Email:** aufmessersschneidepodcast@gmail.com
**Liken nicht vergessen! 5 Sterne bei Apple Podcast, Spotify oder der Podcastplattform eures Vertrauens helfen uns dabei unsere Reichweite zu erhöhen. Am 06.08.2026 geht es mit einer neuen, spannenden Folge weiter.**
**Quellen**
GKV Beitragsstabilisierungsgesetz
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/gkv-bstabg-bt-rede-10-07-26
Alkoholsteuer
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-06/alkoholsteuer-erhoehung-lars-klingbeil-spirituosen
Zuckerabgabe soll 650 Millionen bringen
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/zuckersteuer-warken-100.html
neues Digitalgesetz
https://www.heise.de/news/GeDIG-im-Kabinett-Schluss-mit-Faxen-im-deutschen-Gesundheitssystem-11365881.html
Studienzahlen 2025
https://pablog.de/bachelorstudium/pa-hochschulen/neue-pa-immatrikulationszahlen-wachstum-verlangsamt-sich-hochschulmarkt-in-phase-der-neuorientierung/
Positionspapier Bundesärztekammer 2025
https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Gesundheitsfachberufe/Physician_Assistance_Papier_.2025_.pdf
Hessisches Ärzteblatt Ausgabe 06/2026 S. 323-24
Studie der Bertelsmann Stiftung - 12.000 qualifizierte Assistenzkräfte könnten 8.200 Hausärzte ersetzen
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/12000-qualifizierte-Assistenzkraefte-koennten-8200-Hausaerzte-ersetzen-462202.html
Landesärztekammer Hessen über PAs
https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2026/juni-2026/physician-assistants-in-der-versorgung-strukturiert-verankern
Produktionsgewinn für die Praxis
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Delegation-Produktivitaetsgewinn-fuer-die-Praxis-Versorgungssicherheit-fuer-die-Region-462200.html
Physician Assistants sicher die ärztliche medizinische Versorgung im Team
https://www.bdc.de/karriere-physician-assistants-sichern-die-aerztliche-medizinische-versorgung-im-team/
Transkript anzeigen
00:00:02: Felix, kannst du dich noch an die Zeit erinnern als wir mit Physischen Assistants
00:00:05: zusammengearbeitet haben?
00:00:07: Leider
00:00:08: ja und ich wünsche sie mir jeden Tag zurück.
00:00:11: Ich mir auch!
00:00:36: Nachdem der letzte Tonverklungen ist heißen wir euch wieder herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Aufmesserschneide dem Podcast rund um das deutsche Gesundheitssystem.
00:00:46: Wir sind beide Ärzte, Geschwister und wir machen hier alle zwei Wochen auf Missständen unserem Gesundheitssystem.
00:00:52: Aufmerksam die uns in der Medizin, Patientinnen und auch dich täglich betreffen!
00:00:57: Wir das sind Julia Riemen Schneider Und ich bin Felix Rieben Schneider, wir sind beide wie schon angesprochen Ärzten und Geschwisters und wir kümmern uns jetzt seit drei Jahren um das deutsche Gesundheitssystem.
00:01:08: Es hat sich schon einiges zum Guten verändert, das habt ihr bestimmt auch schon mitbekommen.
00:01:12: Das wird uns diese Folge wieder beschäftigen.
00:01:15: Gott sei Dank, ein paar gute Nachrichten.
00:01:18: Nichtsdestotrotz bevor wir dann zu unserem Main-Topic kommen müssen wir noch mal über ja Ein paar vielleicht auch nicht so gute Nachichten erst einmal berichten Denn es ist viel passiert wie Felix auch schon angesprochen hat in den letzten Wochen vor allem im gesundheitspolitischen Kontext.
00:01:33: deswegen Wachen wir mal eine Speed News Runde und keine Sorge Wir werden bestimmt in den nächsten Wochen auch nochmal auf das ein oder andere Thema genau eingehen Insbesondere auf die ersten News, die uns Felix jetzt einmal präsentiert.
00:02:09: Wir sind noch am Zweifeln, wir haben auch über dieses Thema schon mehrmals berichtet und das auch schon besprochen.
00:02:16: Unter anderem in Folge dreiundsiebzig Sparpläne für die gesetzliche Krankenversicherung und auch in den News von Folge sechsensebzig der A-Kickfolge.
00:02:25: kritisiert wird unter anderem eine ungleiche Verteilung der Lasten der Reform im Gesundheitssystem.
00:02:30: insbesondere der Bund wird da deutlich weniger belastet und voraussichtlich wird ein schlechterer Zugang für Patientinnen und höhere Kosten generell für Patienten und das Gesundheitssystem auf uns zukommen.
00:02:41: Ja, das klingt erstmal nicht so gut.
00:02:42: Ich muss ganz ehrlich sagen bis zur letzten Sekunde hätte ich gedacht es nicht durchgeht aber jetzt ist verabschiedet.
00:02:47: wir werden nochmal ausführlich darüber berichten.
00:02:49: Jetzt kommen wir erst mal zu weiteren Dingen und zwar handelt es sich bei den nächsten zwei Themen auch um Themen die in dieser Expertenkommission zu den Spahnmaßnahmen der GKV bereits angesprochen wurden Und jetzt aber anderweitig umgesetzt werden.
00:03:04: Und hierbei handelt es sich zum einen um eine Alkoholsteuer.
00:03:07: Lars Klingbe will die Alkohlsteuer laut Bericht um zwanzig Prozent erhöhen und die Alkkohol-Steuer soll einem Bericht zufolge steigen, außer bei Bier und Wein.
00:03:17: Wir hatten ja eigentlich schon mal darüber berichtet dass auch stärkere Anhebungen empfohlen worden sind.
00:03:23: was kommt jetzt dabei aber definitiv auf uns zu?
00:03:27: Wie gesagt die Erhöhung um zwantig Prozent bedeutet das dann auf mit einem Liter Rheinalkohol, welcher sich zuletzt bei einem Preis von dreizehn Euro und drei Cent bewegt hatte auf fünfzehn und vierundsechzig Cent ansteigen wird.
00:03:41: Spirituosen wie Wodka oder Whiskey würden dadurch um siebenundachtzig Cent teurer werden, Sektchampagner oder auch Alkopops sollen ebenfalls teurer verschont bleiben.
00:03:55: Die geplanten Maßnahmen sollen dem Bundeshaushalt bis zu zwanzig dreißig mehr Einnahmen von rund vierhundert Millionen Euro beschern und dienen der finanziellen Konsolidierung.
00:04:05: Kritik wird natürlich auch hier wieder geübt, Experten hatten sogar eine wie gesagt stärkere Anhebung empfohlen.
00:04:11: Zudem wird ja Bier und Wein hierbei nicht berücksichtigt und vor
00:04:15: allem
00:04:16: ist jetzt nicht genau beziffert worden dass die Erträge dann der Gesundheit zugutekommen soll.
00:04:24: Hierzu haben wir auch schon mal berichtet in Folge neunundvierzig Alkoholkonsum am besten null Promille.
00:04:29: Die nächste Steuer, die Tabaksteuer soll wohl mehr erhöht werden als bisher geplant und zwar sollen die Mehreinnahmen u.a.
00:04:39: fürs Gesundheitssystem bzw.
00:04:41: für die Konsolidierung des Gesundheitssystems genutzt werden da diese Erhöhung eine Schutz der öffentlichen Gesundheit darstellt Und sich damit im Einklang mit den Zielen der Bundesregierung auch befindet die Raucherquote von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu senken.
00:04:54: Hier haben wir auch letztens zu berichtet, dass die ja erst wieder gestiegen war.
00:04:58: Nach Medienberichten soll der Preis für eine Zigarettenpackung bis zum Jahr durchschnittlich oder schrittweise von aktuell acht auf fast zwölf Euro steigen und das sind etwa vierzig Cent mehr als kürzlich erst vom Bundeskabinett beschlossen.
00:05:12: Das betrifft dann auch logischerweise selbst gedrehte Zigarette also Feinschnitt.
00:05:19: Prinzipiell können das Mehreinnahmen von siebenhundertsechstenfünfzig Millionen Euro für siebenundzwanzig sein und sollen dann ansteigen auf Einnahmen für die Finanzkasse.
00:05:28: bis zu drei Komma fünf Milliarden Euro im Jahr zwei Tausend Dreißig.
00:05:31: Insbesondere fand ich die Kritik der Tabakbranche daran sehr witzig, und da muss ich persönlich mit dem Kopf selber schütteln.
00:05:38: Und zwar haben die gesagt Die Bundesregierung plant mit Mehreinahmen die reine Fantasie sind.
00:05:43: nichts davon wird Realität werden sagte der Chef des Branchenverbandes Jan Mücke noch, dass stattdessen die Menschen dann auf den Schwarzmarkt zurückgreifen werden und illegale Zigaretten beschaffen werden.
00:05:55: Und die Steueranhebung quasi keinerlei Effekt haben werde nur die organisierte Kriminalität fördern werde.
00:06:04: das finde ich kompletter Quatsch, dass es Angst mache.
00:06:06: Ich bin mir sicher, dass wir eine Form von präventiven Effekt habe wenn auch vielleicht nicht den denen wir uns erhoffen aber mit Sicherheit wird ein Rolle spielen weil's einfach deutlich teurer wird.
00:06:15: Wir haben auch nochmal die Gesundheitsrisiken in Folge Sechzig rauchen uns angeschaut und da gibt es einfach klare Empfehlungen, um das Snowbrainer diese Steuer zu erhöhen.
00:06:26: Eine weitere Steuer, die erhoben wird in Zukunft ist die Zuckerabgabe.
00:06:32: Die Prognose für das kommende Jahr – Zuckersteuern soll sechsundfünfzig Millionen Euro einbringen!
00:06:39: durch die geplanter Zuckersteuer eben mit einer Einnahme von diesem Betrag im kommenden Jahr zur Gesundheitsministerin Nina Waken zugutekommen, soll das der gesetzlichen Krankenkasse.
00:06:50: Die Steuer wird dann auf zuckergesüßte Getränke erhoben und dabei sieht die Regierung oder die eingesetzte Kommission eine gestaffelte Zuckerabgabe vor.
00:07:01: enthaltenen Getränken mehr als fünf Gramm Zucker pro hundert Milliliter sollen Hersteller rund sixundzwanzig Cent pro Liter zahlen, sind es mehr als acht Gramm Zucker werden sogar zweiunddreißig Cent per Liter fällig.
00:07:12: Und auch hier hatten wir schon mal die verschiedenen Vorteile hervorgehoben von so einer Zuckerabgabe in Folge achtundsechzig Zucker süß bunt und macht unsere Kinder rund!
00:07:23: So – und zu guter Letzt kannst du dich noch an den Aufruf für die E-Per-Erfahrung
00:07:29: erinnern.
00:07:30: Ja, kann ich mich noch erinnern.
00:07:31: Aber wir haben da tatsächlich die ziemlich wenig Rückmeldung in Klammern fast keine bekommen.
00:07:35: Deswegen haben wir dann nie eine Folge zu gemacht und haben jetzt aber selber schon unsere Erfahrungen sammeln dürfen in den letzten Jahren und Monaten im ambulanten Bereich insbesondere.
00:07:43: Und das wird jetzt auch nochmal aufgegriffen nämlich in unseren News Fünf.
00:07:46: Und zwar gibt es jetzt noch ein digitale Gesundheitsgesetz was das Kabinett zumindest schon mal passiert hat und zwar soll jetzt Schluss sein mit dem Faxen im deutschen Gesundheitssystem und die Bundesregierung bringt halt hier wie gesagt ein neues Digital Gesetz auf den Weg.
00:08:00: Die E-Überweisung für die EPA soll kommen und das Faxgerät soll spätestens bis zu den Jahren des Jahrhunderts.
00:08:07: Ich kann mich noch an die News erinnern aus Österreich, die wir mal vor ein, zwei Jahren hatten.
00:08:10: wurde es Fax dann abgeschafft oder verboten wurde uns dann losging mit USB Sticks die durch die Stadt gefahren wurden in Wien und so.
00:08:17: Das fand ich ziemlich unterhaltsam und ich könnte mir gut vorstellen dass Deutschland auch kommt.
00:08:21: Prinzipiell finde Im sogenannten Entlastungskabinett wurde halt hierzu am letzten Mittwoch, das war der zwölfte Siebte dieses Gesetz beschlossen.
00:08:32: Mit dem Reformpaket sollen enorme Potenziale der Digitalisierung endlich auch im medizinischen Alltag spürbar werden.
00:08:39: für die Praxenkrankenhäuser und vor allem für die Patienten würde das umfangreiche Veränderungen mit sich bringen unter anderem die E-Überweisung Und außerdem soll eine direkte Kommunikation mit den behandelnden Arzt möglich werden über diesen über ein Messengerdienst kurz Tim, der in die EPA integriert werden soll.
00:08:58: Außerdem soll es dann ein digitales E-Mail-Angebot geben was jetzt auch schon gibt, was ja Praxen verwenden um sich gegenseitig elektronische Arsbriefe zuzusenden.
00:09:06: das soll ausgebaut werden.
00:09:08: Hiermit soll dann die EPA App auch für das Smartphone nutzbar werden und auch für Patienten sowie Ärzte bessere Möglichkeiten geben hier auch Erinnerungen zum Beispiel zu versenden für Schutzimpfungen oder auch für Checkup Untersuchungen also besseres Vorsorgeangebot sozusagen darstellen.
00:09:25: Außerdem soll eine sekundären Nutzung noch möglich sein für anonymisierte beziehungsweise pseudoanonymisierte Daten, die dann dem der medizinischen Forschung zur Verfügung gestellt werden sollen.
00:09:36: Hier ist nochmal wichtig zu nennen für die Forschungsdaten das ist ein Optinverfahren.
00:09:41: Das heißt man muss explizit zustimmen damit die Daten genutzt werden dürfen.
00:09:44: ich finde es prinzipiell in Schritten die richtige Richtung.
00:09:46: wie's am Ende jetzt auch durch den Bundestag geht muss man abwarten.
00:09:50: was sagst du da Julia?
00:09:52: Ja, also prinzipiell bin ich ja pro Ausbau dieser elektronischen Patientenakte und zum Beispiel wie es hier auch in Dänemark erfolgt wo man ja dieses Tool wirklich um die Präsent einsetzt von sämtlichen Nutzern und Anwendern her wird schon finde ich ein zukunftswürdiges Medium.
00:10:12: hoffentlich werden auch hier in Deutschland.
00:10:14: Du meinst Sunthead.dk.
00:10:16: wie Seite?
00:10:17: Weiß ich nicht mehr, wie es hier ist genau da das hat mir gefehlt gerade!
00:10:19: Sunt Head.DK.
00:10:21: wer dann nochmal draufgehen will da werdet ihr keine Informationen kriegen weil ihr seid keine Dehnen.
00:10:25: Gut Julia Dann eröffne doch mal das Spielfeld der heutigen Woche Genau Wie Ihr dem Titel ja schon entnehmen konntet Es geht heute Mal wieder um Physician Assistants.
00:10:34: Es soll natürlich Keine Wiederholungseinheit werden unsere heutige Folge.
00:10:38: Aber wir weisen ja immer wieder darauf hin, dass wir uns ja weiterhin auch informieren wollen.
00:10:42: Auch über den Stand der Dinge und wie sich halt eben auch Berufsgruppen wie diese doch relativ junge Berufsbezeichnung weiterentwickeln.
00:10:49: Und genau das haben wir uns heute mal zur Brust geführt.
00:10:53: Wir haben einen gemeinsamen Gast im weiteren Verlauf, den wir noch hören werden zu diesem Thema und dann gehen wir mal rein und schauen was aus dem Physischen Assistance geworden ist.
00:11:05: Apropos neue Entwicklungen.
00:11:06: Spätestens seit dem Positionspapier der Bundesärztekammer von April, mit dem Titel Physician Assistance ein etabliertes Berufsbild im deutschen Gesundheitssystem stehen ja wohl alle Ampel im Gesundheitswesen auf Grün für die PAs oder Julia?
00:11:20: Naja ich bin ehrlich gesagt nicht ganz sicher.
00:11:23: Wir treiben uns jetzt auch schon wieder eine Weile in der ambulanten Versorgung herum und ich persönlich und du auch nicht wir haben keine PAs bis jetzt gesehen oder Nein, bei mir in der Praxis habe ich bis jetzt noch keine gesehen.
00:11:37: und auch die Mitarbeiter und MFAS für dieses Berufsbild interessant sein könnte.
00:11:43: Die sind da nicht so weit vorgedrungen dass das einfach durchgeht und die dann einfach flächendeckend eingesetzt werden können sondern die tun sich schon ganz schön schwer und die Hürden sind weiterhin hoch und genau so hoch wie die Vorurteile gegenüber dem Berufs-Bild.
00:12:00: Da muss man sagen, finde ich aus unserer Sicht leider ja.
00:12:02: Deswegen schauen wir uns doch auch mal die Chancen genauer an für die PAs hierzulande vor allem im ambulanten Bereich und versuchen auch weitere Zweifel auszuräumen.
00:12:12: Aber erst natürlich nochmal ein kleiner Rückblick.
00:12:14: Physician Assistance wer sich das genauer noch einmal anhören will folgen neun sozusagen Frühwerk.
00:12:18: Aus unserem Podcast ist auch schon crazy wie lange das Herr ist mittlerweile über drei Jahre.
00:12:23: Hat ein sehr interessantes Interview mit zwei jungen motivierten PAs die wir da zu Gast hatten Und das hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht.
00:12:30: Liebe Grüße, falls ihr heute noch zuhört... Ganz liebe Grüße!
00:12:32: Genau.
00:12:32: Wir vermissen euch ein bisschen.
00:12:34: Physischen Assistants wem das nichts sagt jetzt erstmal per se?
00:12:38: Es gibt leider keine Begriffserklärung in unserem Lieblingsnachschlagewerk dem Pshirembel aber es gibt eine Definition der Bundesärztekammer.
00:12:45: Hier heißt es beim Physischen Assistant oder auch kurz PA handelt sich um einen medizinischen Assistenzberuf.
00:12:53: Der Arzt überträgt den PA hier bei delegierbarer Aufgaben und wird so für seine Kernaufgaben entlastet und unterstützt.
00:12:59: Und der oder die PA ist dem ärztlichen Dienst unterstellt.
00:13:04: Mittlerweile über dreitausend Mal in Deutschland anzutreffen, nämlich so viele tätige PAs gibt es – das sind im Vergleich von zwei tausend dreiundzwanzig zu sechsund zwanzig circa zweitausender also dreinzwanziger waren es noch um die Tausend.
00:13:16: In dem Jahr haben wir über fünftausend PA's, die in einem Bachelorstudiengang eingeschrieben sind.
00:13:22: Das ist ein neuer Höchststand.
00:13:24: Wir haben erstmalig einen leichten Rückgang bei den Neu-Einschreibungen also bei denen Menschen dieser Studium neu beginnen.
00:13:30: das waren tausend neunhundert zwei tausendefünfundzwanzig was ungefähr vierzehn Prozent weniger war als im Vorjahr.
00:13:36: Es gibt auch ein Masterstudien Gang auf den wir damals noch nicht eingegangen sind.
00:13:40: der wird bisschen zögerlicher angenommen.
00:13:42: das Interesse ist zwar weiterhin groß aber eingeschriebene da lediglich hundertsechzig PA'S Und Absolventen haben wir da aktuell, bisher in den Nr.
00:13:49: neunundachtzig.
00:13:51: Es gibt mittlerweile circa fünfundzwanzig Universitäten, Fachhochschulen und Fernunis die ein Studium anbieten in Deutschland was ich schon eine große Zahl finde.
00:13:59: also von daher sehe ich schon deutliches Potenzial.
00:14:02: Viel Nachwuchs auf jeden Fall der da gebildet wird.
00:14:05: Laut einer Analyse des Hamburger Beratungsunternehmens Optimedes sind systematisch und im großen Stil delegierende Praxen pro Assistent in der Lage zwischen sechzig und siebzig Prozent einer ärztlichen Vollzeittätigkeit zu ersetzen.
00:14:18: Ja, man sollte vielleicht immer weniger von Ersetzen sprechen als von dass es möglich ist das diese Aufgaben auch übernehmen weil ich glaube gerade die ältere Generation der Medizin hat ja Angst davor dass der PA den Arzt ersetzt.
00:14:30: Und ich denke Julia wenn du dir ganze Sache jetzt nichts mit hinzuzufügen hast tauchen wir mal einen Interview.
00:14:35: Du konntest leider nicht dabei sein, weil du musstest dich im Urlaub erholen.
00:14:38: Was dir auch absolut gegönnt ist und ich hab das jetzt auch an deiner Energie heute schon gemerkt.
00:14:43: Du bist ausgeruht zurückgekehrt aus Stockholm.
00:14:45: da können wir ja auch in einem späteren Punkt nochmal drauf eingehen.
00:14:48: auf jeden Fall wünschen wir euch jetzt viel Spaß mit dem Interview mit Professor Doktor Med.
00:14:52: Sebastian Voss der selber Dozent ist für Physician Assistance.
00:14:56: Dann heiße ich jetzt herzlich im Podcast willkommen Herrn Prof.
00:15:00: Doktor med.
00:15:01: Sebastian Foss.
00:15:02: Er ist Hochschulprofessor für Physischen Assistants an der Köping-Hochschule in Köln im Studiengang Physischen Assisten seit Oktober, twenty-fünfundzwanzig und zudem noch Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Praxis im Rhein-Siegkreis.
00:15:16: Seit Oktober zwanzig.
00:15:18: Herzlich willkommen bei Aufmesser Schneide Herr Prof.
00:15:21: Foss!
00:15:23: Ja vielen herzlichen Dank für die Einladung.
00:15:24: ich freue mich sehr heute hier anwesend sein zu dürfen und zwar alles eigentlich schon perfekt zusammengefasst muss ich sagen Und ich bin gespannt, was wir heute für Themen haben und freue mich ein bisschen, etwas zu beitragen zu können um ein bisschen mehr Klarheit über das Berufsbild des Physischen Assisten zu geben.
00:15:40: Sehr schön!
00:15:41: Dann denke ich macht es Sinn am Anfang erst mal eine kleine persönliche Vorstellung zum Machen Ihrerseits und dann vielleicht direkt anzuschließen wann Sie das erste Mal in Kontakt gekommen sind mit dem Berufs Bild des PA und was sie daran jetzt so fasziniert?
00:15:56: Ja, gerne.
00:15:57: Also ich wiederhole das noch mal so ein bisschen.
00:15:58: Ich bin Professor für den Studiengang Physischen Assistants in Köln an der Korping Hochschule, dass eben wie richtig gesagt seit letzten Jahres und habe dort aber auch teilweise mitgewirkt an der Akkreditierung des Studiengangs ist.
00:16:12: Das heißt wir haben den Studiengang etwas verfügert gestartet.
00:16:16: Es lag daran, dass das neue Positionspapier der Bundesärztekammer Wir ermöglicht orientieren an das Positionspapier unserer kuräkuläre Ausrichtung so ein bisschen orientiert haben.
00:16:28: Das heißt, mit sehr vielen Praxisbezug
00:16:29: usw.,
00:16:31: neben dieser Tätigkeit habe ich wie gesagt der Praxis in Trostorf.
00:16:34: Trostorf ist so, was kann man jetzt sagen?
00:16:37: Neunzigtausende Einmonen im Rheinsiegkreis und die Praxis ist primär allgemein medizinisch geführt.
00:16:43: Ich hab auch noch die Zusatzwetterbildung als Palliativarzt.
00:16:45: Das heisst wir versorgen auch Palliativ-Patient bei uns Und ich sehe dann dementsprechend so ein wenig den Physischen Assistant von zwei Perspektiven.
00:16:54: Einmal als Hochschulprofessor und Lehrer, wenn man so möchte und auch mit wissenschaftlichen Ansätzen zum anderen direkt quasi aus der unmittelbaren Patientenversorgung.
00:17:03: Letztlich ist es aber so, dass es in beiden Rollen um die Patienten im Alltag geht und die Versorgung im Alltag insbesondere ambulant neben dem Stationär natürlich.
00:17:12: Und es ist wichtig, eben die Teams für mich in der Zukunft so neu aufzustellen.
00:17:17: Dass der PA-Einbestandteil dieser interdisziplinären Teams wird auch im ambulanten Sektor um unsere Versorgungsforschung insgesamt auf einen besseren Weg zu bringen.
00:17:31: Sehr interessant auf jeden Fall!
00:17:33: Wir haben uns ja schon mal dezidiert auch über die Einsatzmöglichkeiten der PAs im stationären Kontext auseinandergesetzt.
00:17:39: Da haben wir ja selber, also mein Schwester und ich ja schon Erfahrung sammeln dürfen an der Uniklinik in Frankfurt.
00:17:44: Wir haben sie als sehr positiv empfunden und die waren ja auch schon im Podcast zu Gast.
00:17:50: Und jetzt geht es natürlich nochmal ein bisschen darum den ambulanten Sektor ein bisschen mehr zu beleuchten.
00:17:54: Können Sie da vielleicht mal ein paar Beispiele geben was da so Einsatzm möglichkeiten der PS sein können oder auch schon sind?
00:18:02: Ja, also ich würde wahrscheinlich fast den PA... Also ich will mich gar nicht so reduzieren wollen auf einzelne Einsatzmöglichkeiten.
00:18:10: In der PAs.
00:18:11: für mich nimmt eine koordinierende Funktion im System ein.
00:18:15: Also wer wie jemand der Informationbündelprozesse koordiniert natürlich auch unmittelbar an einer Patientenversorgung teilnimmt keine Frage.
00:18:21: und wenn sie jetzt so gezielt drauf oder wenn Sie jetzt so gezielt fragen Für die Hörer wenn man als PA in der Hausarztpraxis exemplarischen ambulanten eingesetzt wird, kann man sich eigentlich vorstellen.
00:18:35: Wird man die Patienten oder Patienten von Anfang bis Ende betreuen können?
00:18:38: Das heißt es beginnt schon mit einer Anamnese in der körperlichen Untersuchung diagnostische Verfahren.
00:18:45: Sobald sind wir leider nicht da, können wir gleich gerne sprechen.
00:18:48: Mit entsprechender Fortbildung, die vielleicht sogar eben Fortbildungspflicht werden könnte, wäre es dann auch so dass DPS zum Beispiel eigenständig eine Sprechstunde im Bereich der Sonografie können, wo sie im einen wegen Mittwoch nur Ultraschalldiagnostik durchführen.
00:19:04: Besonders wichtig ist es auch in der Versorgung zumindest im Hausarztbereich bezüglich der Heimbesuche oder der Hausbesuche Wundkontrollen, Wundenmanagement, Medikamentenabgleich, Bearbeitungen von Medikamenteplänen aber auch sehr viele Sachen die uns am Alltag so viel Sorge bereiten.
00:19:22: also im Rahmen des demografischen Wandels Menschen werden immer älter Die Ansprüche der Versorgen wird immer höher.
00:19:30: Wir kennen ja alle die Zahlen, dass wir in den nächsten Jahren gehen bis zu der hausärztenden Rente.
00:19:37: Da haben wir einen riesen Lücke und da haben wir zunehmend in den letzten Jahren beobachtet, das wir natürlich mehr und mehr Koordinierungsfunktionen und mehr Dokumentationspflichten haben.
00:19:48: Wir haben die Sachen der Prävention, die quasi bedient werden muss.
00:19:56: Chronisch kranker Patienten mit disease management Programmen, das sind alles Themen die die PA's abdecken können.
00:20:01: Natürlich wichtig dabei immer zu sagen, dass das Ganze natürlich im delegierbaren Umfang passiert unter ärztlicher Rutsprache.
00:20:07: aber letztlich um jetzt zuletzt eben noch mal darauf einzugehen was sie im Detail machen können kann man natürlich viele dieser Punkte abdeck'n.
00:20:16: Man kann auch Schwerpunkte setzen.
00:20:18: man kann sich mit den PAs zusammensetzen und sagen hey wo siehst du dich?
00:20:21: Wo sind deine Stärken?
00:20:23: Da gibt es sehr viele Einsatzmöglichkeiten.
00:20:26: Also das klingt ja auf jeden Fall schonmal so als wäre der PA der Allrounder für die ambulante Versorgung.
00:20:31: Ich habe mir jetzt auch gerade selber noch mal überlegt, ich bin ja in der Orthopädie, in der Praxistätik und ich könnte mir das auch gut vorstellen.
00:20:37: zum Beispiel bei Jahreskontrollen für Prothesen, die kommen ja auch häufig die Patienten dann einfach nur für eine Röntgenverlaufskontrolle den geht es ja meistens auch gut und das könnte glaube ich sehr gut durch ein PA selbstständig abgefangen werden.
00:20:49: oder zum Beispiel bei der Diagnostik der Osteoporose, wenn dann die Leute nochmal zu einer Knochenlichtemessung kommen.
00:20:54: Auch das sind Verlaufskontrollen können ich mir auch gut vorstellen dass es auch eine Arbeit ist, die gut selbstständig durchgeführt werden kann.
00:21:00: und natürlich auch sonografische Geschichten in der Orthobedie, körperliche Untersuchungen usw.. Das ist aber was auch gewollt sein muss!
00:21:08: Und da sehen wir uns ja ganz häufig mit einem sehr hierarchisch aufgebauten Arbeitsmodell noch konfrontiert und halt wenig Flexibilität selber auch schon in der Praxis, da versucht ein bisschen an den Stein ins Rollen zu bringen.
00:21:19: Aber man sieht sich dann halt den üblichen Hindernissen konfrontiert.
00:21:24: Sie haben ja selber mal einen interessanten Beitrag über den Skillmix-Ansatz, den wir jetzt hier nochmal einblenden können gemacht, den ich auch bei LinkedIn sehr interessiert gelesen habe.
00:21:34: Ich glaube, wir haben aber generell einfach ein Problem, dass wir noch ein Umdenken in der praxis herbeiführen müssen.
00:21:40: wie können wir das erreichen?
00:21:42: Absolut.
00:21:43: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, das ist auch ein Punkt wo wir davon sprechen dass viel aufklärungsbedarf bezüglich des Berufsbildes Es gibt viele, sage ich mal Kolleginnen und Kollegen in älteren Strukturen die sehr skeptisch sind.
00:21:55: Man hört immer wieder ähnliche Fragen irgendwie auf dem Kongress oder in der Rückfrage im kurzen Gespräch mit Kooperationspartnern wie auch immer.
00:22:04: also insgesamt ist natürlich die Hierarchie.
00:22:06: hier sollte man auf gar keinen Fall mehr an den Mittelpunkt stellen.
00:22:08: und letztlich egal was man so sieht oder auch in den Kommentaren was wir angesprochen haben was man liest es ist tatsächlich finde ich flächendeckend schon noch ein sehr hierarchisches Modell und es wird immer ärztliche Verantwortung geben.
00:22:20: Das ist auch richtig so und auch wichtig.
00:22:23: Aber es wird viel zu viel gefragt, wer darf das?
00:22:28: Was darf der PH?
00:22:29: Ich bin da Meinung, dass wir uns gar nicht darauf fokussieren sollten, sondern es geht eher darum, wer in einem Pro Team oder in einem Skills Mix Modell welche Aufgaben aufgrund seiner individuellen Qualifikation am besten übernehmen kann.
00:22:43: Und dann quasi eine moderne Patientversorgung an Patienten ohne großartige Einzelleistung zu verziehen, sondern als Teamarbeit.
00:22:53: Und jede Berufsgruppe bringt ihre eigenen Kompetenzen mit, die sie im Rahmen ihres Studiums ihrer Ausbildung etc.
00:23:00: erworben hat.
00:23:01: und der Arzt muss man hier nochmal abgrenzen bleibt oder die Ärztin bleibt trotzdem die entscheidende Kompetenz und trägt die letzte Verantwortung.
00:23:08: das muss ja trotzdem immer gesagt werden.
00:23:10: Das ist auch der aktuelle Stand Aber die delegierbaren Aufgaben, die ein PA übernehmen kann sind sehr vielseitig und sehr flächendeckend.
00:23:18: Wir reden jetzt über den PA, wir können noch über andere Besuchheitsberufe sprechen.
00:23:21: Das sollte gar nicht so aussehen dass der PA die Lösung für alles ist.
00:23:24: aber es geht darum wie Sie schon gesagt haben das der PA eben eine wichtige Schnittstelle ein wichtiger Teil eines Skills Mix Models ist.
00:23:33: und Skills Mix bedeutet für mich immer so ein bisschen auch gleichzeitig Machtverlust macht natürlich ein schwieriges Wort Aber wir haben trotzdem natürlich einen wahnsinnigen Qualitätsgewinn.
00:23:43: Und aber die Voraussetzung und das dann hakt es vielleicht auch bei vielen, bei dem Umdenken ist natürlich ein Stück weit Verantwortung.
00:23:50: Ein Stück weit Mut, das Ganze irgendwie umzusetzen ja?
00:23:55: Dafür bedarf es eben nach klaren Rollendefinitionen.
00:23:58: Deshalb bedarf eigentlich auch in der Berufsordnung, die es noch nicht gibt Und so kommen wir im Endeffekt natürlich dann zu dem Gedanken, dass wir sagen, Wir können auch mit weniger Fachkräften und vor allen Dingen zurechtkommen in einem sehr professionellen Team.
00:24:15: Und wir vermeiden es vielleicht auch, das wir eine Abwanderung haben von den Mitarbeitern was man ja leider auch beobachtet, die noch nämlich sagen ich habe keine Perspektive mehr als Beispiel als Pflegefachkraft.
00:24:28: Ich bin jetzt achtundzwanzig Jahre und möchte Eigentlich sehe mich noch woanders.
00:24:32: Wir sind hier unterversorgt und die Stimmung ist nicht gut während der Frühbesprechung, es verschieben sich quasi so wenig oder überlappen sich die Übergaben, die Frühbesprächungen der Ärzte.
00:24:44: man hat keinen Ansprechpartner auf Station vor Ort dann wird die Schicht gewechselt bei den Pflegenden.
00:24:49: da haben wir auch ein Informationsverlust.
00:24:50: also gibt's ganz viele Punkte worüber wir besprechen können.
00:24:54: ich glaube dass das wird wunderbar zum Beispiel durch einen Physischen Assistent und da beispielsweise mehr funktionieren, dass wir eben diese Probleme abfangen.
00:25:03: und internationale Erfahrungen aus den USA.
00:25:06: Da muss ich Ihnen gestehen, Herr Riemstein.
00:25:09: Eben habe ich einmal Ihre Frage, habe ich ein bisschen gekonnt umgangen?
00:25:12: Sie haben sich gefragt ganz am Anfang, da kann ich jetzt gerne gleich doch eingehen wie ich das erste Mal an den PA herangekommen bin oder meine ersten Erfahrungen waren.
00:25:19: aber um das abzuschließen jetzt genau es gibt ja viele auch schon Maßnahmen die durchgeführt werden oder Modellprojekte der Kassenärztlichen Vereinigung wo quasi schon erprobt wird inwieweit der PA Versorgung eben ein mehr Gewinn hat in Bezug auf Struktur, aber es wird auch der finanzielle Hinterrund ein bisschen evaluiert.
00:25:40: Was für einen Einfluss hat er quasi auf die Wirtschaftlichkeit von Praxen?
00:25:43: Also da bedarf es vielleicht noch mehr solcher Modelle.
00:25:47: Man muss noch mehr kommunizieren und man muss meines Erachtens Da bin ich mir versichert, dass das nicht jetzt in den nächsten ein zwei Jahren kommt.
00:25:57: Muss es eine Berufsordnung geben damit hier einfach mehr Klarheit besteht?
00:26:00: Die Positionspapier der Fachgesellschaften die bringen uns schon bisschen weiter.
00:26:04: Das ist gut und das zeigt ja auch, dass viele dahinter stehen.
00:26:06: Ich weiß nicht wenn in den Autopäden gibt's das ja also die die Kardiologen hatten wir zuerst in Nefruhlung da kommt immer mehr.
00:26:11: die Gefestschirur haben jetzt wieder eins rausgebracht.
00:26:14: Das is toll aber genau was bedarf eben noch flächendeckend noch mehr auf.
00:26:22: Ich hoffe, ich rede jetzt nicht so lange.
00:26:25: In Bezug auf die Frage ein wichtiger Punkt wäre für mich noch ein Anliegen.
00:26:28: Ich glaube das ist ganz wichtig und wesentlich ist, dass es eine allgemeine Fortbildungspflicht gibt.
00:26:34: Die sollte vielleicht auch zentralisiert sein und um Hemmels willen sollte man bitte die Toren öffnen für die ärztlichen Fortbildung für PAs.
00:26:41: Aktuell kann man als PA nicht an Ärztchenfortbildungen teilnehmen.
00:26:44: Wo ich mich jetzt hausarzt frage wenn PA hier und soll jetzt Schilddrüsen Sonografien machen.
00:26:49: Und ich mache dann eine Auffrischungsfortbildung dazu, mache genau die gleiche Untersuchung wie er.
00:26:54: Er muss ja am Ende vielleicht mit mir besprechen, muss sagen, ich will noch die Labodiagnostik nachfahren.
00:26:58: Ich überlege ihn auch synthigraphisch vorzustellen
00:27:00: usw.,
00:27:01: aber er tut das Gleiche und das verlangen wir von ihm nur in Rücksprache.
00:27:04: Dann soll er ja auch die gleichen Fortbildungen bekommen und dann soll er vielleicht auch PACME Punkte sammeln.
00:27:09: Und ich glaube, dass das auch noch mehr Sicherheit schafft auf allen Ebenen.
00:27:13: wenn man weiß okay, man weiß ja nicht genau der kommt von der Hochschule was kann da jetzt?
00:27:18: Dann gibt es immer diese Spruch pro PA.
00:27:20: drauf steht steckt PA drin Fragezeichen Genau!
00:27:24: Das ist natürlich dann auch nicht immer ganz leicht nachvollziehbar.
00:27:28: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch eine verpflichtende Vorbildungsnachweise eben da positiv Einfluss drauf haben würden.
00:27:38: Dass es mehr Verständnis für gibt und das solche Skillsmix-Mülle dann auch mehr Anwendungen finden, denn das gehört für mich irgendwie zum PA-Denken dazu.
00:27:48: Ich glaube was man da auf jeden Fall jetzt an einigen Stellen rausgehört hat, was ja immer ein Problem ist, was gerade viele ältere oder seniorer KollegInnen noch haben, ist halt dieser Machtverlust.
00:27:57: Und ich glaube, dieses Gefühl, diesen Machtverlust nicht zu haben, den nimmt man ja im Endeffekt wenn man auch mehr Berührungspunkte wieder schafft mit dem Berufsbild.
00:28:04: Auf der einen Seite wie Sie es gesagt haben mit gemeinsamen Fortbildung zum Beispiel, Ultraschall oder sowas wo man dann einfach sieht was für ein Konzept bist du denn beschäftigt?
00:28:13: Dann merkt man das klappt ja für den Kollegen X auch gut.
00:28:16: Warum sollte es nicht für mich auch klappen oder in meiner Praxis klappen und in meiner Krankenhausabteilung klappen?
00:28:22: Ein Stichwort, was jetzt schon angesprochen wurde.
00:28:23: Was ich mich aber noch mal nachfragen muss ist trotzdem nochmal das Berufsstandsgesetz weil das haben wir auch in der Folge von vor drei Jahren aufgegriffen und da gab es ja jetzt auch wieder in dem auch schon angesprochene Positionspapier der Bundesärztekammer von April zwei tausend fünfundzwanzig die Forderung einheitliche Ausbildungsinhalte und Tätigkeitsrahmen sind notwendig.
00:28:41: Es gibt einfach derzeit weder noch eine einheitlichen Studieninhalter noch einen klar definierten Tätigkeit Rahmen.
00:28:46: Und deswegen nur nicht glaube das gehört würde auch dazu gehören einfach diese Akzeptanz zu steigern Dieses Berufsstandsgesetz, aber wie erreichen wir das?
00:28:54: Beziehungsweise wo sind da weiterhin die Hürden und warum gibt es noch nicht.
00:29:00: Ja ich glaube zum einen ist man tut sich so ein wenig schwer altbekannt.
00:29:07: Strukturen und Medizin neu durchdenken.
00:29:10: Ich glaube, man wartet erst mal ein wenig ab inwieweit die PA sich so angenommen wird.
00:29:15: Aktuell haben wir wahrscheinlich, was haben wir?
00:29:18: Wir haben knapp dreitausend Absolventen.
00:29:20: Das wird natürlich rasant zunehmen.
00:29:22: wenn man jetzt flächendeckend versucht hier Strukture zu verändern umzusetzen und hier Vorgaben gibt oder Vorschläge macht wie dies funktioniert bleibt das ganz oft meines Erachtens auch einen finanziellen Hintergrund dem rechtlichen Aspekten stehen.
00:29:36: Würde man jetzt als Beispiel, ich habe zum Beispiel von hausärztlichen Kollegen im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Physischen Assistenteinsatz.
00:29:45: Habe ich gehört?
00:29:45: Naja alles ist schon gut.
00:29:47: aber jetzt so rein für meine Praxis mit einem PA wenn er am Ende vierneinhalb Tausend Euro mich kostet.
00:29:51: da kann ich ja lieber ein Weiterbildungsassistent anstellen.
00:29:53: Er kriegt eine Förderung, kriege ich davon fünftausend achtzehn Euro oder zahle ich soziale Abgaben?
00:29:58: Das ist halt der falsche Gedank.
00:30:00: Aber das ist das Denken, was es so ein bisschen schwierig macht, glaube ich und das ist einen Punkt, glaub' ich, der geklärt werden muss nämlich Fördermöglichkeiten.
00:30:08: Und das ist ums mit Einsatz zu beantworten oder was ich darauf geantwortet habe.
00:30:12: Ja, weiterbindes Assistent!
00:30:14: Da mussten sie erst mal ein paar Monate aufwarten, bis sie einen gefunden haben und der ist nach zwei Jahren wieder weg.
00:30:18: Mit dem PA planen Sie langfristig und es ist halt er setzt jetzt nicht als Arzt oder Ärztin sondern er nimmt ja eine ganz andere Rolle ein und er nimmt ihnen Tätigkeiten ab und schafft quasi Vakantenkapazitäten für komplizierte Angelegenheiten und kompliziertere Fälle oder andere Anliegen um die man sich kümmern muss.
00:30:40: also ich glaube genau und das ein großes Problem auch das Problem, dass die Weiterbildung nicht zentralisiert ist.
00:30:47: Es gibt auch kein zentrale Staatsexamen.
00:30:51: Das ist natürlich ein großer Punkt, glaube ich, warum es auch derzeit?
00:30:56: würde das schon quasi zumindest inoffiziell oder würde das unter Rücksprache der Hochschulen, was absolut natürlich unmöglich ist mit kurigulärer Anpassung
00:31:06: etc.,
00:31:06: würde es das schon geben wäre es vielleicht auch einfacher ganz allgemein eine Berufsordnung zu erstellen oder dies zu ermöglichen.
00:31:16: Aber da gibt es ganz viele standardisierte Prüfungen, definierte Aufgabenspektoren die jetzt nicht nur irgendwo in einem Positionspapier stehen sondern die klar und fest geregelt sind vor allem dass das wir brauchen.
00:31:28: Vielleicht gibt es davon noch bei diesen wenigen PS zu wenig Umsatz, zu wenig Rückmeldung, dass dies eben in der Anwendung sehr fruchtet Position besetzt wird, sondern sich dadurch eben auch ein System verändern kann zum positiven Händen.
00:31:47: Und da würde ich auch davon sprechen, dass es um Mitarbeiter zufriedenheit geht wie dankbar und glücklich die Bereich der Pflege ist wenn sie einen Ansprechpartner haben, der rund um die Uhr oder also nicht für drei Stunden hin Sie wissen wahrscheinlich besser in den OP verschwindet oder in den Herzkarteter.
00:32:02: Also ich schweife jetzt wieder von einer Frage ab.
00:32:04: aber Sie merken da fallen immer viele Sachen zur einen, die man so sagen kann ja ist eben die Zentralisierung.
00:32:15: Das ist ein Riesenpunkt, den es geben muss und der kommen sollte neben der Fortbildung.
00:32:24: Ich sage mal sehr umstritten.
00:32:27: Viele sagen, dass es absolut sinnvoll und wichtig ist, dass wir ein einheitliches Corekulum haben, eine eindeutliche Vorgabe haben, das ganz klar sein soll wie der Praxisanteil aufgestellt ist auch im Rahmen der Akkreditierungsprozesse.
00:32:43: von den Studiengängen erlebt man da sicherlich inzwischen sehr unterschiedliche Verfahren oder sehr unterschiedlichen Inhalte ja aber auch die Zugangswege einmal den Möglichkeit, den Hundert-Achziger EZTS zu machen für alle die vorher eine Berufsausbildung durchlebt haben.
00:33:01: Und wir haben einmal die Möglichkeit, so ein Zweihundertzehner EZCS zu machen, wo man sagt ich habe eine Abitur gemacht.
00:33:09: Ich habe eben nicht diese Vorqualifikation aber aufgrund meiner akademischen Qualifikation kann ich nun auch starten.
00:33:17: Und das ist, das obliegt dann so ein wenig natürlich der Hochschule.
00:33:22: Welche Richtungen sie jetzt gehen und was sie zulassen?
00:33:25: Natürlich auch erst nach richtiger Akkreditierung dieses primären Hundertachtzigers.
00:33:31: aber auch das muss wahrscheinlich alles viel einheitlicher, einheitliche transparenter Darstellbar sein.
00:33:40: Ja, aber es ja auch gerade.
00:33:42: Oder vielleicht kann man da nochmal den Blick auch ins Internationale werfen, weil es ist ja in Ländern wie Holland oder auch an den Vereinigten Staaten einfach besser akzeptiert.
00:33:50: Aber woran liegt das?
00:33:51: Also haben die einen Berufsstandsgesetz oder haben die eine einheitliche Studienordnung?
00:33:55: Ich weiß nicht ob sie dazu sagen können aber was mir spontan einfällt.
00:33:59: Ist es so der No-Brainer dem man einfach braucht oder ist es einfach nur etwas was on top Einfach nice to have für ne Standardisierung?
00:34:05: oder
00:34:07: Man kann sich eigentlich direkt anknüpfen an die Frage, wo ich eben meinte da habe ich hier so ein wenig umgang in ihre Frage aber nicht bewusst.
00:34:13: Also der erste Kontakt tatsächlich von dem Moment an wo ich mich anfinge mehr mit den PL zu befassen war mir natürlich wohl im Beriff war an einem Gespräch mit meinem Bruder, der ist klinisch und wissenschaftlich tätige Onkologe New York, wo wir uns über das die Gesundheitssysteme unterhalten haben.
00:34:30: Wir haben auch spannende andere Themen also reden dann nicht nur was anderes Aber es kommt eben auch mal vor Und der ist schon seit über fünfzehn Jahren in Amerika und hat uns immer ein paar Punkte unterhalten.
00:34:39: Dann kam er eben um Versorgungsstruktur
00:34:41: usw.,
00:34:41: dann sprach ich das Thema PA an, weil ein Alltag, die Tonung sehr guter Freund von mir, auch dort im Süddeutschland in einem Lehrstudio tätig ist.
00:34:51: und dann sagte er mehr wie es bei euch sind als PA.
00:34:55: In der Praxis hast du keine.
00:34:56: Dann habe ich ihn erst mal so ein bisschen abgeholt und gesagt, ehrlich gesagt PAs, das ist bei uns im Stadtsnämmerlohnbereich gar nicht verbreitet.
00:35:03: Der Satz ist wirklich bei mir so hängelieber, antwortet darauf mit dem Satz... Wie kann der PAs, wie geht denn das?
00:35:10: Also das war so die Reaktion.
00:35:12: Die Amerikaner, ich glaube inzwischen haben die zweieinhalb Tausend geknackt, die haben über zweieindertausend PA's und sie haben eine wahnsinnig hohe, das sind ja mehrere Millionen Patienten um die zehn elf genau zahlen langsam nicht fest im Patientinnen-Patienten, die sich wöchentlich nur durch PA's versorgen.
00:35:28: Das ist eine immense Anzahl!
00:35:30: Und es gibt... Es ist eher die Ausnahme aber es gibt auch PA'S, die für einen endoskopischen Untersuchungen durch.
00:35:37: je nach Qualifikation.
00:35:39: Die haben das natürlich schon seit den Sechzigern, also die haben natürlich da schon wesentlich länger.
00:35:43: Das heißt irgendwann in den Sechszigern meine ich mich zu entsinnen ist der erste PA-Studium oder der erstePA quasi durchs Studium gegangen und sie haben natürlich mehr Erfahrung mit.
00:35:52: Sie kennen das ja?
00:35:53: Also wenn wir jetzt hier das Problem sehen dass es letztes Jahr gab in England wo man gesagt hat Puh Physician Assistants, die Rolle ist nicht ganz klar.
00:36:01: Da gab's dann Probleme in der Kommunikation, die Patienten wussten nicht genau wer ist das was Einzelfälle vielleicht aufgetreten, wo man sich unsicher ist.
00:36:11: Ob man das Berufsbild so überhaupt weiter führen kann ohne es klarer und genauer nochmal zu definieren?
00:36:17: Vielleicht muss man sogar den Physischen-Assistent Physician Association benennen.
00:36:23: auch das wurde diskutiert.
00:36:25: Also ich glaube ein wichtiges Punkt ist da wiederhin.
00:36:28: Vielleicht haben dies hatten mehr Zeit zum Beispiel die Amerikaner.
00:36:31: Die haben es anders kommuniziert.
00:36:35: lange die wissen, was ein PA ist und was dazu tun hat.
00:36:39: Und was der macht und sowohl im Team als auch die Patienten.
00:36:45: Ich glaube das macht es dementsprechend einfacher und das haben sie ja überwiegend.
00:36:49: ich weiß nicht genau ob's in allen Bundesstaaten so ist.
00:36:51: Ich glaub noch mal separiert geregelt aber Sie haben dann ja die Berufsordnung.
00:36:56: meines Wissensstandes nach ist das so?
00:37:00: Der Prozess hat viel früher gestartet kommuniziert und besser nach außen getragen.
00:37:07: Ich glaube, das ist auch ein großer Punkt.
00:37:09: Wenn man sich jetzt mal fragt zum Beispiel gerade aktuell für uns Haus- und Fachärzte war ja ein Riesenthema zuletzt im März April, dass man gesagt hat die Haus des Vermittlungsfälle werden wieder abgeschafft?
00:37:21: Das ist ein riesen Problem aus finanzieller Sicht gerade vielleicht ihre Berufsgruppe eher noch als für unsere bezüglich der Vergütungsstruktur im Facharztbereich.
00:37:32: Da hat aber keiner einen Ansatz darüber.
00:37:35: Jetzt gerade auch im Zuge, dass die telefonische AU nicht mehr nützlich sein soll und die Hausärzte verdrehen schon die Augen.
00:37:44: Weil sie sagen erstens kann ich vielleicht bald keinen Facharzt mehr einen zuschicken nachvollziehbar, hat er dann einen finanziellen, also ein wirtschaftliches Problem wenn er mehr und mehr Neupatienten aufnimmt ohne dementsprechende Vergütung zu erhalten.
00:37:59: Und zweitens habe ich da auch die ganzen akuten Patienten aus der Sprechstunde bei mir sitzen.
00:38:03: wie soll ich das abfangen?
00:38:04: Aber in diesem Zuge wird ja nie oder wenig diskutiert.
00:38:06: alles klar, wir sparen eine Menge Geld ein aber vielleicht stellen wir dann einfach von Fördermaßnahmen bereit global zentral wo wir sagen okay wir haben aber andere Gesundheitsberufe in absehbarer Zeit.
00:38:20: Und wir könnten es fördern, dass die meinetwegen die ersten vierundzwanzig Monate würde man quasi das Gehalt was möglich wäre mit einer überschaubocheren Summe im Vergleich zu dem wo man so politisch drüber redet und würde da eben quasi mit unterstützen und supporten und würde dann da kann ich aber nicht sagen ob das in Amerika sogar laufen ist ja ich weiß nur der erste PS auch tatsächlich eine allgemeine Medizin sogar beginnend eingesetzt wurden interessanterweise.
00:38:47: Aber das sind auch so Sachen, die könnte man auch nutzen.
00:38:51: Das heißt diese Probleme oder dieser Lücken oder ich sage mal diese Krise, die wir eigentlich längst haben in unserem Gesundheitssystem da müsste man eigentlich nutzen.
00:39:00: also Krisen bieten auch eine Chance sag' ich immer
00:39:02: und
00:39:04: man müsste es nutzen eben dass den Leuten so dann auch zu zeigen, dass wir deine Lösung sogar parat haben, die helfen kann auch wenn zwei verschiedene Dinge von denen besprechen.
00:39:16: Und ich, also meine Einschätzung ist die Kommunikation.
00:39:22: Die Holländer haben ja zum Beispiel primär mit Masterstudien gegen das Ganze begonnen.
00:39:26: Sie haben in dem Bachelor Format gar noch nicht so viel Erfahrung mehr setzen jetzt mehr und mehr drauf aber die haben es einfach wahnsinnig gut kommuniziert.
00:39:33: Es war einfach, sie haben das supportet auch meines Rissens nach auf Government Ebene wie Englander und hat auch hier und da von anderen Seiten her wieder Kritik bekommen.
00:39:47: Aber trotzdem haben sie sich stark durchgesetzt.
00:39:50: und die Leute, die mit den PS-Flechendecken so wie Sie es erzählt haben auch, sie haben auch mit denen zusammengearbeitet.
00:39:57: Da habe ich noch nie etwas Negatives gehört und diesen eher langfristig innoviert geblieben.
00:40:03: aber meine Einschätzung ist ein Riesenthema ist die Kommunikation und dann Riesenthema ist natürlich der Zeit.
00:40:10: Die Zeit bei uns ist schon lange her als in Berlin das erste Studiengang gestartet hat lang nichts.
00:40:15: Und dann reden wir von dem PA und zehn, zwanzig Jahre lang, dreißig passiert gar nicht so vielen in den neunzigern.
00:40:21: oder wenn man übergegangen hat, weil wissen sie es gerade noch irgendwie, das ist glaube ich um einen neunziger in Berlin.
00:40:29: ja und bis dahin sind wir jetzt bei zweitenden Absolventen.
00:40:32: da wird natürlich der eine andere sagen okay also Warum jetzt, wenn es die letzten Jahrzehnte nicht funktioniert hat?
00:40:39: Es ist ein bisschen Misstrau noch da.
00:40:42: Ein bisschen Unsicherheit und ich glaube wir sind noch ein Stück weit.
00:40:46: Da sind wir wieder auf dem Thema hierarchischer als zum Beispiel die Amerikaner in ihren Strukturen.
00:40:52: Das sind aus meiner Sicht wahrscheinlich so die Erklärungen, die am meisten greifen würden.
00:40:58: Ich glaube, da gaben jetzt auch wieder einige ganz wichtige Punkte raus.
00:41:02: Jeder von uns ist bewusst oder jeder der schon mal diesen Podcast gehört hat, dass wir einfach im deutschen Gesundheitswesen generell einen Kommunikationsproblem haben auf vielen verschiedenen Ebenen.
00:41:11: und dann gehört es natürlich dazu ein Berufsbild was ja viele Chancen bietet, kommunikativ besser zu verkaufen oder überhaupt man zu verkauen weil es ist für meiner Seite auswendig nicht zufällig damit schon gearbeitet hätte.
00:41:23: Es ist ja nicht so das es beworben wird irgendwo Sondern man kommt eigentlich auch nicht so viel damit in Kontakt, wenn man nicht selber aktiv im Gesundheitssystem tätig ist und halt mal jemanden kennenlernt da das gemacht hat oder der in der Abteilung arbeitet.
00:41:35: Und das andere was wir ja auch noch gesagt haben sind die Förderprogramme.
00:41:38: Ich glaube dass es ein No-Brainer sein sollte um dieses Brustbild besser etablierend zu können.
00:41:45: Dass einfach Praxen über die KV oder wie auch immer eine Förderung erhalten können zeitlich limitiert um diesen PA in der Praxis einzusetzen oder halt einen, vielleicht nur alles Studium brustbegleitend finanzieren zu können.
00:41:59: Um der Praxise zeigen hier wir sind davon so überzeugt dass wir das fördern damit du auf jeden Fall finanziell erst mal keinen Malus hast und am Ende ja sogar noch positiv rauskommst.
00:42:09: Und dann ist da noch etwas wo worauf ich eigentlich schon die Antwort weiß oder schon ahne aber trotzdem will ich es nochmal ansprechen und es kam ja auch schon heraus.
00:42:17: bisschen der Arztzeitmangel gerade jetzt mit der Abschaffung der telefonischen au Und auch im gerade hausärztlichen Bereich, wo wir Millionen von Arbeitsstunden in den nächsten Jahren einfach auf wegbrechen.
00:42:29: Wo die wegbreche werden?
00:42:30: Weil einfach viele Kollegen in den Rente gehen und viele, die nachkommen nicht mehr die gleichen Workload haben oder machen wollen wie die die in Rente geht.
00:42:37: Und da haben wir Zahlen auch von der Bertelsmann Stiftung von März zwei tausend sechs, die auch gesagt haben mittelfristig bis zwei taunten dreißig fehlen uns achttausend zweieinhalb Hausärzte.
00:42:46: Und um diese Lücke zu schließen, schlagen sie selber vor in der Studie das zwölftausend qualifizierte Assistenzkräfte diese Lücke schließen könnten.
00:42:54: Und das ist natürlich eine rhetorische Frage, aber könnte das der PA sein?
00:43:00: Ja also im Bezug auf sie ja ich sage es mal ja.
00:43:05: Also ich habe einen Positiv an der Studie, die ich auch mit Rässe gelesen hab.
00:43:11: Ist natürlich dass sie eigentlich nicht nur den Mangel thematisiert oder beschreibt, sondern das ja eigentlich ja auch indirekt schon konkret Lösungsansatz bieten.
00:43:20: Wir brauchen mehr Delegation und wir müssen mehr Verantwortung abgeben können.
00:43:26: Es fallen auch Worte wie Strukturteamarbeit, Interprofessionelle Teams.
00:43:34: sollen die eingesetzt werden.
00:43:35: Die Fachkräfte im Gesundheitswesen gehen nach Qualifikationen, das was eben auch meinte und die Zahl von zwölf tausend Assistenzkräften zeigt halt auch die Größenordnung.
00:43:45: Das ist ein qualifiziertes Personal, qualifizierte Praxisassistenz.
00:43:51: Andere Gesundheitsberufe kann einen erheblichen Anteil quasi von diesen ärztlichen Missständen auffangen.
00:43:59: Sie darf halt nicht verstanden werden dass zwölf tausend Fachkräfte zwölftausend Hausärztinnen ersetzen und das ist natürlich klar oder im Acht-Achtausend haben
00:44:08: sie den
00:44:09: Achttausenden.
00:44:11: Aber es geht wie gesagt am Anfang gesagt und so sagt's Stiftung, schreibt sie es auch gut nieder.
00:44:16: Es geht eben darum das gewisse Definierte und da sind wir über ein Thema wo sich viele schwer tun weil ist noch nicht ganz klar definiertes alles, definierte delegierbare Aufgabenbereiche wie eben schon genannt Routine Diagnostik, chronisch-kranke Versorgung ja technische Diagnostic EKG Auswertungen Lungenfunktionsprüfungen Wunnversorgung aber auch Patienten Schulungen Ja.
00:44:40: also dass das in alles Themen Impfungen Prävention, Heimempfungen im standardisierte Haus besucht.
00:44:48: Die wir regelmäßig durchführen müssen weil die Patienten nicht mehr in die Praxis kommen.
00:44:52: Das sind diese ganzen DMPs.
00:44:54: also wenn ich gucke wie viel wenn wir zwei Leute die in diesem Disease-Menschment-Programm sind und kommt viermal im Quartal zu uns was ein Mehrwert hat und was wichtig ist aber es ist quasi in achtzig Prozent der Fälle sind das Verlaufskontrollen wo wir minimal vielleicht etwas anpassen und das ist relativ gut machbar und gut führbar für PAs und würde wahnsinnig entlasten.
00:45:15: Und das ist eben dann ein Punkt, wo man sagt dass er natürlich diese Assistenzberufe oder Assistenzkräfte wie es dort geschrieben steht wahnsinnigt dazu beitragen würden.
00:45:26: ja und gut wichtig ist halt die Studie denkt nicht nur an PAs, also nicht nur ne physischen Assisten, sie sprechen auch von so einem Mix.
00:45:35: Sagen Vera Eva, also das was in Ambulanversorgung tätig ist NEPA.
00:45:39: Also alle diese sage ich mal im Fachpersonal oder Pflegefachpersonal und aber auch physischen Assistent, die gemeinsam dann eben die Zukunft darstellen um eben diese Achttausendzweihundert.
00:45:53: Jetzt habe ich es mir auch gemerkt in fehlenden Ärzte abzufangen.
00:45:57: Und für mich natürlich... Mir fällt's immer schwer, ich versuche immer abzugrenzen.
00:46:01: Okay, natürlich.
00:46:03: Also ich schreibe täglich mit Studierenden Ich hab dreimal die Vorlesung in der Hochschule wo ich so in der Hurschultätigkeit In dem Sinne klar, dass ich viel an den PA denke.
00:46:17: Versuch mich aber immer zurückzuhalten!
00:46:19: Und es gibt eben auch sehr interessante Ansätze, die auch gerade laufen und da wird es wieder Neuigkeiten zu geben.
00:46:24: Dass das Berufsbilder ein bisschen schwach eingestellten.
00:46:27: Gerade wie der neu gedacht wird.
00:46:30: Da gibt's neue Ansätze.
00:46:32: Also man will jetzt nicht dann auf einmal die Vera, die Eva abschaffen und die MFA-Schmähler.
00:46:37: Das befürchten halt auch nachher viele.
00:46:40: Es ist das Problem.
00:46:42: Wenn ich an die Pflegeschule gehe und sage, pass mal auf wer von euch weiß davon Bescheid?
00:46:48: Ausbildung ganz oft nicht, was ein PA ist.
00:46:51: Und wenn man natürlich da anfragt, nämlich ich würde es gerne einfach mal Info-Veranstaltungen machen, werden natürlich alle schon nervös und dann hat das Gefühl am Uhr, wenn wir jetzt hier jemanden ein bisschen sprechen lassen, dann wären die MFA's ja, wenn sie zwei Jahre tätig waren, danach werden sie abgegriffen oder PAs und dann haben wir ja eine MFA-Probleme.
00:47:07: Das ist halt nicht so, das ist der falsche Gedanke.
00:47:10: Aber ums abzuschließen in dem PA vergleichen auch zu den anderen Berufsrollen, wo sie eben auch jetzt in dem Paper darum gingen oder in der Studie ist halt aufgrund seiner akademischen Ausbildung und ich bin natürlich direkt dabei.
00:47:26: Das heißt wir stellen ja das Fubikulum und ich baue die Vorlesungsfolien zusammen und es ist schon etwas breiter aufgestellt.
00:47:34: Man kann es natürlich nicht mit allen vergleichen.
00:47:36: und wenn man den Mehrwert hat, dass er dann direkt von vielleicht auch vereinzelnd zuziehenden die Lernheiten aufgebaut werden, die direkt cleanestätig sind wie zum Beispiel sie, dann hat das einen wahnsinnigen Mehrwert für die Skills, die wir haben im praktischen Bezug also nicht nur einfach reines Aushändig lernen sondern einfach ein strukturiertes Lernen praktischen Skills.
00:48:03: oder so ist es bei uns auch, dass wir zum Beispiel parallel zu den Hauptpraktiker haben sie in zwölf klinischen Fächern.
00:48:11: Haben Sie dann nochmal eine Wissensvertiefung?
00:48:13: Dass Sie das erlernte theoretische Wissen dann noch mal separat in dem Praktikum gezielt auf ein Lockbuch da nochmal anwenden müssen bei einem in der Praxis oder in der Klinik.
00:48:26: Meinsterachtens zeigt die Studie ein rechnerisch sehr starkes Entlastungspotenzial, insbesondere der ärztlichen Zeit.
00:48:34: Und warum geht es?
00:48:35: Unsere Sourcenknappheit ist nicht das Wissen und auch nicht die Technik oder so.
00:48:39: Es ist die Zeit!
00:48:42: Wir haben dann eine starke Grundlage, die damit noch mal geschaffen oder präsentiert, dass man sagen kann, Meerenfahrt berufen zusammen ein Konzept ist, dass fruchten kann.
00:48:56: Fraglich ist natürlich nur woher kommen die zwölf tausend?
00:49:01: Genau, ja.
00:49:03: Und auch sehr, sehr wichtig wie werden Sie finanziert?
00:49:06: Da sind wir wieder beim Thema wo ganz viele natürlich nachher.
00:49:09: zum Beispiel gerade gibt es hier bei der KVNO ein Projekt und da hatte ich noch vor zweiter Woche im Telefonat bei den KVN und habe gefragt, wie voll ist denn noch der Fördertropp?
00:49:17: Es gibt eine Förderung.
00:49:18: wenn sie als Hausarzt einen PA, nicht nur als Haushaltsarzt also als Fahrt, das glaube ich auch ein PA für vier Wochen und es muss doch nicht mehr am Block sein.
00:49:26: Das kann auch sagen dass der kommt vier mal eine Woche von einer Stundanzahl das passt aufnehmen kriegt Sie eine Förderung von achtundund Euro einmache.
00:49:36: Gibt es für keinen Formulanten?
00:49:39: Das zeigt ja auch, dass die Kassenärztereinigung neben ihrem Modellprojekt, wo sie eben genannt ist, gerade noch mal ein bisschen verschriftlichen wollen und daraus finden wollen.
00:49:47: Welchen Mehrwert-PAs haben... Es zeigt ja aber auch wiederum, dass dieser Topf so voll ist.
00:49:55: Sehr sehr gut voll sagt man mir!
00:49:56: Das ist einfach zu wenig bekanntes.
00:49:59: Also ich meine in achthundert Euro, im Endeffekt wird nicht denen den PL ins Praktikum aufnehmen wird es nicht darum gehen.
00:50:06: Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, wenn Pierre jetzt ein Praktikum bei ihrem Hausarzt macht weil sie da schon seit Jahren hingeht das hätte gar nicht weiß dass diese Förderung gibt zum Beispiel in der Region und Das ist natürlich nur ein kleiner Schritt, aber ich glaube es bedarf eben solcher kleinen Projekte.
00:50:20: Es bedarf übrigens auch ganz wichtig mit der Frage, wo man Haap hat so'n bisschen eigentlich auch an einer einheitlichen EBM-Regelung.
00:50:27: Man muss natürlich eigentlich Leistungsverbütungen klar regeln oder man muss zumindest eine Pauschale hinzufügen damit die euch nicht sagen naja gut also jetzt stehe ich mir einige an und da macht jetzt meine Leistung und die kann ich im Effekt dann gar nicht nochmal abrechnen über die von dem PA durch vielführte Sonografie als Beispiel.
00:50:47: Und wenn es dann noch falsch macht oder dann auch irgendwas nicht richtig läuft und es nachher ein rechtliches Problem gibt, dann habe ich einen Riesenthema und dann zahle ich für den... Also es werden zu viele Sachen hinterfragt und genau.
00:51:00: aber ich glaube, ich hoffe, ich hab so'n bisschen klar gemacht was mein Standpunkt ist zu den Zahlen oder zur Kernaussage und zu dem Halt.
00:51:08: Ich glaube das ist vielleicht etwas was uns ein bisschen von den Amerikanern unterscheidet.
00:51:11: wir sehen halt immer eher mehr die Hürden als die Möglichkeiten.
00:51:14: Also der Amerikaner sieht halt eher die Possibility und das Potential.
00:51:18: auch im Sportlichen ist es häufig so, da sind diese Prospects und wie auch immer also Leute, die einfach ein hohes Maß an eine Chance bieten für dieses Unternehmen oder auch für den Sportverein.
00:51:29: und in Deutschland sehen wir halt nur ja dass könnte Probleme geben hier könnten wir rechtliche Probleme kriegen Das ist teuer und das ist immer so, denken wir ein bisschen unser Mindset aber eigentlich ist es ja durch die Bank weg einfach eine Chance fürs Gesundheitssystem an einem Punkt, wo wir uns ja auch im System befinden.
00:51:45: Wo ist Veränderung?
00:51:46: Veränderungen ist alternativ los und das muss jeder wissen der im system arbeitet.
00:51:50: wenn es so weit wie es jetzt weiter geht geht's nicht weiter.
00:51:52: Wir müssen etwas verändern und warum stellen wir uns dann dieser Veränderungs zumindest in diesem Bereich quer?
00:51:58: Das kann ich persönlich nicht nachvollziehen.
00:52:00: aber wir wollen ja immer optimistisch auf die Sache schauen Und das merke ich ja auch ganz stark bei ihnen.
00:52:05: Sie haben einen extremen enthousiasmus den sie da an den tag legen mit dem ps was ich super finde und meine schwester mit Sicherheit auch.
00:52:11: Und dann haben sie ja noch einige interessante Sachen gesagt, die wir vielleicht nochmal ganz kurz aufgreifen wollen.
00:52:16: Gerade wenn wir in Richtung was uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt.
00:52:20: Da haben Sie mir von einem Pilotprojekt erzählt auch im Hinblick auf die Heimversorgung, wo der PA auch noch eine Chance sein könnte.
00:52:27: Vielleicht können Sie das nochmal kurz erläutern?
00:52:31: Ja, ich kann also das tatsächlich so ein bisschen von uns von der Gräubigungsschule natürlich auch mal ein bisschen nauer im quasi betrachtetes Projekt.
00:52:39: Aber einfach... Ich würde einfach nur den Kerngedanken widerspiegeln und ich fange mal ganz von vorne an.
00:52:46: Also ich hatte eine Praxis Tag, wo ich in die Praxis kam und wie immer stehen inzwischen vor der Jahr schon einige Leute bis auf die Straße kennt man, kennen auch sie wahrscheinlich.
00:52:56: Und dann lagen auf meinem Tisch, so läuft
00:52:59: es ja heute noch
00:53:00: drei Faxe.
00:53:00: Ja?
00:53:01: Die Faxen kam alles im Heim.
00:53:03: also ich bin Kurdinger einer Heimat von einem Pflegeheim und von einer Dämenso oder geschlossenen Demonstration.
00:53:08: da kommen natürlich viel rein meistens per Fax eigentlich immer so Und die Faxe betrafen an drei Anliegen, drei Patienten.
00:53:14: Der spächt schon einen Alltag, fing aber schon an und es kam schon diverse gute Anliege.
00:53:19: Die Rückrufliste für Telefone, für Infektpatientien usw.
00:53:22: war auch schon gut gefüllt.
00:53:24: Es ist natürlich so, dass dann die Formulierung auf diesem Fax teilweise relativ unklar war.
00:53:29: Das heißt man muss natürlich dann die Station erst mal anrufen.
00:53:32: Erstmal suchten wir wieder in der Patientinaktiv die richtige Telefonnummer raus, bekommt dann den richtigen Ansprechpartner meistens leider nicht immer.
00:53:40: Jetzt liegt er nicht am Heim, es liegt natürlich auch wieder an dem Personalmangel.
00:53:44: Erreicht man dann den direkt Verantwortlichen?
00:53:47: Ich bin auch jetzt da gestern wieder aus dem Urlaub und dann ist es so dass man das erst mal klären muss, das dauert.
00:53:51: Das nimmt Zeit in Anspruch die wir nicht haben.
00:53:53: ja um eine Medikation vielleicht.
00:53:55: ja ich sage mal als Beispiel Frau Schmidt ist jetzt Nacht wieder unruhig gewesen und sie nimmt zu und die wäre fast aus dem Bett gefallen.
00:54:01: Die Nachbarn beschwert sich schon und die ist wahnsinnig unruhmig.
00:54:06: Wir hatten auch schon vor zwei Tagen das schon mal angemerkt, dachten es funktioniert noch so.
00:54:11: Wir bräuchten jetzt eine Bedarfsmedikation zur Anpassung der Unruhe bei leichter Demenz.
00:54:16: und dann ist immer das Problem dass ich zum Beispiel nicht sehe wir haben bei uns im Hause wird es von der LVR-Klinik von den Gerontopsychatern?
00:54:25: werden die mitversorgt?
00:54:26: Ich habe es gibt keinen Flächendeckenden oder kein einreichend Medikationsplan wo ich jetzt sehen würde okay Dann können wir wunderbar da können Neuroleptikum oder Antidichordekum, was auch immer ist.
00:54:38: Darum geht es jetzt nicht ansetzen.
00:54:39: Kann ich machen?
00:54:40: Aber das wird natürlich Gefahr von Wechselwirkungen, von einer doppelten Medikation weil wenn der Gerontopsychiater oder der Diologin ja oder vielleicht der Neurologel ins Heim kommt dann wird er dort etwas anordnen macht es meistens handschriftlich oder schickt sein Medikationsplan aus seiner Praxis und da wird dann abgehäftet.
00:54:59: aber wir bekommen das nicht mit.
00:55:00: Das heißt ich muss bei jeder Neuanordnung erhöhen muss ich da hinterfragen, gibt es eine Änderung oder nicht?
00:55:07: Das sind natürlich Sachen die erstmal wahnsinnig viele Probleme hervorrufen können wie eben schon genannt.
00:55:13: Bei Wechselwirkungen gerade ist auch bei der Temperatur mit Antidiuretikern also etwa Diuretikan das man natürlich sagt okay was machen die Elektrolyte-Patientinnen wie gelangstgemindert?
00:55:22: Also das sind alles so viele Fragezeichen die kann man gar nicht im Alltag mehr.
00:55:26: und damit begann dann morgen nur ja und wenn es dann so ablaufen würde dass sich etwas verordnet hat er kein erreicht geschickt mit der Heimatordnung.
00:55:33: Es wird dann einen Fax an die Apotheke geschickt, die blistert bei uns die Medikamente.
00:55:37: Dann gibt es natürlich eine Änderung der Medikation so dass die apotheke wieder dem heim aufnehmen muss und sagt Die Blisterungen von morgen und übermorgen müssen wir ergänzen ja Und im Endeffekt ist das wahnsinnig verzweckt und kompliziert.
00:55:47: und da sah ich in dem moment man bräuchte eigentlich eine zentrale stelle zum beispiel in den pflegeheim aus einem mit einer sehr guten, soliden Grundlage medizinischen Wissens.
00:56:01: Und zum Beispiel, wo ich jetzt auch gelehrt habe im Bereich der Gerontologinnen, teilweise wirklich sehr erfahrene und erfahrenden medizinisches Fachpersonal die jahrelange Erfahrungen im Bereich des Geriatriegerontologie hat.
00:56:16: In dieser Kombination hätte man eine sehr... DARKAS, sage ich mal Schnittstelle.
00:56:20: Die ein Ansprechpartner wäre für alle in diesem heimbefindlichen Patienten die von Hausärzt natürlich versorgt werden.
00:56:28: Wundmanagement, Notwendigkeit, Kranken- genastik, Physiotherapie.
00:56:32: muss der Patient wirklich ja eins an sechs, eins an sieben vorgestellt werden?
00:56:36: Ich erreiche die Praxis auch oft.
00:56:39: Wir müssen also wir erreichen den Person so seit vier Tagen nicht, aber es trifft auch mal uns zu und man ist alles perfekt.
00:56:47: Biotikum vor dem Wochenende im Verordneten von der Patientin mit einem aufsteigenden Harnbecksinfekt.
00:56:52: Das ist nicht gegeben worden, weil die Fakse kommen gebündelt an ein anderes Heim in der Zentrale unten an und wenn sie nicht besetzt ist werden die Faksen nicht auf die Station geschickt.
00:57:02: Ja genau das sind da Sachen und da sehe ich wahnsinnig mehr Wert.
00:57:06: also jemand der verort hat es entlastet die Pflege.
00:57:08: Es nimmt der pflege den Druck ja.
00:57:10: Die haben Ansprechare vor Ort.
00:57:12: Die müssen ja nicht jeden einzelnen kennen das geht auch gar nicht aber die wissen in welchen fällen wie verferrt.
00:57:17: Wann muss ich den Hausarzt, die Hausärztin vielleicht quasi kontaktieren?
00:57:21: Weil ich natürlich was umentscheide oder wann kann ich es erst mal vielleicht auch in schriftlicher Rücksprache kurz anders regeln?
00:57:27: Schaue ich mir eine Wunde an bevor da jemand extra rausfahren muss und zu sagen okay, die müssen wir tatsächlich das ist ein Beginn der Gruppe ist dann müssen wir erstmal Lagerung.
00:57:35: Das liegt also müssen wir erst einmal einfache Dinge verändern.
00:57:38: Und ich glaube und jemand der vor allen Dingen diese ganzen Medikationen zusammenführt dass ich nicht immer schlecht gewissen habe wenn ich jetzt einen Präparat Was sedierend wirkt Einsätze, weil die Patientin dann nachher über Medikation bekommt.
00:57:50: Gerade im Rahmen der Polyfamanzie.
00:57:51: also da gibt es sehr viele Berührungspunkte, in denen Mehrwert hätten und nicht nur für die Praxen sondern Alten.
00:57:58: Warum geht's ja auch für die Patienten?
00:58:00: Die würden und vor allem für die Pflege.
00:58:02: Also die würde dankbar sein bei diesen teilweise echt frustriert sind dass sie uns nicht gut erreichen Und die würden auch manchmal dann den Urologen kennen, der auf wirklich zuverlässig kommt um den Katheter zu wechseln.
00:58:13: Weil es da Probleme gibt ja und Wüsten auch wie sie ihn erreichen und er weiß auch immer das ist.
00:58:18: der hat meine Nummer, der kann mich schnell.
00:58:21: Also das ist die Idee und ich glaube, weil das Thema der Heimversorgung wird nicht nur stetig quasi ein Thema für die Ärzteschaft sein.
00:58:30: Sondern es würde ja auch einen Zuwachs geben und es würde immer bedeutender werden.
00:58:34: Und da sehe ich wahnsinnigen Mehrwerten wenn man dort solche Modelle testen würde um zu schauen welchen Einfluss hat sowas?
00:58:42: Nicht nur auf die Verbesserung der Patientenversorgungen sondern auch zum Beispiel auf die Mitarbeiterzufriedenheit auf die Patientensicherheit auf die Entlastung von Arztpraxen.
00:58:52: Und wenn wir mal ehrlich schauen, wahrscheinlich in einem wirklich überschaubareren finanziellen Ausmaß.
00:58:58: Aber auch Hospitalisierung.
00:59:00: Wie viele Hospitalisierungen?
00:59:02: Sturz im Altenheim?
00:59:03: würde jeder mit dem KTV, die Demette Frau liegt vier Stunden und offenbar bei Ihnen früher als stationär eine Ambulanz da haben dann Verstehe ich auch sagen Erschirmen ja okay machen ist noch rundgen Ausschluss.
00:59:13: das ist sehr belastend für manche Patienten und es natürlich lässt sich vielleicht dann vermeiden wenn man Regelungen trifft dass dies dann erst mal klinisch vor Ort begutacht wird und nicht nach zum Eins passiert, sondern wenn überhaupt am nächsten Tag zur Vormittagszeit.
00:59:27: Und das ist so ein Grundgedanke, wo ich glaube, dass da sich wieder zeigen würde, dass der PR in Lanseligen Mehrwert hat im interprofessionellen Team.
00:59:37: Oder das Gegenbeispiel der Patient kommt dann erst nach zwei Wochen weil jemand gesagt hat, ach ja, er läuft halt einfach nicht mehr und dann hat er doch einen Schenker als Faktor gehabt und den hat keiner richtig angeführt?
00:59:46: Genau!
00:59:46: Das genau so... Auch an dieser Stelle und wenn es da eine Studie geben sollte, glaube ich.
00:59:51: Ich weiß nicht ob man das gut natürlich darlegen kann aber ich bin mir sicher... ...das ist billiger fürs Gesundheitssystem weil am Ende ist jeder Aufenthalt in der Notaufnahme die werden dann immer stationär aufgenommen die gerade die älteren Menschen dann wieder nicht geklärt und das wäre auch etwas was ein PA machen könnte.
01:00:06: ... in der Heimversorgung, was ist gewünscht?
01:00:10: Was für Maßnahmen sind gewünschte?
01:00:11: Wer ist wirklich ansprechbar?
01:00:13: Also besteht eine Vorsorgevollmacht in Patientenverfügungen.
01:00:15: Weil das sind ja auch Sachen die sind häufig unklar!
01:00:18: Die sind ihnen unkler... ...die sind mir dann in der Notaufnahme oder im... ...autopädischen Setting wieder unklaar.
01:00:23: und das sind Ja auch Informationen, die jemand, der fachlich da ein bisschen versierter geschult und studiert hat,... ...der dies zusammentragen kann.
01:00:33: Und dann habe ich glaube ich wirklich Kein Zweifel daran, dass sich das sowohl finanziell als auch gesundheitlich für alle Beteiligten auszahlen würde.
01:00:40: Also es finde ich eine sehr gute Idee!
01:00:42: Absolut, da müssten wir uns vielleicht noch mal separat samsetzen.
01:00:44: Natürlich!
01:00:45: Da muss man sagen, wenn Sie es so beschreiben klar also sagen wir mal allein einmal im Monat eine Schulung von einem PL der Autologin.
01:00:52: was ist Patientverwügungen?
01:00:53: Wo lad ich die runter?
01:00:55: Muss sich die einen kurzen oder ausfüllen?
01:00:56: Was das ne Vorsorge voll macht ja dass so viel unklar hat wie's begibt mit dem Enten um?
01:01:00: Ja Das sind ja alles so Themen da hat man gar keine Zeit mehr für und Die bleiben und das ist dann zu Lasten der Patienten und den Angehörigen.
01:01:08: Also das war nochmal sehr haben sie recht.
01:01:10: genau das ist zum Beispiel auch etwas, das wäre wahnsinniger Mehrwert auf vielen Ebenen und wie schon beschrieben für wenig finanziellen, ohne viel finanzielle Druck.
01:01:22: Und ein hohes Maß, was ja auch mal wichtig ist für die Menschen, die dann auch den Beruf ergreifen.
01:01:26: Das ist ein hohe Maß an Selbstbestimmtheit.
01:01:28: Also das bietet viel Raum zum selber entscheiden und ich glaube, dass es ja auch häufig etwas, was auch MFA's, Pflegekräfte andere medizinische Assistenzberufe ja beklagen, dass sie immer alles abklären müssen und nochmal rücksprechen müssen.
01:01:40: Sondern da gibt es wirklich eine Showchance, glaub' ich, auch für einen selbstbestimmten Arbeiten natürlich in einem gewissen Rahmen und unter Supervisionen.
01:01:46: aber das ist gerade was, was viele Leute suchen – ein selbstbestimmtes Arbeiten!
01:01:50: Das ist ja, glaube ich gerade das was auch das Berufsbild des PA's ja ausmacht.
01:01:54: Dass du selbst bestimmt arbeiten kannst und ich glaube dass es wirklich auch sehr wichtig!
01:01:59: So dann wollen wir natürlich am Ende immer noch mal kurz die Take-Home-Messages nochmal zusammentragen.
01:02:03: und die letzten Worte die in diesem Fall Sie haben also schonmal vielen Dank fürs Interview war wirklich sehr interessant.
01:02:08: Ich habe auch wieder viel gelernt Und was wollen sie unseren Hörerinnen da draußen noch mit auf den Weg geben?
01:02:13: Also ich würde mit auf den Weg geben.
01:02:15: Ich betrachte und so habe ich am Anfang angefangen, dem PA ein bisschen aus zwei Perspektiven.
01:02:19: Einmal als Allgemeinmediziner, palliativ Medizin, als Hausarzt und zum anderen als Hochschulprofessor.
01:02:26: Und
01:02:27: in
01:02:27: beiden Bereichen sehe ich gleichzeitig quasi welches Potenzial diesen gut ausgebildeten praxisorientierten Studierenden steckt Und ich bin überzeugt, wir sollten langfristig nicht oder kurz so langfristigen mit ihnen planen.
01:02:44: Aber wir sollten aufhören eigentlich länger darüber zu diskutieren ob wir generell Team Medizins, Skills Mix Modeller und professionelles Zusammenarbeit auch auf Gesundheitsberufsebene brauchen sondern wie wir diese Verantwortung voll-und verbindlich gestalten können.
01:03:00: ja also der PA ist wahrscheinlich nicht die Alleinige das ganz wichtig nochmal zu sagen für das ganze Problem im Gesundheitssystem.
01:03:09: Aber ohne neue T-Modelle, und ich glaube, der spreche ich noch sehr sehr, werden wir diese ambulante Versorgung in der Zukunft nicht mehr sicher können?
01:03:18: Das ist meine Meinung und das möchte ich mit auf den Weg geben.
01:03:20: Für jeden, wer vielleicht alles aussieht, dann muss ich sagen, sehr gut.
01:03:26: Dann sind wir gleich am Meinungen!
01:03:27: Und wenn es jemand komplett anders sieht, dann würde ich gerne in Gespräch gehen weil kann ich bisherige Argumente immer nur schon lernen auch von Zündern.
01:03:35: Das sind doch schöne abschließende Worte.
01:03:37: Dann nochmal vielen Dank fürs Interview und ich bin mir sicher, wer werden in Kontakt bleiben und uns bestimmt auch noch zu dem Thema an der anderen Stelle nochmal austauschen.
01:03:44: Ja, vielen Dank dass ich dabei sein durfte!
01:03:46: Es hat mir viel Spaß gemacht und stehe für beiden auch so immer gerne bereit.
01:03:50: und schöne Grüße nach Darmstadt ne?
01:03:53: Danke schön!
01:04:06: von mir auch nochmal ganz, ganz großes Dankeschön für die Expertise und die aktuellen Einblicke in den Beruf des oder der PA.
01:04:17: Wir können dann auch direkt einmal reingehen.
01:04:18: unsere Verbesserungsvorschläge bzw.
01:04:20: Take-home Message würde ich sagen was wir oder was ich jetzt auch mitnehmen konnte aus diesem sehr spannenden Interview.
01:04:26: es braucht mehr Pilotprojekte um eben diese Akzeptanz dieser Berufsgruppe zu steigern.
01:04:33: Also da ist jeder KV noch mal persönlich angesprochen da den Fördertopf zu öffnen beziehungsweise auch einfach Werbung zu machen, wenn es Förderprogramme gibt.
01:04:40: Ich denke wir müssen uns dieses mal wieder seit langem eine Hausaufgabe geben.
01:04:44: ich weiß wir waren schlecht im erledigen aber ich glaube wir sollten uns bei der KV in Hessen melden ob's da Projekte gibt oder das zumindest nochmal nachschauen.
01:04:52: Ich denk es sollte würde auch weiterhin zur Erleichterung führen dieses Berufsbild besser zu akzeptieren wenn es halt doch mehr Standardisierung gibt Unter anderem halt dieses Wohlstandsgesetz, aber natürlich auch in der Ausbildung.
01:05:04: Wenn es da einfach einheitliche Richtlinien gibt und man weiß wie und mit welchen Standards ein PA dann ausgebildet wurde?
01:05:12: Ich denke gerade Standards oder auch Richtlinie – du sprichst das schon an – sind eben für Medizinerinnen sehr wichtig die, die vielleicht ihre Weiterbildung als gefährdet sehen durch die Delegation bestimmter Delegierung verschiedener Aufgaben.
01:05:28: In Zipel sind wir uns aber einig, denke ich Es braucht PAs, die beste Chance sind sie einfach um den Arztzeitmangel eher zu erwarten ist in den kommenden Jahren auszugleichen vor allem im stationären Setting aber auch im Ambulanten.
01:05:43: Und am Ende wird der Mangel dieses Berufsbild denke ich mal von ganz alleine auch in den Vordergrund rücken weil es gibt einfach wenig Alternativen dazu.
01:05:50: beziehungsweise Ich merke jetzt auch kein tiefergehendes politisches Engagement bisher um auf einer anderen Ebene das aufzufangen sondern wir laufen ja ganz offen in dann eine offene Klinge und gerade auch mit dem Primärarztsystem, was wir uns bestimmt auch noch mal angucken werden.
01:06:04: Da wird es ja auch nochmal mehr Arztkontakte geben müssen!
01:06:08: Und wer soll das alles machen?
01:06:10: Ich bin dankbar für jeden PA.
01:06:13: Diese Woche haben wir wieder ganz besonders gelernt dass ein Missstand kein Grund ist den Kopf in den Sand zu stecken sondern bei genauer Betrachtung eine Chance ist für Verbesserungen oder in diesem Fall auch für Veränderungen nämlich Dank der Physician Assistance.
01:06:26: also wenn du da draußen dich nicht an Missständen verbrennen willst Und scharf bist auf Veränderung, dann schalte auch das nächste mal wieder ein oder bewirb dich jetzt und werde Physischen Assisten.
01:06:34: Das ist auf jeden Fall einen Beruf mit Zukunftsperspektive.
01:06:37: Definitiv!
01:06:49: Abgesehen von unseren Podcast-Meetings die wir regelmäßig fortführen haben Felix und ich auch mal wieder an einem ganz besonderen sportlichen Event zusammen teilgenommen.
01:06:58: Felix ist netterweise eingesprungen für einen Freund von mir.
01:07:02: Wir hatten das letztes Jahr schon einmal gemacht, wer es nicht kennt, Strong Viking – ganz große Empfehlung.
01:07:08: Events die gibt's wirklich übers ganze Land verteilt und auch außerhalb von Deutschland sind sie zu finden.
01:07:13: Letztendlich handelt es sich hierbei um eine Art Hindernislauf.
01:07:16: Vielleicht ist Tough Mudder mehr ein Begriff für viele als letztendlich eine andere Veranstaltungsgruppe und auch hier kann man in verschiedensten Distanzen unüberwindbare Hindernisse überwinden in gemeinsamer Teamarbeit.
01:07:30: Und ja, Felix ich habe mich riesig gefreut dass du wie gesagt stellvertretend eingesprungen bist.
01:07:36: Wie war denn deine Erfahrung?
01:07:38: Also ich hätte auf jeden Fall nicht gedacht das so viele Wikinger gibt in Deutschland also man hat schon gemerkt ist dieses Event allein von der Nomenklatur her Menschen mit Zöpfen und nordischen Traditionen anzieht.
01:07:50: Man hat da schon einige Wikinger gestalten auch umlaufen sehen Und ja, es war witzig muss ich sagen.
01:07:55: Wir sind dreizehn Kilometer mit insgesamt vierundvierzig Hindernissen gelaufen also der Laufteil war in Anführungszeichen würde ich sagen überschaubar da die Distanzen zwischen den einzelnen Hindernisse jetzt nicht so hoch waren.
01:08:07: Die Hinderniswürde ist ein bisschen voll muss ich ganz ehrlich sagen.
01:08:11: Ich habe schon gesagt wir sind jetzt um zehn Uhr vierzig oder so gestartet.
01:08:15: Also wenn man's nochmal machen würde würde ich auf jeden Fall früher anfangen weil ich fand dann einfach ein bisschen blöd Auch bei dreißig Grad irgendwie in der Sonne einfach so wartet, bis man so ein Hindernis machen kann.
01:08:24: Und was ich auch ein bisschen blöd fand war, dass man sehr viel auf den Knien bekriegen musste und man musste unter irgendwelchen Sachen durchkriegen.
01:08:32: Ansonsten war es witzig, war auf jeden Fall eine coole Erfahrung, eine Challenge die man sich auf jeden fall mal geben kann.
01:08:37: Ich weiß noch wir sind einmal durch so einen Fluss gegangen.
01:08:39: du hast ja vorher darauf hingewiesen das man alles Mögliche verlieren kann.
01:08:42: da ist jemand an mir vorbei geschwommen, der hat auch seine Uhr verloren.
01:08:45: Also wenn man damit macht dann muss man auf jeden Fall alles fest tackern und fest schweißen an seinem Körper weil man da auf jeden fall anderen irgendwo reinspringen muss sich reinfallen lassen muss irgendwo durch schwimmen oder durch krabbeln muss.
01:08:56: also man kann das schon sein ur verlieren.
01:08:58: aber sonst wie gesagt eine witzige challenge.
01:09:01: man könnte sich überlegen neunzehn kilometer zu machen denke ich das wäre die nächstgrößere des tanz.
01:09:05: aber jetzt oft es gibt leute die haben da vierzig oder sechzig kilometer gemacht.
01:09:09: also das ist einfach nur krank.
01:09:11: Also diese Ultra-Wikings sind ja auch zeitlich noch mal limitiert.
01:09:17: Da gibt es einen Zeitziel.
01:09:19: tatsächlich, wir konnten das machen in unserem Tempo.
01:09:21: wie lustig waren.
01:09:23: Ich bin ein ganz großer Fan und kann es nur wirklich jedem empfehlen.
01:09:25: Du hast aber vollkommen recht!
01:09:26: Es war deutlich voller als letztes Jahr der Fall gewesen ist.
01:09:31: Aber wir waren jetzt im Wächtersbach, ne?
01:09:32: Hier von Frankfurt.
01:09:34: Nee, in Anfangszeichen schon steckt weg... Es hat wirklich Spaß gemacht.
01:09:38: Ich finde, der Teamcharakter auch ... Man hat auch unterwegs immer andere Menschen, die man natürlich hilft.
01:09:43: Ja?
01:09:44: Ich find's macht echt Spaß, sich mal wieder so ein bisschen im Dreck zu wühlen.
01:09:49: Genauso wie im Drecks des Gesundheitssystems.
01:09:51: Julia, perfekt Überleitung!
01:09:52: Wir lieben es uns einfach da drin zu zuhällen wie die kleinen Wildschweine.
01:09:55: Genau.
01:09:56: Das sind unsere Spirit Animals.
01:09:58: Unsere Spirit Animals sind ja die Physician Assistants.
01:10:00: Das haben wir die Woche wieder klargemacht, muss man sagen ist ja so eine Art Workhorses Crush.
01:10:05: Wir haben ja einen Crush of PAs.
01:10:07: Und ich muss da auch immer noch sagen, das ist ein No-Brainer.
01:10:10: Ich sehe keinerlei Gründe dafür, dass nicht zu implementieren im Gesundheitssystem und wir werden mit Sicherheit in zwei Wochen wieder darauf aufmerksam machen.
01:10:17: Und zwar am sechsten achten wenn es mit einer neuen Folge weitergeht.
01:10:20: Wir haben auch schon wieder einige Sachen noch geplant die sich jetzt in der Macher befinden.
01:10:24: also es lohnt sich weiterhin dran zu bleiben und uns auch weiterzuempfehlen.
01:10:28: Das kann euch aber jetzt nochmal Julia sagen wo ihr das machen könnt?
01:10:34: Wir würden uns auch freuen über eure Erfahrungen mit Physician Assistance.
01:10:38: Wie seid ihr in diesem Berufsbild vielleicht schon mal begegnet?
01:10:41: Habt ihr schon mal mit jemandem zusammengearbeitet aus dieser Berufsgruppe, lasst es uns wissen und wir freuen uns auf einen Regenaustausch!
01:10:49: Ansonsten könnt ihr uns solche Nachrichten oder natürlich auch andere Nachrichten gerne jederzeit per Mail schicken, zum Beispiel an unsere Mailadresse auf messerschneidepodcast.atgmail.com Oder über Instagram, AMS-Unterstrich-Podcaster.
01:11:01: freuen wir uns sehr.
01:11:02: Die nächste Folge kommt dann wie gehabt in zwei Wochen Donnerstags und ist dahin?
01:11:08: Bleibt gesund!
01:11:09: Sucht euch immer wieder am Dreck Und wir freuen uns auf eure Nachrichten.
01:11:19: Da macht man nichts verkehrt.
01:11:20: Gerade jetzt, wo die anderen Podcasten Sommerpause sind, habt ihr bestimmt noch mal eine extra Sekunde Zeit um nochmal fünf Sterne zu...zuvergeben!
01:11:27: Also was sollte ihr nicht vergessen?
01:11:30: Fünf Sterne!
01:11:31: Nicht vier, nicht
01:11:32: drei!
01:11:33: Züns!
01:11:36: Fünf-Sterne-Bewertung
01:11:49: I fly, you fly We fly to the dreamland.
01:12:04: It's our dreams
01:12:12: To
01:12:13: be together forever
01:12:26: forever
01:12:27: together.
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