Folge 76 - AKIK - Kinder im Krankenhaus

Shownotes

Im zweiten Teil unserer Kinderserie beschäftigen wir uns mit Kindern im Krankenhaus. Schon für manchen Erwachsenen ist ein Krankenhaus ein Ort, der eher mit unschönen Assoziationen wie Leid und Langeweile behaftet ist. Doch wie gruselig ein Krankenhaus dann erst für ein Kind sein muss, können wir nur mutmaßen! Wenn man Behandlungen nicht richtig versteht, und man sein Zimmer auf einmal mit einem/einer Fremden teilen muss. Wenn Kinder schon Krankenhauserfahrungen sammeln müssen, dann doch wenigstens so, dass sie verstehen, was um sie herum passiert und keine Angst haben müssen, wenn man eigentlich nur versucht ihnen zu helfen. Zum Glück gibt es die Aktion Kinder im Krankenhaus (AKIK), die sich für die Rechte von Kindern im Krankenhaus einsetzt und sich für eine kindgerechte Umgebung und Abläufe in der stationären Versorgung einsetzt. Und wenn Mama und Papa mal kurz nicht bei ihren Kindern bleiben können? Kein Problem, dafür haben sich die Mitglieder von AKIK etwas einfallen lassen…

Kapitelmarken:
00:00 Intro 01:06 News 11:25 News 2 13.35 Main Part 22:50 Interview
49:45 Take Home Message 51:33 Outro

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Liken nicht vergessen! 5 Sterne bei Apple Podcast, Spotify oder der Podcastplattform eures Vertrauens helfen uns dabei unsere Reichweite zu erhöhen. Am 11.06.2026 geht es nach einer kleinen Hochzeitspause mit einer neuen, spannenden Folge weiter.

Quellen Interview Karin Schmidt FNP 2018 https://www.fnp.de/frankfurt/karin-schmidt-hilft-eltern-10425167.html

Homepage AKIK https://www.akik.de/aktuelles/akik-e-v/

EACH CHARTA https://www.akik.de/was-wir-tun/each/each-charta/

News: Bundeskabinett beschließt GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz - DÄB - 29.04.2026 https://www.aerzteblatt.de/news/bundeskabinett-beschliesst-gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz-a314b29b-7fd8-4763-8e6f-77c472f4089e

Tagesschau - Was eine Zuckerabgabe bringen könnte - 29.04.2026 https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/zuckerabgabe-100.html

Beschlüsse Marburger Bund Hauptversammlung https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/marburger-bund-fordert-konsequenten-kinder-und-jugendschutz-beim

Transkript anzeigen

00:00:05: Felix,

00:00:06: woher kommt

00:00:06: eigentlich der Rettungstädibär?

00:00:08: Und wie können Kinder eigentlich ihren Krankenhausaufenthalt

00:00:11: bewerten.

00:00:12: Und wer passt eigentlich auf die vielen Kinder in den Kinderkliniken auf?

00:00:42: Und

00:00:50: herzlich willkommen auch von meiner Seite.

00:00:53: Ganz wichtig zu sagen ist mir natürlich am Anfang, wir sind beides Ärzte Geschwister und machen hier alle zwei Wochen auf Missständen unserem Gesundheitssystem aufmerksam die uns in der Medizin unsere Patientinnen und auch dich täglich betreffen können!

00:01:06: Dann würde ich mal sagen liebe Julia kommen wir mal direkt zu unserem Newsblog.

00:01:10: und zwar beschloss das Bundeskabinett am neunundzwanzigten Wirten Zwei-tausendzechsundzwansich etwas ganz Besonderes und zwar dass GKV Beitrags Satz-Stabilisierungsgesetz.

00:01:21: Wir berichteten hierzu bereits in Folge seventy drei Sparpläne für die gesetzliche Krankenversicherung und da sind wir ausführlich nochmal auf die Vorschläge der Finanzkommission des Bundesministeriums für Gesundheit, das ja die Sparplane für die GKV Beitragssatzstabilisierung vorgelegt hatte.

00:01:41: Jetzt wurde davon einiges umgesetzt und Don Merz und Nina Waken haben sich zusammen die Ehre gegeben.

00:01:45: Und das auf einer Pressekonferenz dann auch nochmal verkündet, dass mit den geplanten Maßnahmen dafür gesorgt werde, dass die Gesundheit jetzt wieder bezahlbar bleibt und zugleich der Wirtschaft Planbarkeit gegeben werden.

00:01:59: Grundsätzlich seien trotz eigener Akzente und Anpassungen die Leitlinien der Finanzkommission Gesundheit übernommen worden so zumindestens nie erwarten.

00:02:06: Das schauen wir uns jetzt mal kurz an, wer es wie gesagt genau wissen will.

00:02:09: nochmal Folge drei und siebzig reinklicken was zuallererst einmal auffällt.

00:02:13: ganz allgemein die geplanten Regelungen im Kurzüberblick Kinder elektronische Patientenakte und TSVG werden abserviert.

00:02:21: der größte Teil der vorgesehene Entlastung für die GKV in zwei tausend siebenund zwanzig kommt mit elf, zwei Milliarden und das sind rund neunundsechzig Prozent von den sechszehn Milliarden die gespart werden sollen aus diversen Vergütungsbegrenzungen und Einsparung bei Praxenkliniken.

00:02:36: Und von den Arzneimittelherstellern.

00:02:39: Patienten sollen insgesamt zweikommer fünf Milliarden Euro beisteuern was circa fünfzehn Prozent sind und der Bund würde zwei tausend sieben zwanzig unterm Strich kein Entlastungsbeitrag leisten.

00:02:48: interessant

00:02:49: Uff, den Planung zufolge soll in der vertragsärztlichen Versorgungs-.

00:03:07: Siebenhundertsiebzig

00:03:14: Millionen Euro sollen wegfallen durch die Vergütung zur Befüllung der elektronischen Patientenakte.

00:03:19: Wenn ich jetzt zum Beispiel einen Bericht reinlade, kriege ich aktuell ein Euro neunzig glaube ich dafür und für die Erstbefüllungen der EPA kriegt man glaube ich Roundabout elf Euro.

00:03:26: das soll wegfallen.

00:03:27: Dafür gibt es kein Geld mehr!

00:03:28: Und keine Anreize mehr die EPA weiterzuführen?

00:03:31: Ebenso!

00:03:31: Also bei bei EPA.

00:03:33: Außerdem Anpassungen beider Systematik der entbudgetierten Leistung in der Kinder- und Jugendmedizin sollen im Jahr für die Einsparung in Höhe von ... Was bedeutet das?

00:03:44: Es gibt zum Beispiel Kinder mit bestimmten Diagnosen, wo dann der Kinderarzt bestimmte Therapien oder Medikamente verschreiben kann ohne sich Gedanken darüber zu machen.

00:03:53: Dass er darunter Kosten für sich generiert.

00:03:57: Das bedeutet jetzt eine strengere Überprüfung von bestimmten Verordnungen.

00:04:02: also auch da wird wahrscheinlich eher der Anreiz gesetzt dass man weniger Therapie verordnet für Kinder und Jugendliche.

00:04:11: Im Krankenhausbereich soll das wurde ja auch schon von der Finanzkommission vorgeschlagen, die einnahmenorientierte Ausgabenpolitik etabliert werden also die Begrenzung von Vergütungsanstiegen auf die Grundlohnrate.

00:04:25: Das soll etwa ungefähr zwei Milliarden Beitragen zu den Sparplänen.

00:04:30: bei bestimmten planbaren Eingriffen solle es ohne unabhängige ärztliche Zweitmeinung einen Abrechnungsverbot geben, das heißt wenn ich jetzt als Klinik z.B.

00:04:37: Neufprothese implantieren will muss der Patient erst nochmal oder die Patientin zu einem anderen Kollegen zur Zweitmeine und darf dann erst operiert werden.

00:04:45: ansonsten wird die Abrechnung gestrichen.

00:04:50: Des Weiteren im Arzneimittelbereich dem zweitgrößten Kostenblock in der GKV soll mittels Einführungen eines ergänzenden dynamischen Herstellerabschlags ab.

00:05:05: Also es werden hier Gewinner aus der Pharmaindustrie gedeckelt.

00:05:10: Mit dem Kabinettsbeschluss erfolgte zudem endlich in Anführungszeichen der Einstieg in die stärkere Finanzierung der GKV für Grundsicherungsempfänger, hier zu Nina Waken.

00:05:21: wir beginnen mit einem kleinen Schritt und das wirklich sehr klein um die insgesamt angespannte Haushaltslage des Bundes nicht noch weiter anzuspannen und zwar sind hier vorgesehen für Und das soll sich dann schrittweise steigern, zu einem Jahr... ...zwei-tausend achtundzwanzig auf fünfnacht Millionen.

00:05:41: Zwei tausend neun zwanzig Auf eine Milliarde bis dann zwei Tausend dreißig auf zirka eins.

00:05:45: Komma fünf Milliarden was aber ganz witzig ist dass ab dem nächsten Jahr auch gleichzeitig der Bundeszuschuss von zwei Milliarden Euro gekürzt wird.

00:05:54: also die eigentlich kriegt die GKV jedes Jahr noch ein Bundeszuschluss von circa zwei Milliarden und er wird nächstes Jahr einfach gestrichen.

00:06:01: Also auf gut deutsch ist es eine Milchmädchenrechnung.

00:06:02: hier werden Schulden einfach nur umgeschichtet.

00:06:04: Der Schritt macht überhaupt keinen Sinn.

00:06:08: Dann muss es noch eine kleine Taskforce in der Gesundheitspolitik geben, denn ab im Jahr zu dem Jahr soll der gemeinsame Bundesausschuss jährlich für mindestens einen der planbaren und mengenanfälligen Eingriffe einverpflichtendes Zweitmeinungsverfahren regeln, hat mir eben schon angeschnitten.

00:06:23: wie gesagt muss erst nochmal überlegt werden was darunter fällt?

00:06:28: Dann gibt's einen Apothekenabschlag der erhöht werden soll und zwar ist das ein gesetzlich festgelegter Beitrag von Apotheken auf verschreibungspflichtige Arzneimittel gewährt wird.

00:06:38: Das ist sozusagen ein gesetzlich vorgeschriebener Rabatt gegenüber den Krankenkassen, der liegt aktuell bei ein Euro sieben Siebzig und soll sich auf zwei Euro und sieben erhöhen.

00:06:47: D.h.,

00:06:47: die Hypotheken werden verpflichtet, dreißig Cent mehr Rabatt zu geben pro verschreibungswichtigen Arzneimmittel.

00:06:53: Dann kommen wir nochmal kurz zur Familienversicherung.

00:06:56: hier habe ich auch noch mal aufgeschrieben nix halbes oder nix ganzes.

00:06:59: Die beitragsfreie Familienversicherung in der GKV bleibt laut den Planungen im Kern erhalten, das wurde ja diskutiert ob man das abschafft.

00:07:06: Weiterhin beitragesfrei versichert bleiben Kinder und Eltern mit Kindern unter sieben Jahren Eltern von Kindern mit Behinderung Und die die außerstande sind selber sich selber zu unterhalten.

00:07:17: außerdem pflegende Angehörige und Partner über eine Regel-Altersgrenze die nicht mehr bezeichnet wurde Ehegatten und Lebenspartner mit vorliegender voller Erwerbsminderung.

00:07:27: Und für alle anderen Mitversicherten wird ein sogenanntes Zusatzbeitrag erhoben in Höhe von zwei Komma fünf Prozent des Einkommens, das Erwerbstätigen E-Partners.

00:07:36: Also eine sehr komplizierte Lösung.

00:07:38: und zudem sollen noch die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung um dreieinhalb Euro pro Monat angehoben werden beziehungsweise für die private.

00:07:49: Ja, dass ist nicht wenig.

00:07:50: jetzt noch etwas was ich sehr umstritten finde denn es soll jetzt definitiv einer Erhöhung auch bei den Zuzahlungsbeträgen geben.

00:07:58: Bedeutet, um die Zuzahlung an die Preis- und Lohnentwicklung anzupassen ist eine Erhöhung der Zuzahlung im Fünfzig Prozent vorgesehen.

00:08:05: Bereits geltende Zuzahlungsbefreiungen und Härtefallregelungen bleiben aber unverändert.

00:08:09: hierbei bedeutet jetzt nochmal zum Beispiel hatten wir schon das Beispiel Rezepte genannt.

00:08:15: Das gab ja mit einer Rezeptgebühr von fünf Euro.

00:08:17: Fünftig Prozent mehr würde bedeuten zwei Euro fünftig also ein.

00:08:21: man hat eine zu Zahlung pro Rezept von sieben Euro fünfzig in Zukunft.

00:08:24: Außerdem soll es bei langwierigen Erkrankungen die Möglichkeit für eine Teilkrankenschreibung geben.

00:08:28: Das wird bestimmt extensiv genutzt werden, wenn Beschäftige das explizit wünschen von twenty-fünfzig und seventy fünfzig Prozent der Wochenstunden.

00:08:37: Eine positive Entwicklung unserer Meinung nach.

00:08:40: Es gibt keine Homöopathie mehr.

00:08:42: darüber hinaus sollen homöopathische Leistung nicht mehr als Satzungsleistung in der Krankenkassen erlaubt sein.

00:08:48: Die alle zwei Jahre möglichen Hautkrebsvorsorge für alle Erwachsenen sollen vom GBA überprüft und zielgenauer ausgerichtet werden, war ja auch im Stritten was der Nutzen wirklich ist.

00:08:56: jetzt vom Hautkreb Screening.

00:08:58: Und Festzuschüsse für Zahnersatz sollen um zehn Prozentpunkte gesenkt werden.

00:09:02: Härtefallregeln bleiben aber

00:09:04: bestehen.".

00:09:05: Was es mit der Zuckerabgabe habe ich nicht gefragt nachdem ich den Artikel zu Ende gelesen hatte.

00:09:09: Der steht nämlich gar nicht in dem Gesetz drin, aber es wurde ja immer so plakativ gesagt dass das kommen soll extra Gesetz geben.

00:09:17: Und das fand ich jetzt auch wieder so lächerlich, weil am Ende öffnet es einfach nur Tür und Tor dafür dass die Lobbygruppen das dann nochmal schön raus verhandeln können.

00:09:26: Was da konkret geplant ist?

00:09:28: eine Zuckerabgabe auf gesüßtere Tränke wie Limonaden und Kohle aber erst ab dem Jahr von bis zu den letzten Jahren.

00:09:34: Aber das soll über ein separates Gesetz geregelt werden also ob diese Mehreinnahmen überhaupt in den gesetzlichen Krankenkassen zugutekommen.

00:09:41: Am Ende ist hier noch nicht, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen?

00:09:47: Was ist unser Take dazu, Julia?

00:09:49: Zum Gesamtwerk.

00:09:52: Ich würde sagen zwanzig Prozent gut, achtzig Prozent sehr fragwürdig und ich glaube schon dass die Patientversorgung darunter leiden wird ehrlich gesagt.

00:09:58: Also ich finde wieder die No-Brainer wurden, die auch präventiv was ausrichten könnten wie eine Erhöhung von der Alkohol oder Tabaksteuer wurden einfach nicht berücksichtigt bzw wurde dann einfach wieder so stillschweigend unter den Teppich gekehrt da wo man wirklich etwas machen könnte das total bescheuert und dafür dann was sich schon vorher prognostiziert hatte das die EPA Sachen da wieder gekürzt werden, die jetzt gerade erst mal ein bisschen angelaufen ist.

00:10:20: Das führt ja alles wieder nur zur Doppelt-Therapie ne?

00:10:23: Weil dann wird irgendjemand... Da wird keiner mehr einen Befund reinstellen wenn es dafür kein Geld mehr gibt.

00:10:26: und selbst sie hätten's ja kürzen können auf den Euro oder weiß ich nicht, fünfzig Cent!

00:10:31: Aber wenns kein Geld für irgendeine Leistung gibt, macht das auch

00:10:33: keiner.

00:10:34: Ja man hat halt das Gefühl des Gesundheitsministeriums ist so ein kleiner Sandkasten wo man immer versucht eine kleine Sandburg zu bauen und die macht man aber auch im nächsten Schritt direkt wieder kaputt.

00:10:43: Ich weiß auch nicht irgendwie unglaubwürdig

00:10:47: Ich versteh das nicht, weil es ja Geld spart.

00:10:49: Das versteht man ja nicht.

00:10:51: Wenn ich ein Labor vom Hausarzt in der Akte drin hab, dann sehe ich einen Mehrwert davon und gucken, ob eine Nierenfunktion eingeschränkt ist oder was weiß ich?

00:10:59: Und muss mich selber noch mal machen!

00:11:00: Und die Menschen ... Es gibt schon einige Patienten, die sich daran gewöhnt haben und auch mal sagen, so sehen sie das denn nicht in meinem Ort.

00:11:07: Dann guckst du die Epa rein, dann haben sich Leute bemüht, insbesondere Ärztinnen und Ärzte da zu befüllen und so ein Konzept zu erstellen.

00:11:16: wenn dieser Anreiz jetzt genommen wird, es wird keiner mehr machen.

00:11:19: Sondern dass jeder Radiologelehrte aktuell die befunden rein?

00:11:21: Das würde einfach dann nicht mehr passieren!

00:11:23: Schade!

00:11:24: Du hast ja aber trotzdem noch was anderes erlebt.

00:11:26: Julia möchtest du da noch etwas zu berichten?

00:11:29: Vielleicht nur am Rande?

00:11:31: kurz weil wir jetzt auch nochmal über die Zuckersteuern besprochen hatten, die er hoffentlich doch kommen soll.

00:11:36: Ich war jetzt am Wochenende in Hannover gewesen auf der Hauptversammlung von Marburger Bund.

00:11:42: Der trifft sich hier zweimal im Jahr mit allen Landesverbänden und schaut mal, was bei der Politik man wieder auf die Agenda geschrieben werden soll.

00:11:49: Vielleicht hat es der eine oder andere auch schon gesehen.

00:11:51: Aktuell setzt man sich doch eher für präventive Themen ein.

00:11:54: Und auch hier ging es nochmal um vor allem Kinder- und Jugendschutz insbesondere im Hinblick auch auf Social Media und Alkohol.

00:12:03: Da hat der Marburger Bund v.a.

00:12:05: Schlagzeilen geschlagen ... mit der Aussage, der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke soll ausschließlich in lizenzierten spezialisierten Verkoffsstellen sogenannten Alkoholshops erfolgen.

00:12:16: Mal gucken es gab natürlich noch deutlich mehr was man beschlossen hat wofür man sich einsetzen möchte.

00:12:21: aber das ist doch wieder so der Reiner wie der Felix so gerne sagt der jetzt eben publik gegangen ist.

00:12:28: ich finde nach wie vor immer eine schöne Veranstaltung hat dann doch mal das Gefühl auch aktiv ein bisschen an der Gesundheitspolitik mitgestalten zu können.

00:12:36: Aber ich muss sagen, wie gesagt.

00:12:38: Ich schätze das sehr und ich war auch noch mal bei so einem Dialogforum von der Bundesärztekammer dann gewesen am Montag.

00:12:45: Das ist schon cool irgendwie auch die direkten Einblicke zu bekommen.

00:12:48: aber ich bin schon irgendwie mit ein bisschen bedrückter Stimmung ehrlich gesagt wieder heimgefahren weil auch das was wir euch jetzt ja gerade schon erzählt hatten mit dem VKV-Beitragsstabilisierungsgesetz.

00:13:01: Man hat nicht wirklich die Hoffnung des... Wie sich gerade was zum Guten wendet, muss man ganz ehrlich sagen.

00:13:07: Deswegen hier vielleicht nur der Appell Leute engagiert euch wirklich egal in welchem Gesundheitsberuf ihr arbeitet weil ihr findet Gehör in eurem Berufsgruppen.

00:13:16: sicherlich wenn ihr Lust habt nach wie vor bei Marburger Bund Test mitzumachen sagt immer gern Bescheid.

00:13:20: An dieser Stelle bleibt mir nichts anderes mehr übrig Julia als zu sagen dass ich immer wieder bewundere wie sehr du dich engagierst.

00:13:25: und auch im Hinblick auf das Event das wir noch mal im Auto eingeben liebe ich wirklich wie sehr Du Dich engagierest insbesondere beim Marburger Bund und natürlich auch hier im

00:13:34: Podcast.

00:13:35: Und was wir auch auf jeden Fall lieben, sind Kinder eine ganz besondere Gruppe in unserem Gesundheitssystem die hier einfach tatsächlich sehr zu kurz gekommen ist bis jetzt in unserem Podcast.

00:13:46: deswegen werden wir sie heute genau dieser kleinen Gruppe widmen und haben dann eben auch im Verlauf noch ein ganz besonderes Interview für euch vorbereitet.

00:13:58: Schon für manchen Erwachsenen ist ein Krankenhaus ein Ort, der eher mit unschönen Assoziationen wie Leid und Langeweile behaftet ist.

00:14:04: Doch wie gruselig ein Krankenhause dann erst für ein Kind sein muss können wir nur mutmaßen.

00:14:09: Wieso?

00:14:09: Wenn

00:14:10: Menschen einem auf einmal immer wieder pieksen wollen und man seinen Zimmer auf einmal mit jemandem fremden teilen muss?

00:14:15: wenn Kinder schon Krankenhauserfahrung sammeln müssen dann doch wenigstens so dass sie verstehen was um sich herum passiert und keine Angst haben müssen wenn man eigentlich nur versucht ihnen zu helfen.

00:14:27: Zum Glück gibt es die Aktion Kinder im Krankenhaus, kurz ARKIC.

00:14:31: Die sich für die Rechte von Kindern in den Krankenhaus einsetzt und eine kindgerechte Umgebung und Abläufe ermöglicht.

00:14:37: Und wenn Mama und Papa mal kurz nicht bei ihren Kindern im Krankenhause bleiben können oder Langeweile aufkommt?

00:14:42: Kein Problem.

00:14:43: auch dafür haben sich die Mitglieder von ARKIG etwas einfallen lassen!

00:14:47: Sehr schön.

00:14:48: da bin ich mal gespannt liebe Julia was du davor bereitet hast.

00:14:50: Ja Felix Ich bin ja zum glück immer da rum herum gekommen ins Krankenhaus zu müssen Aber du musst es als Kind ja leider tatsächlich mal im Krankenhaus behandelt werden.

00:15:00: Wie ist dir dieser kleine Ausflug im Urlaub auf Mallorca im Gedächtnis geblieben?

00:15:05: Ja, sehr präsent natürlich weil ich war schon relativ alt nämlich fünf Jahre und wir sind glaube ich das erste Mal ein Urlaub geflogen damals auf die schöne Insel Mallorcar.

00:15:14: Das war damals kein Urlaub offen Ballermann sondern einen Urlaub mal zum Abspannen Ich glaube insbesondere für unsere Eltern.

00:15:19: Julia war da auch schon auf der Welt Und noch etwas kleiner.

00:15:23: aber Ich kann mich eigentlich nur daran erinnern, dass ich mich extrem davor gedrückt habe ins Krankenhaus zu kommen und mich in so einem Schrank versteckt hab.

00:15:29: Weil ich Bauchschmerzen hatte und dann in soem... ...Schrank saß und da halt unbedingt nicht hin wollte.

00:15:33: Und danach ist ja eine lebenslange Lüge mir wiederfahren!

00:15:37: Und zwar hat unsere Mutter ja lange beteuert, dass sie ja mit dabei war bei der Operation und mein Lindarm hätte ausgesehen wie ne Salamischeibe.

00:15:45: Ja das war ne Lügel Sie waren nicht dabei bei der Operation.

00:15:48: Woran ich mich auch noch erinnern kann, ist die Bronüle sah aus wie eine Mandarine.

00:15:52: Als hätte mir jemand so eine Mandarina in den Arm gesteckt.

00:15:54: Du weißt du von dem Butterfly oder von der zwei Flügelchen?

00:16:00: Ja!

00:16:00: Da für mich aussah es mit einem Mandarin auf den Arm geklebt und ich habe mein Essen nicht gegessen, hat Julia übernommen.

00:16:06: Ja dafür war ich immer zur Stelle.

00:16:08: aber

00:16:09: hast du das damals eigentlich begriffen?

00:16:10: was passiert?

00:16:12: Ich kann jetzt gar nicht

00:16:12: mehr sagen Alter, das war ja

00:16:14: vor fünfzehn Jahren

00:16:17: Felix ist zwanzig grad erst geworden.

00:16:20: Ja, war zwanziger an ungefähr.

00:16:22: Aber Wahnsinn was einem dann im Kopf bleibt eigentlich und wie man halt ... Du warst super klein aber wie man es einfach gar nicht versteht, was da passiert.

00:16:29: Was ich auch noch weiß das hat Oma und Opa zuhin geflogen sind.

00:16:33: Das weiß ich auch nur.

00:16:34: Und

00:16:34: dass du deinem Beifall noch hast?

00:16:35: Ich wollte gerade sagen das war eigentlich das dramatischste in der Geschichte.

00:16:39: Da habe ich mit meinem Papa am Meer gespielt ist der ins Meer geplumpst.

00:16:42: Naja, wir kennen die Behandlung von Kindern ja auch zum Teil noch aus der Uniklinik wo wir gearbeitet haben, wo wir ja auch häufiger mal minderjährige Patientinnen hatten.

00:16:50: und man sieht schon immer wenn man über Stationen läuft auch vom Farbkonzept her alles ein bisschen anders, die Strukturen sind etwas anders Und ich zumindest empfand die Stimmung auch einmal als etwas besser.

00:17:00: tatsächlich weil es doch einfach netter und fröhlicher ist und man halt schon versucht einfach eine kindgerechte Umgebung zu schaffen.

00:17:10: Da ist eben gerade die Aktion Kinder im Krankenhaus nicht ganz unbeteiligt daran.

00:17:15: Und deswegen wollen wir uns die heute mal genau anschauen und euch da draußen vorstellen.

00:17:20: Gegründet wurde diese Vereinigungen im Jahr nineteen sechzig im schönen Frankfurter Main, und das Aktionsbindendes Kind im Krankenhaus wurde umgenauzt sein von einer Frankfurte Frauengruppe unter der Leitung von ihrem Volker ins Leben gerufen, um die Situation kranker Kinder und ihre Eltern in dem Krankenhaus zu verändern.

00:17:39: Damals betrat Akig mit dieser Eltern-Initiative Neuland und ist somit eine historische, wenn nicht sogar die erste Elternselfshilfegruppe der Bundesrepublik.

00:17:48: Seit seinem Bestehen hat es sich den Gesichtspunkt der Kinder zu eigen gemacht.

00:17:53: Das Engagement ist natürlich das sich ehrenamtlich für die Rechte von Kindern im Krankenhaus einsetzt – dabei spielt das Alter, das Krankheitsbild oder auch die Herkunft der Kinder natürlich keine Rolle!

00:18:04: Sie möchten dauerhaft Voraussetzungen schaffen um seelische Schäden vom Kind abzuwenden.

00:18:11: Die Leistungen, die er abbracht werden, hängen ganz von dem Ort ab.

00:18:14: Wo sie aktiv sind also von den Projekten, die vor Ort betreut werden und reichen von Betreuungsübergesuchtdienst bis hin zum Bücher, bis zu Büchern, die zur Verfügung gestellt werden.

00:18:25: aber es gibt auch den Archik-Rettungsteddy und auch noch viele Aktionen mehr.

00:18:29: Genau!

00:18:30: Und das muss ich sagen war für mich so ein kleiner Superbrainer jetzt in dieser Folge weil den Rettungsteddy... Ich kenne ihn aus dem Rettungsdienst auch und habe den ja schon häufiger gesehen auch wenn Kinder in die Notaufnahme kommen.

00:18:41: Mir war das nicht bewusst, dass Akig diese Initiative in Frankfurt ins Leben gerufen hat.

00:18:46: Und dann an die verschiedenen Rettungsdienstträger zum einen die Teddybären verteilt, die eben die Kinder ein bisschen abholen sollen auf dem Weg ins Krankenhaus.

00:18:53: und da wird auch direkt eine Infoproschüre noch ausgehändigt mit Infos zu kontakten wenn man halt ... Unfälle passieren leider immer zu den ungelegensten Zeitpunkten als Elternteil dann Unterstützung braucht oder vielleicht einfach Informationen über weitere Abläufe benötigt.

00:19:11: Darüber hinaus orientiert sich Akik mit seinen Projekten und Werten an einen international bekannten Charter.

00:19:17: Und die stellen wir euch jetzt auch noch mal vor, um zu verstehen wie wichtig ihre Arbeit ist.

00:19:21: Denn nicht nur im Rahmen von medizinischen Maßnahmen gilt das Kinder keine Kleinerwachsenden sind sondern sie brauchen eine kindgerechte Behandlung und eben ein etwas anderen Umgang.

00:19:33: Pfeilklinisch hilft eben der Krettungstady aber am Krankenhaus braucht es einfach noch ein bisschen mehr Support.

00:19:38: Da gibt es Grundsätze, Charter, und das umfasst insgesamt zehn Artikel über Rechte von kranken Kindern und Jugendlichen, die während einem Krankenhausaufenthalt berücksichtigt werden sollen.

00:19:53: Und insgesamt von zwölf internationalen Kinder- und Krankenhausinitiativen darunter auch Akig verfasst wurden.

00:19:59: Diese zehn Artikel wurden mit der Gründung des Dachverbandes Each European Association for Children in a Hospital als Each Charter bekannt und sind inzwischen von führenden Medizin- und Pflegeverbänden

00:20:10: anerkannt werden euch das auch ganz noch mal visuell auf Instagram natürlich zur Verfügung stellen mit kleinen süßen Illustrationen.

00:20:19: Als endlich geht es eben bei diesen Artikeln schon da drum, dass der Transport ins Krankenhaus kindgerecht gestaltet wird im Stichwort Rettungstady.

00:20:29: dann geht es darum, dass die Rechte von Kindern natürlich im Krankenhaus berücksichtigt werden.

00:20:34: Auch da soll natürlich gelten, dass man gemeinsame Therapiekonzepte erarbeitet und nicht einfach nur über den Kopf hinaus entschieden wird.

00:20:42: Es geht darum, dass natürlich Eltern ermöglicht wird auch mit aufgenommen zu werden als wichtigste Bezugspersonen.

00:20:49: dann soll natürlich bei keinem erfolgen aber unnötige medizinische Maßnahmen sollen natürlich nicht vollzogen werden.

00:20:57: man soll körperlichen und seelichen Stress vermeiden es soll der kindgerechten Umgebung verbunden werden.

00:21:03: also wir haben schon angesprochen vielleicht etwas untere Farbkonzepte die Möbel sollen entsprechend sein.

00:21:09: auch das Personal wird speziell geschult.

00:21:11: Ich denke, was gerade auch bei Kindern in der Pubertät sehr wichtig ist.

00:21:15: Dass natürlich auch da auf die Privatsphäre große Rücksicht genommen wird und dass eben durch das ganze Team sichergestellt wird.

00:21:24: Einen Aspekt den ich hier noch ganz spannend fand und den ich mir vielleicht früher gewünscht hätte als ich damals auf Mallorca war und im Sterben lag wäre eine Bewertungsmöglichkeit gewesen um dann für Kinder die nach mir kommen angenehmer zu machen.

00:21:39: also insbesondere werde ich ja nicht der Einzige gewesen sein, der Deutschsprach in Mallorca war.

00:21:45: Da gibt es bestimmt auch ein Dolmetscher-Service oder hätte es vielleicht gegeben weil das ist ja ein beliebtes Auswanderergebiet auch und das wäre natürlich gut einfach dass man hätte da Feedback geben können um auf was zu verbessern.

00:21:56: Das fand ich nämlich bei der Recherche auch ganz spannend, dass da eben sehr viel Wert auf Partizipationen auch Empowerment von Kindern gelegt wird und da gibt es tatsächlich auch noch verschiedenste Vorlagen wie dann eben so Bewertungssysteme Kindern ermöglicht werden sollen.

00:22:11: Also zum einen kann man durch verschiedene Fotos, die Kinder eben machen können oder Sammelboxen oder auch eine Wünschewand ihre Kritik äußern aber auf Verbesserungswünsche dalassen.

00:22:22: und was ich z.B.

00:22:23: auch ganz spannend fand dass es teilweise tatsächlich auch Briefe gibt die direkt an den Direktor der Klinik oder in die Geschäftsführung dann weitergeleitet werden.

00:22:33: also sehr ehrlich und ich denke auch sehr wichtig das man natürlich die Betroffenen dann auch eine Stimme gibt.

00:22:39: So, und jetzt kommen wir dann auch schon direkt zu unserem heutigen Interview mit Karin Schmidt.

00:22:44: Die Vorsitzende von ARKIC hier in Frankfurt.

00:22:46: Wir freuen uns ja, dass sie sich so einem Interview heute breiterklärt hat!

00:22:51: Dann sage ich mal Hallo und herzlich willkommen bei uns im Podcast heute liebe Karin Schmitt.

00:22:55: Du bist ja stellvertretend im Auftrag von ARCIC heute hier im Aufmesserschneide-Podcast.

00:23:01: Vielleicht kannst du dich unseren Zuhörerinnen gerade einmal kurz persönlich vorstellen?

00:23:07: Ja, das mache ich sehr gerne.

00:23:08: Herzlichen Dank!

00:23:11: Ich bin seit zwei Tausend und Zwei

00:23:14: bei

00:23:14: ARCHI-Kraktion Kind im Krankenhaus hier in Frankfurt mitgliedt.

00:23:20: Mein Name ist Karin Spitt.

00:23:22: wir haben vier Kinder sind alle schon erwachsen.

00:23:26: Und ja als der dritte geboren wurde hatte ich mir eigentlich vorgenommen etwas zu tun war alles gut gegangen?

00:23:32: Dann habe ich aber schnell gemerkt, mit drei kleinen Kindern geht schon so dass ich da mir nicht ganz viel andere Zeit nehmen soll.

00:23:39: Aber als dann der vierte auch die Welt kam und das Stillen fertig war, habe ich gesagt so jetzt aber ran.

00:23:44: Und dann hab' ich für meine ersten Einsätze tatsächlich immer ein Babysitter suchen müssen.

00:23:49: Bin nur abends hin was man bei Frühchen oder früh geborenen Kindern ja auch gut tun kann.

00:23:55: So bin ich eingestiegen bei ARCHIC und habe Kinder angefangen zu betreuen.

00:24:01: Wie bist du denn eigentlich auf Arkeek aufmerksam geworden?

00:24:03: Hattest du da selber Kontakt gehabt damals schon, als du entbunden hattest zum Beispiel im Krankenhaus oder woher kanntest du Arkek.

00:24:12: Nein ich hatte überhaupt keinen Kontakt weil das große Glück hatte dass eben keine Unterstützung notwendig war aber eben auch dadurch dieses Gefühl da war ein großes Glück zu haben.

00:24:23: und mir wart bewusst also selbst wenn man Kinder bekommt sieht man ja auch, was trotzdem so in einem Krankenhaus alles sich bewegt.

00:24:35: Da habe ich gedacht, da muss ich etwas tun und hatte mir eigentlich vorgestellt...

00:24:44: Das

00:24:45: habe ich so schön vorgestellt, hinzugehen alltag!

00:24:48: Und das ist tatsächlich uns heute noch mindestens bei jedem zweiten der zu uns kommen will.

00:24:54: Der Fall dass sie sagen, ach ich hab ein bisschen Zeit Ich würde gerne Kinder im Krankenhaus vorlesen.

00:25:00: Also es ist tatsächlich gar nicht ungewöhnlich.

00:25:04: Spannend, schön!

00:25:05: In welchem Krankenhaus warst du dann initial gewesen in Frankfurt?

00:25:10: Ich bin mit einer Kollegin in die Uniklinik

00:25:13: gegangen

00:25:14: weil dort eine große Frühchenintensivstation ist und er hat gesagt komm noch mal mit ich zeig dir das mal da kannst du schauen ob das für dich was für dich ist.

00:25:25: Und sie hat mich da ganz freundlich eingeführt und mir auch so ein bisschen die anfängliche Angst genommen, weil natürlich mit so ganz kleinen Wesen hat kannte ich mich überhaupt nicht aus.

00:25:34: Trotz meiner vier Kinder war das schon was ganz Besonderes.

00:25:39: Das kleine Mädchen, was ich da betreut habe, hat sofort meinen Herz ergriffen.

00:25:44: Ich hab gesagt, wenn es das Einzige ist, was Dann hatte es schon einen Sinn, warum ich hierher gekommen bin.

00:25:53: Weil dieses Kind hat mir so viel zurückgeschenkt.

00:25:55: Das war sehr berührend.

00:25:58: Das klingt wirklich sehr schön!

00:26:00: Wie kann man sich denn so eine Arbeit dann vorstellen im Krankenhaus?

00:26:04: Kommen die Eltern auf euch zu oder geht ihr aktiv rum und fragt einfach nach wer vielleicht gerade Lust hat oder wer vielleicht auch mal Entlastung braucht in einem wahrscheinlich ja dann auch für die Eltern emotional belastenden Krankenhausaufenthalt?

00:26:19: Ja, es sind tatsächlich ganz viele verschiedene Gründe warum und wie wir in ein Krankenhaus kommen.

00:26:25: Also was wir definitiv nicht machen, wir gehen nicht einfach hin also und wir gehen dich einfach in irgendein Zimmer.

00:26:32: das heißt wir werden gerufen für die Einzelbetreuungen dass wenn Eltern signalisieren oder Krankenschwestern merken hier ist eine Familie überfordert oder hier kommen so selten die Eltern, Mutter, Vater, Verwandtschaft und besuchen das Kind.

00:26:49: Das sind ja Alarmsignale unternehmen neben den Mitarbeiter der Klinik Kontakt zu den Eltern auf.

00:26:56: Das heißt, das machen manchmal sind es die Ärzte aber ganz oft auch die Krankenpflege, die das natürlich sehr schnell wahrnimmt wenn eine Mutter überfordert ist.

00:27:05: Man sagt es auch eher einer Krankenschwester, wenn man in Noten als einem Arzt und dann ist es so dass sie sich an uns wenden.

00:27:13: also wenn die Krankenschwestern Sagt, ich kenne hier A-Cake.

00:27:18: Die machen ehrenamtlich einen Besuchsteams im Krankenhaus.

00:27:20: Könnten Sie sich denn nicht vielleicht vorstellen, dass sie sie unterstützen?

00:27:24: Und wenn die Eltern sagen ja dann fragen die wollen sie sich melden oder sollen wir Bescheid sagen und so wird unser Kontakt aufgebaut.

00:27:33: Wir erhalten entweder ein Anruf oder eine E-Mail mit ein paar Informationen.

00:27:40: Wir haben bei uns alle, sind wir Mitglied bei ARKIC und jeder der hier ein Kind besucht muss ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

00:27:51: Und auch eine Masernbescheinigung.

00:27:52: das ist ja in Deutschland Pflicht.

00:27:55: Wenn das vorliegt dann gibt es Probetermine und können die neuen Interessenten oder Kollegen zu den Kindern ins Krankenhaus gehen.

00:28:05: Manchmal wünschen sich die Eltern einen Kontakt ein erstes kennenlernen.

00:28:10: Manchmal ist aber die Not so groß, dass sie froh sind wenn Sie nicht hin müssen und dann muss die Krankenschwester oder der Krankenpfleger uns das Kind zeigen und die Gegebenheiten erklären.

00:28:26: Und bist du dann hauptsächlich in der Funktion auf das Kind aufzupassen um zum Beispiel vorzulesen?

00:28:31: Oder dürft ihr quasi auch mal zusammen in die Cafeterie gehen oder rausgehen?

00:28:36: kümmert ihr euch vielleicht auch einfach mal um die Geschwister, wenn sie da sind und man es gefühlt hat.

00:28:40: Die kommen zu kurz?

00:28:40: oder ist das wirklich eher für die kleinen PatientInnen, die dann im Krankenhaus sind?

00:28:47: Du hast eigentlich alles genannt!

00:28:49: Also wir machen's ganz, ganz breit gefächert.

00:28:51: Wir gehen wirklich von null bis achtzehn.

00:28:53: Das heißt, wenn wir kleine Frühchen haben betreuen wir die Kängur mit ihnen.

00:28:57: Wir betreue kleinere oder größere Kinder ins Spielzimmer wenn es denn eine Spielzimmer Betreuung gibt, das ist auch in jedem Krankenhaus unterschiedlich.

00:29:06: Wir besuchen die Kinder am Bett oder wir machen mit ihnen gemeinschaftlich was?

00:29:11: Wenn sie so weit mobil sind, dass Sie mal raus können dann gehen wir auf den Spielplatz

00:29:17: der Klinik

00:29:19: oder wir gehen in den Innenhof oder was auch immer gerade angesagt ist aber wir bleiben komplett auf dem Klinikelände.

00:29:26: nur dort sind wir versichert.

00:29:28: Das heißt, wir machen alles das was ein normaler Besuch eben auch machen würde.

00:29:33: Aber wir füttern nicht!

00:29:35: Wir wickeln nicht und wir machen keine pflegerischen Maßnahmen.

00:29:38: Auch dafür sind wir nicht versichert.

00:29:40: Und das ist auch sehr kompliziert.

00:29:42: Es wäre bei Krankenkindern eben auch sehr unterschiedlich und von daher ist es ganz klar geregelt.

00:29:48: Wir machen das was die Oma-Otante Nachbarin eben auch Und wir bleiben auf dem Klinikgelände gerne auch mit Geschwistern.

00:29:56: Also logisch ist es, der wichtigste Mensch am Bett eines Krankenkindes ist die Bezugspersonen, die persönliche Mama, Papa, Oma Tante wie auch immer und nur wenn die nicht können dann steigen wir ein.

00:30:10: Und tatsächlich hat jetzt neulich mal jemand zu mir gesagt naja ich spreche eigentlich lieber vom bürgerschaftlichen Engagement und habe ich gesagt kann ich verstehen aber bei uns in unserem Zusammenhang Ist das Wort Ehrenamt doch passender?

00:30:25: Denn es ist für uns eine große Ehre, dass die Eltern unsere Kinder anvertrauen.

00:30:31: Auch nicht selbstverständlich.

00:30:32: klar natürlich.

00:30:33: Ganz genau.

00:30:34: So belastenden unter Umständen akuten Situation ja auch.

00:30:39: Ja also ich habe das mit... Ich hab' für mich gefragt ob ich als junge Mutter Das hätte zulassen können, dass jemand Fremdes zu meinem Kind geht.

00:30:51: Also ich glaube das ist ein großes Vertrauen was uns entgegen gebracht wird.

00:30:57: natürlich ist es auch manchmal so dass die Eltern sagen na wenn die Schwester oder der Arzt mir sagt das ist wunderbar oder dem können sie vertrauen dann versuche ich das.

00:31:08: ja Es gibt auch immer mal wieder Eltern die zwei dreimal Besuche von uns brauchen und dabei bleiben Und erst mal schauen, wie reagiert mein Kind auf diese Betreuungspersonen?

00:31:20: Wenn die Besucher länger sein müssen.

00:31:23: Aber an sich ist es ... Ja, ich find's immer ganz besonders, dass wir hingehen

00:31:27: dürfen.".

00:31:28: Ich stell mir das auch für euch sehr emotional herausfordernd unter Umständen vor.

00:31:34: Ich meine gerade kleinere Kinder, die ja dann doch vielleicht auch über eine längere Zeit manchmal im Krankenhaus sein müssen und man die dann über einen längeren Zeitraum betreut.

00:31:43: Man baut ja wahrscheinlich doch irgendwo eine Beziehung auf.

00:31:47: Ist es denn, ich sag mein Anführungszeichen erlaubt auch danach wenn die Kinder entlassen sind noch Kontakt zu halten oder ist das eher nicht gewünscht und trennt ihr das ganz klar dann mit der Entlassung ab?

00:32:01: Tatsächlich spannend weil wir eben gerade darüber gesprochen hatten.

00:32:05: Eine Kollegin, die jetzt schon über zwanzig Jahre bei ARCIC ist, die erklärte einer jungen Kollegin grade Das ist natürlich nicht gleich mit Entlassung des Kindes.

00:32:16: emotional einfach so ein Schnitt gemacht werden kann.

00:32:20: Und manchmal rufen die Eltern einen auch noch mal an oder schicken ein Foto, oder ein kleines Video wenn ein Kind was man vielleicht drei Monate als Frühchen betreut hat irgendwann die ersten Schritte geht oder so das ist ja auch toll.

00:32:34: aber irgendwann muss man auch die Kinder loslassen weil es kommen ja neue die auch genauso viel unsere Aufmerksamkeit brauchen.

00:32:42: und natürlich müssen wir dann auch manchmal Entwicklungen begleiten, die nicht ganz so einfach sind.

00:32:50: Und dann ist es gut wenn man sich das ein bisschen ja angewöhnt ist.

00:32:56: vielleicht das falsche Wort aber dass wenn man ein bisschen geübt hat Dann auch ein Kind wenn es gesundet ist oder gut versorgt wieder in der Familie ist dann gehen lässt.

00:33:07: Ja weil es warten neue Kinder auf einen die Kinder genauso gerne die volle Aufmerksamkeit haben möchten.

00:33:15: Und wie sieht die Ausbildung bei euch aus?

00:33:16: Also darf man direkt quasi zu allen Kindern hin.

00:33:19: oder gibt es besondere Vorbereitungen, wenn man jetzt zum Beispiel du hast angesprochen auf eine Frühchenstation geht.

00:33:25: Dass man erst mal mitgenommen wird oder wie wird man da herangeführt auch an dem Besuchsdienst.

00:33:32: Wenn wir jetzt neue Interessenten haben, die sagen auch ja ich möchte gerne Kinder im Krankenhaus besuchen und dann nehmen Wir suchen wohnortnah eine Klinik aus und wohnen Kollege auch vielleicht Zeit hat jemandem mitzunehmen.

00:33:47: Dann können Sie sich das anschauen, dann dürfen sie es mal ausprobieren.

00:33:51: Schweigepflichtdatenschutz und diese Dinge müssen Sie mir schon vorher unterschreiben.

00:33:55: Dann dürfen Sie sich dass angucken Führungszeugnis beantragen Und dann gehen wir hin, damit Sie das kennenlernen.

00:34:03: Dann können sie natürlich alles fragen.

00:34:05: Wir haben keine extra Ausbildung.

00:34:08: Aber klar ist natürlich bei so ganz kleinen Frühchen zum Beispiel Dass die Krankenschwestern dann erklären oder die Pflege oder ein Mediziner was genau jetzt gemacht werden darf Was nicht?

00:34:20: Es ist immer so dass wir sofort klingeln dürfen wenn wir eine Frage haben komisch ist, irgendwas piepst was mich beunruhigt.

00:34:29: Dann klingel ich die Krankenschwester weil das ist ihre Aufgabe sich um das Kind zu kümmern und wir sind einfach der unterstützende Part, der einfach die Zuwendung dem Kind schenkt haben immer einmal im Monat hier ein regelmäßiges Treffen, eine Betreuerrunde in der sich alle miteinander austauschen können und hier kann man alles reden und fragen weil wir ja alle die Schweigepflicht unterschrieben haben.

00:34:57: Und wenn wir rausgehen dann bleibt es eben hier.

00:35:00: Das ist das Wichtige, dass man auch losgelöst davon sein kann.

00:35:05: Manchmal laden wir uns Experten ein.

00:35:08: Wir hatten mal einen Klinikchef, der hat über Impfen erzählt oder wir hatten meine Seelsorgerin bei uns die uns auf ihre Sicht mal mitgeteilt haben Denn manchmal sind diejenigen, die im Krankenhaus arbeiten kriegen eher was mit Dass eine Familie eine Unterstützung braucht als vielleicht die Pflege Jemand anders.

00:35:26: und so haben wir unsere Strukturen erklärt.

00:35:29: Bei manchmal kommt eine Mail, ja, wir würden gern morgen früh um zehn müsste jemand mal kommen.

00:35:34: Und also dann haben die das gar nicht verstanden.

00:35:37: dass wir das ehrenamtlich machen ist wie erst Mal in den Teams gucken müssen.

00:35:40: wer hat denn Zeit?

00:35:42: Wer passt zu diesem Kind?

00:35:43: Wer hat schonmal ein Frühchen?

00:35:44: oder wer hat schon mal einen Dreijährigen betreut?

00:35:47: oder wer war schon einmal in Höchst auf der Kinderchirurgie?

00:35:51: Ja Wir sind halt überall in den Kliniken wo Kinderklinik drauf steht also Klinik für Kinder und Jugendmedizin, richtig gesagt.

00:35:59: Und jede Kliniek ist anders.

00:36:02: Jedes System funktioniert anders.

00:36:04: natürlich uns eint alle dass wir den Kindern die bestmögliche Versorgung angedeihen lassen wollen das wir nach der Rechte von Kindern im Krankenhaus im Blick haben usw.

00:36:17: ihre Privatsphäre achten.

00:36:19: Das ist das was wir sozusagen alle gemeinsam haben.

00:36:23: aber jede klinik hat so ihre ganz besonderheiten.

00:36:26: Du hast ja schon angesprochen, gerade auch Kinderchirurgie ist eine Station wo ihr vertreten seid.

00:36:30: Natürlich Kinderheilkunde, Ruhiginstationen.

00:36:33: Seid ihr eigentlich auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie?

00:36:38: Nein da sind wir tatsächlich nicht weil das ist ein Bereich der es hoch sensibel und er ist auch

00:36:45: sehr

00:36:46: ausgebildet.

00:36:47: und dann kann man mit einem ganz gut gemeinten Satz auf Arbeit von einer Woche oder von einem Monat umschmeißen.

00:36:55: also Wir haben den Kontakt in so weit, dass wir mit dem Psychologen immer mal auch in Kontakt treten können.

00:37:03: Wenn wir mit einer belastenden Situation konfrontiert werden wenn wir mal eine Not haben dann können wir die fragen.

00:37:11: es kommt auch mal vor das sie sagen habt ihr ein schönes Buch für uns oder sowas.

00:37:16: aber betreuen tun wir diese Kinder nicht

00:37:20: ist ja auch gut durchdacht da muss man sagen aus dem Hintergrund beleuchtet.

00:37:23: auf jeden Fall macht das Sinn.

00:37:26: Du hast es ja eben schon mal angesprochen.

00:37:28: Die Kinderrechte sind ja auch vor allem ganz, ganz wichtig und stehen ja auch im Fokus von A-Kick weil ihr richtet euch auch nach den internationalen Leitlinien der, sagt man Itch Charter oder EACH Charter?

00:37:40: Ja, Itchcharter.

00:37:44: Ihr werdet das sicherlich ja auch in eurem... ehrenamtlichen Alltag umsetzen, habt ihr denn nach außen außerhalb vom Krankenhaus auch eine Wirkung auf die Politik?

00:37:53: Habt ihr das Gefühl, ihr könnt auch außerhalb des Krankenhauses auf Kinder aufmerksam machen und auf ihre Rechte im Krankenhaus.

00:38:02: Ja politische

00:38:03: Arbeit ist ja natürlich schon noch ne ganz andere Hausnummer.

00:38:08: Die Verhältnisse ändern sich auch ständig und man muss sehr da beweglich sein.

00:38:14: Tatsächlich nimmt die Arbeit im Krankenhaus sehr viel Raum ein, aber wir haben auch einen Dachverband der auch hier glücklicherweise in Frankfurt sind.

00:38:23: So dass ich da mitarbeiten darf.

00:38:26: und die Rechte von Kindern im Krankenhause das sind ja die E-Charter ist ja europäisch European Association for Children in Hospital and Health Care.

00:38:38: Das ist tatsächlich auch hinzugefügt worden, weil uns ganz klar es gibt darüber hinaus vom Krankenhaus in den anschließenden Heilbehandlungen im Vorfeld die Rettung.

00:38:50: Also alles muss hand-in-hand gehen wenn wir eine optimale Versorgung von verunfallten oder traumatisierten Kindern haben wollen.

00:38:59: Natürlich ist klar, ein Kind soll nur ins Krankenhaus, wenn's wirklich notwendig.

00:39:03: Das muss man heute aber gar nicht mehr sagen, weil die werden ja auch oft zu schnell nach Hause geschickt.

00:39:07: Manchmal sagt das ging jetzt immer wie ein Galopp.

00:39:13: also von daher politisch wenn wir die Möglichkeit haben irgendwo einen Reporter zu haben der uns zuhört dann bringen wir natürlich immer wieder an dass Kinder in Kliniken für Kinder und Jugendmedizin gehören und zwar von null bis achtzehn.

00:39:28: Und da brauche ich am drei zehn vierzehnjährigen nicht sagen nur weil er großer Junge ist oder schon sehr erwachsen wirkender junge Dame

00:39:37: ist.

00:39:37: Es sind eben trotzdem Jugendliche und die brauchen Personal, die dafür ausgebildet sind in dieser Altersklasse auch die Menschen zu versorgen.

00:39:48: Und da kann ich nicht sagen naja du wiegst jetzt halb so viel wie Erwachsener Mann von vierzig dann kriegst Du die halbe Tablette.

00:39:54: das ist ja eben nicht die Realität Und deswegen ist es sehr, sehr wichtig die Menschen darauf aufmerksam zu machen.

00:40:02: Natürlich kann Mandel-OP auch in einer normalen Klinik gemacht werden und wenn mein HNO das macht dann kann ich entscheiden.

00:40:10: aber auf der anderen Seite möchte ich einen Chirurgen haben ein Kinderchirurge haben, der seinen Handwerk gut versteht für spezielle OPs.

00:40:19: Ich kann aber nicht ... Der kann da nicht sitzen und das täglich Brot machen.

00:40:24: die anderen Ja, also der muss jeden Monat sein Geld kriegen und deswegen gehört auch jedes Kind was chirurgisch operiert wird zu einem Kinderchirur.

00:40:32: Wenn ich natürlich irgendwo auf dem ländlichen Bin und die nächste Chirurgie hundzwanzig Kilometer weg ist und ich habe etwas, was nicht warten kann dann muss sich das so nehmen wie es kommt.

00:40:43: aber wenn ich die Chance habe eine Versorgung hinkriegen kann wo ein Fach Mensch sitzt Dann sollten wir es tun und wir kämpfen dafür dass Kinder in den Kliniken für Kinder und Jugendmedizin kommen.

00:40:54: Ja, ist auch ein ganz wichtiges Thema.

00:40:56: Aktuell noch im Rahmen der Krankenhausreform.

00:40:58: ja auch muss man sagen wo man ja nicht so genau den Ausgang weiß.

00:41:02: also auch da sicherlich wichtig dem Kind dann eine Stimme zu geben in der Hinsicht?

00:41:09: Ja und in der Ausbildung der Pflege

00:41:11: auch!

00:41:12: Das

00:41:12: ist genauso ein wichtiger Aspekt weil die Generalistik wird uns verkauft als das wunderbare Ding und wir können überall arbeiten für Kinderkrankenpflege.

00:41:24: Ein großer Rückschritt.

00:41:26: Wir verlassen Expertise, die wir eigentlich haben und ich frage mich wie viele von den Menschen, die diese Ausbildung machen gehen wirklich irgendwo in andere Länder?

00:41:38: Dass das so wichtig ist eine Vertiefung ist schön aber bringt am Ende Praxisstunden ein bisschen mehr.

00:41:49: Ich weiß nicht.

00:41:54: aber wir brauchen eine Schwerpunktlegung, zumindest das in dritten Lehrjahr.

00:41:59: Und die Menschen können dann hinterher auch Kinder gut versorgen?

00:42:02: Natürlich muss jeder Berufserfahrung sammeln!

00:42:05: Das ist ohne Frage.

00:42:07: Aber wenn ich eine Ausbildung gemacht habe und ich habe einen schwerpuppen Kinderkrankenpflege, dann wissen wir hier hat jemand auch in der Kinderkrankenpflege seine seinen Abschluss gemacht.

00:42:19: Das heißt, er hat eine Prüfung absolviert die speziell für Kinder und Jugendliche ist.

00:42:24: Und das ist eine gute Voraussetzung um dann auch adäquat Kinder versorgen zu können.

00:42:30: Essenziell auf jeden Fall!

00:42:32: Ja und auch das unterstützen

00:42:35: wir.

00:42:36: Sehr sehr schön.

00:42:37: Vielen Dank auf jeden fall an der Stelle.

00:42:39: Aki gibt es ja schon wirklich seit knapp sechzig Jahren haben wir ja auch schon im Vorhinein an das Interview einmal erzählt.

00:42:48: Kannst du vielleicht unseren Hörerinnen und Hörern einen Ausblick darüber geben, ob es irgendwelche großen Programmpunkte oder Änderungen auch in den nächsten fünf Jahren gibt?

00:42:56: Oder denkst Du so wie's jetzt ist.

00:42:58: Es ist gut!

00:42:59: Und so solls hoffentlich weitergehen.

00:43:04: Ja als Akkig-Mitglieden-Aktien-Sechten-Sechzig gegründet wurde war damals ja auch ein Jahr, wo viel sich bewegt hat war es noch ganz üblich, dass man die Kinder im Krankenhaus abgegeben hat.

00:43:18: Da hat man wenn man Glück hat ein etwas ausführlicheres Gespräch mit einem Arzt gehabt der dann gesagt so ja ihr Kind wenn ich das jetzt hier so untersucht habe meistens weil man auch bei Untersuchung liegt dabei.

00:43:31: Das sieht nach einer Blindamenreizung aus.

00:43:33: Der Blinder muss raus.

00:43:35: Wir das wird ungefähr eine Woche dauern und dann rufen wir sie an Und dann können Sie Ihr Kind abholen.

00:43:41: Eltern, heute können sich das überhaupt nicht vorstellen.

00:43:44: Die Vorstellung dass man ihnen ihr Kind abnimmt und dann sagt neue fruchtig an wenn es wiederholen kann undenkbar.

00:43:52: Diese Anfangsjahre waren wohl wirklich sehr schwierige Jahre.

00:43:56: also ich weiß noch mit drei Jahren da war ich in.

00:44:00: Ich habe meine Eltern, als ich Mandel-OP hatte nur durch eine Glasscheibe gesehen.

00:44:06: Wir waren da schon fortschrittlich, dass die Eltern schon mal durch die Scheibe gucken durften und ein bisschen winken.

00:44:13: Hallo!

00:44:13: Ich bin da bis bald.

00:44:15: Man kann es sich gar nicht vorstellen.

00:44:21: Wir haben dafür gekämpft, haben dann dieses einmal-wöchentliches Besuchszeitsamstag.

00:44:28: irgendwann gab es die tägliche Besuchzeit von einer Stunde.

00:44:32: Dann hat schon vorher jemand an die Türen geklompt.

00:44:35: Besuchszeit ist gleich zu Ende.

00:44:37: auch das würde sich heute keiner vorstellen können.

00:44:40: durch Corona mussten wir wieder erfahren, wie das ist wenn man nur bedingt zum Kind darf oder nur einer.

00:44:46: Wenn die Mutter dann heim ist, dann durfte an dem Tag kein zweiter.

00:44:50: Manche Kliniken haben es vielleicht erlaubt dass dann Mama-Papa tauschen.

00:44:55: sehr viele Regularien.

00:44:57: da hat man wieder eine Ahnung davon bekommen wie das is.

00:45:00: so hat sich Akig entwickelt.

00:45:02: Heutzutage ist mit Aufnahme kein Thema mehr.

00:45:06: Das ist höchstens noch so, dass man sagt bis neun Jahre, bis sieben Jahre krankenkassenmäßig unterschiedlich bundeslandmäßig.

00:45:14: Unterschiedlich durch den Föderalismus haben wir so viele verschiedene Systeme regeln, das es auch schon wieder schwierig ist am Ende eines alle, dass wir die Kinder gut versorgen wollen und was deutlich neu ist oder sich dahin entwickelt hat, Also die Pflege, die Medizin und die Familie.

00:45:39: Es ist klar wir kriegen ein Kind nur gesund oder gut versorgt nach Hause wenn wir alle zusammen arbeiten.

00:45:47: Und es ist nicht mehr so dass so einen Arzt der man hat früher gesagt halt Gott in Weiß ja das die Nicht auf die Eltern eingehen.

00:45:55: Die wissen ganz genau Wir sind die Spezialisten die Fachleute für unsere Kinder.

00:46:04: All das, was dazu leisten ist und die Pflege.

00:46:09: Ist dafür der Fachmensch, die Frau der Fachmann?

00:46:13: Und es ist unglaublich wichtig, dass wir zusammenarbeiten.

00:46:16: Die Medizin spezialisiert sich immer mehr.

00:46:19: da gibt's Chirurgen, die machen nur Hände.

00:46:21: Ich finde das natürlich klasse!

00:46:23: Die machen das und können es dann auch super.

00:46:26: Die Pflege soll alles können von null bis acht bis neunundneinzig in der generalistischen Ausbildung Ja, und so.

00:46:34: Und ich glaube wir schaffen es besser alle gemeinsam.

00:46:39: Die Sprache hat sich sehr verändert.

00:46:41: Wir gehen sehr viel wertschätzender miteinander um.

00:46:44: Ich bin sehr froh dass ich dieses Wort etabliert habe.

00:46:47: Wir achten aufeinander.

00:46:49: natürlich gibt's unter Zeitdruck Unter Personalnot Gibt es immer auch Spannungen?

00:46:56: Aber wir schaffen es immer wieder, auch hier einen guten Austausch zu gelangen.

00:47:00: Und da möchten wir natürlich weiter daran arbeiten.

00:47:02: Deswegen sind wir als Elternverband eben auch sehr daran interessiert so eine Pflege Ausbildung den Dialog miteinander zu

00:47:09: haben

00:47:10: und voneinander zu lernen.

00:47:14: Das ist uns doch ein sehr schöner Ausblick und ein sehr Schöner Abschluss finde ich auch.

00:47:19: Wir werden persönlich.

00:47:20: jetzt am Ende unserer Fragen hast du vielleicht noch etwas worauf du gerne aufmerksam machen würdest oder was du unseren Hörerinnen mitgeben möchtest.

00:47:29: Ich glaube, das Wichtigste ist einfach dass die Eltern wissen sie sind die wichtigsten Personen für ihr Kind und Sie sind überhaupt nicht alleine.

00:47:40: es gibt in den Situationen im Krankenhaus auch mal Situation wo man sich alleine fühlt.

00:47:46: aber man darf immer fragen man darf sich Hilfe holen.

00:47:50: Das ist überhaupt nicht schlimm wenn man sagt ich bin meine Kräfte sind aufgebraucht.

00:47:56: Ich brauche Hilfe, holt euch die Hilfe wenn ihr was nicht versteht fragt die Ärzte.

00:48:02: Die helfen.

00:48:03: es ist Zeit die manchmal fehlt.

00:48:06: aber wenn ich wirklich sage Entschuldigung ich brauch eine kurze Info mein ich bin so aufgeregt.

00:48:12: haben sie Zeit für mich?

00:48:13: dann muss man vielleicht Geduld haben dass man geantwortet bekommen.

00:48:17: Jetzt habe ich gerade den nächsten oder ich hab gleich eine OP, aber ich komme morgen auf jeden Fall vorbei.

00:48:22: Und ich glaube wenn wir das lernen, eine Sorge und eine Not der Eltern aufzunehmen dann ist die Antwort kann ganz kurz sein.

00:48:30: Die hilft aber schon dass wir entspannt sind und umgekehrt genauso.

00:48:34: der Mediziner braucht sich nicht hinter Fachbegriffen verstecken weil er vielleicht emotional auch gerade dran ist und sich Sorgen macht.

00:48:45: Traut man sich nicht zu sagen, ich habe auch Sorge.

00:48:48: Aber ich gebe mein Bestes!

00:48:51: Wenn wir uns das ehrlich sagen, dann vertrauen wir einander auf und ich denke, dass spüren die Kinder.

00:48:57: Die Kinder spülen wenn wir sie nicht richtig informieren.

00:49:00: Wir müssen den aber auch nicht gleich die ganze OP ausbreiten sondern einfach sagen morgen ist eine OP Aber da sind Leute, die werden uns helfen und ich bin bei dir.

00:49:10: Ich glaube das ist das Allerwichtigste.

00:49:12: wenn wir miteinander das gestalten dann schaffen wir es auch dass unsere Kinder angstfrei durch so eine Zeit kommen.

00:49:18: Ja ein Plädoyer an die richtige Kommunikation und Wertschätzung.

00:49:21: Das stimmt!

00:49:22: Darauf machen wir ja auch immer gerne hier aufmerksam.

00:49:26: Vielen vielen Dank auf jeden Fall für die Zeit und fürs mitmachen und ja wir hoffen alle da draußen konnten jetzt einen tollen Einblick darüber bekommen was Arkeek isst über eure tolle ehrenamtliche Arbeit.

00:49:37: Vielen vielen Dank dafür!

00:49:39: Herzlichen Dank, dass ich euch erzählen möchte.

00:49:42: Bis

00:49:44: bald, tschüss!

00:49:52: Das würden sich die Kinder am Krankenhaus glaube nicht so sehr wünschen wie die gute Betreuung durch die lieben ehrenamtlichen Helfer von Aklik.

00:49:58: und damit sage ich nochmal vielen dank an das liebe Interview hat mich sehr gefreut.

00:50:03: Nicht auch, vielen vielen Dank.

00:50:05: Und dann kommen wir auch schon direkt zu unseren Verbesserungsvorschlägen bzw.

00:50:08: unser Take-Home-Message.

00:50:09: und zwar ist heute mal wieder herausgekommen, dass es einfach ganz essentiell und wichtig ist Kindern eine Stimme zu geben – und auch gilt es einfach Kinder in alle Entscheidungsprozesse und in das Prozedere gerade im Krankenhaus mit einzubinden!

00:50:23: Man muss einfach viel erklären, sind Kinder nahebringend und dann kann es auch gut funktionieren.

00:50:27: und ich glaube, das haben wir ja beide schon im Krankenhaussuch gelernt aber konnten das heute nochmal sehr gut vertiefen.

00:50:34: Was natürlich auch wichtig ist, ehrenamtliche Vereinigung wie ARKIC zu unterstützen.

00:50:38: Wir verlinken wie immer noch mal in der Folgenbeschreibung den Link zur Internetseite.

00:50:44: hier kann man sich zum Beispiel beteiligen indem man einen Rettungs-Teddy kauft mit dem dann die Finanzierung von weiteren Teddies unterstützt.

00:50:52: So sieht es aus.

00:50:55: und vielleicht an dieser Stelle auch noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an meine Patientin die mich ja tatsächlich ursprünglich auf Archig aufmerksam gemacht hat.

00:51:04: Das möchte man natürlich nicht zu kurz kommen lassen.

00:51:05: Vielen, vielen Dank auch für die Herstellung des Kontaktes dann mit Frau Schmidt und viel Erfolg weiterhin bei der Betreuung von Kindern im Krankenhaus!

00:51:16: Und damit würde ich sagen, auch diese Woche haben wir wieder gelernt ein Missstand ist kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken sondern eine Chance für Verbesserungen.

00:51:24: also wenn du dich nicht an Missständen verbrennen willst und scharf bist auf Veränderung dann schalte auch nächste Woche oder in zwei Wochen wieder

00:51:30: ein Danke fürs Einschalten.

00:51:34: Zwischen Krankenhausdienst

00:51:36: und Podcastproduktion bleibt immerhin Zeit

00:51:38: für eine Kaffeepause.

00:51:39: Fake News, you know?

00:51:40: It's just so... it's so

00:51:42: fake.

00:51:43: So fake!

00:51:44: Was nicht fake ist Julia, ist was wir am Wochenende gemacht haben.

00:51:46: Und zwar ich habe es am Anfang schon kurz angeteasert in unserem Newsblog bzw.

00:51:51: im Übergang zur Mainpart Wir haben etwas erreicht Ich zum ersten Mal du zum zweiten mal und zwar sind wir gemeinsam ein Halbmarathon gelaufen In Mainz Und das haben wir auch dir zu verdanken, indirekt.

00:52:01: Weil du hast mir das zu Weihnachten geschenkt und dafür bin ich jetzt retrospektiv zumindest aus sehr dankbar.

00:52:06: im Rahmen der Vorbereitung meines Trainingsplans war ich nicht immer dankbar dafür weil ich muss wirklich sagen es ist immer sehr schwer gefallen mich aufzuraffen laufen zu gehen.

00:52:13: wenn man den erst mal läuft finde ich geht's.

00:52:15: am Sonntag war es wirklich sehr cool.

00:52:17: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:52:18: Ich glaube ich war auch echt fit.

00:52:19: Meine Wade zickt zwar noch zwei Tage später ordentlich aber vielen Dank.

00:52:24: und das war echt ein coole Experience.

00:52:26: Ja, ich muss auch sagen.

00:52:27: Es war echt cool, finde ich mal wieder was so zusammen zu machen.

00:52:30: Ich weiß nicht, wie es euch da draußen geht, wie oft ihr was mit euren Geschwistern unternimmt?

00:52:33: Wir sehen uns ja schon regelmäßig und unternehmen immer was.

00:52:36: Echt?!

00:52:37: Aber halt mal was anderes zu machen außer Podcasts auch immer!

00:52:41: Und nee, hab mich auch sehr gefreut, dass wir das zusammen durchgezogen haben um's da wirklich Schweiß- und Tränen oder eigentlich nur meine Träne vergossen haben.

00:52:50: Also vielen Dank an alle... die in Mainz mitgelaufen sind.

00:52:53: Es war sehr funny, wir hatten ja noch ein kleines Real hochgeladen, Felix hat ja fleißig gefilmt und es war auch sehr lustig, dass da noch jemand kommentiert hatte der uns tatsächlich sehen hatte und vor allem gehört hatte weil Felix ich weiß nicht warum er ihm ist die Puste einfach nicht ausgegangen konnte reden wie einen Wasserfall nach wie vor.

00:53:09: Ich habe Gas gegeben

00:53:10: Das war richtig verrückt.

00:53:11: Also das Tempo was Julia gelaufen ist was so bisschen unter sechs Minuten pro Kilometer waren wenn man sich dafür interessiert schon so ein gutes Tempo ist würde ich mal sagen Und da konnte ich echt am Ende noch mal ein bisschen Gas geben, obwohl ich es wirklich sehr warm fand und wir auch, fande ich an der Äquipe waren was zumindest die Flüssigkeitsaufnahme anbelang.

00:53:31: Ich fand da die fünf Kilometer Stopps zum Trinken ein bisschen zu wenig weil's schon so mit ein bisschen über zwanzig Grad und Sonne schon heiß war.

00:53:38: aber ja, am Ende konnte ich nochmal einen Bergkörner zusammen kratzen Crash Out gegangen.

00:53:43: Vielleicht an der Stelle, vielleicht was die Wasserflasche, die noch mal vom Wegesrand reingereicht wurde Felix auch geteilt hat.

00:53:50: brüderlich muss man sagen.

00:53:51: ich weiß nicht wie es um eure Ekelschwelle steht aber fix hat sie wirklich allen Menschen gegeben.

00:53:57: Wir haben

00:53:58: keinen Herbst.

00:54:00: So far kein Herbst, teuter-teu Aber ja das war echt mal wieder gut.

00:54:05: Aber vielleicht habt ihr noch einen Tipp für uns bis nächstes Mal weil wir wollen auf jeden Fall nächstes Jahr auch nochmal einmachen.

00:54:10: Und Apropos Gel.

00:54:13: Habt ihr noch Tipps für gute Gels?

00:54:14: Wir hatten jetzt auch nur eins oder zwei genommen, es war glaube ich ein bisschen zu wenig.

00:54:19: Eure Carplouting-Strategien, eure...

00:54:21: Propflegungsstrategien!

00:54:22: Genau wir sind offen für mehr, wir sind absolute Anfänger was lang Streckenläufe betrifft

00:54:28: Aber wollen uns das jetzt auf jeden Fall noch mehr vornehmen weil wir haben ja sonst nichts zu tun.

00:54:31: Ja So jetzt kommen wir nochmal zu schlechten und guten Neuigkeiten.

00:54:34: hier ganz am Schluss Wir haben's ja schon angekündigt in der letzten Folge Es gibt eine mini kleine Pause Weil Positiv kommt jetzt.

00:54:41: Ich heirate ja in zwei Wochen und damit müssen wir leider eine Folge mal ausfallen lassen, das machen wir wirklich äußerst selten uns, äußert ungern auch nur!

00:54:49: Und wer melden uns dann mit unserem Podcast Triplet zu den Kindern zurück?

00:54:53: am elften Sechsten?

00:54:55: Und bis dahin habt ihr genug Folgen die wir schon hochgeladen haben wo man noch was nachhören kann oder vielleicht auch einfach ein bisschen recherchieren können was wir noch für folgen aufnehmen sollen.

00:55:04: da könnt ihr uns jetzt auf den gängigen adressen die euch die will ihr jetzt nochmal sagen wird gerne mal eine E-Mail zum Beispiel

00:55:10: schreiben.

00:55:11: Ihr könnt uns erreichen jederzeit, auch während unserer kleinen Minipause bei Instagram am S Unterstrich Podcast heißen wir da, gerne auch wie gesagt Inspiration von neuen Folgen dalassen.

00:55:22: Wer kein Instagram hat, auch gerne per E-mail an auf messerschneidepodcastatgmail.com.

00:55:27: Auch hier guckt der Felix regelmäßig rein und lehrt das Postfach aus.

00:55:32: Wenn euch diese Folge gefallen hat oder auch an unsere Letzten, dann like nicht vergessen.

00:55:36: Damit helft ihr uns ungemein und wir freuen es auch einfach wenn wir regelmäßig mal wieder

00:55:40: ein fünf

00:55:41: Sterne oder vier Sterne

00:55:42: liken.

00:55:43: Fünf Sterne keine Diskussion sehen!

00:55:46: Fünf Sternen oder keine Bewertung?

00:55:48: Na ja gut also wir freuen uns auf jeden Fall sehr auch dann den Sommer weiter mit euch zusammen zu verbringen und dann sehen wir uns am elften sechsten wieder.

00:55:58: Es

00:56:01: ist unser Dream zu sein, zusammen forever.

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